Rennradsport - Lizenzsport

Berichte rund um den Rennradsport - Lizenzsport.

Zwei RRGler zur Weltmeisterschaft

Yvonne Bintig und Robin Schumann starten in Polen
Die diesjährigen Radweltmeisterschaften Für Amateure und Masters finden in der polnischen Stadt Poznan statt. Yvonne Bintig und Robin Schumann von der RRG Kleverland konnten sich dafür qualifizieren.
Zuerst schaffte es Yvonne mit einem zweiten Platz beim Bourgogne Cyclo in Frankreich.Die nächste Möglichkeit sich zu qualifizieren gab es in Luxemburg. Hier fuhr Yvonne Bintig wieder auf den zweiten Platz. Robin Schumann konnte seinen Vorjahressieg in Luxemburg nicht wiederholen, da er sich drei Tage zuvor bei der Tour de Kärnten erkältet hatte.
Deshalb musste er die weite Reise nach Slowenien antreten. Beim Rennen in Ljubljana war er erfolgreich und kehrte mit einem Sieg heim.
In Polen erwartet die beiden nun beim Zeitfahren eine technisch anspruchsvolle Strecke auf schmalen Straßen mit einigen Kurven und einem Wendepunktnach ca. 9 Kilometern. Insgesamt müssen 18,7 km absolviert werden.
Beim abschließenden Straßenrennen geht es auf eine 108 Kilometer lange Runde. Große topografische Schwierigkeiten müssen nicht überwunden werden. Lediglich ca. 400 Höhenmeter warten auf die Fahrer und Fahrerinnen. Bei polnischen Meisterschaften auf diesem Kurs sorgte der Wind für eine Auslese, so dass nicht jedesmal ein Massenspurt über den Sieger entschied. Da beide Klever keine Sprinter sind, bleibt nur die Hoffnung auf einen gelungenen Ausreisversuch. Sowohl Yvonne Bintig als auch Robin Schumann können bei einer WM schon auf Platzierungen unter den zehn Besten zurückschauen und hoffen in diesem Jahr auch wieder so weit vorne zu sein.







Trainingsrennen in Doetinchem

Hallo Rennradfahrer,

auch in diesem Jahr finden im Februar wieder die beliebten Trainingsrennen in Doetinchem statt. Diese Trainingsrennen sind eine gute Vorbereitung auf die anstehende Radsportsaison.

Ihr könnt frei wahlen, in welcher Kategorie ihr starten möchtet.

Ich habe euch einen Link angefügt wo ihr euch anmelden könnt. Ihr könnt euch auch vor Ort anmelden LIZENZ nicht vergessen!

Link zu Anmeldung: http://rtvdezwaluwen.nl/­­voorinschrijving/­







Das Crossrennen musste leider abgesagt werde


Das Crossrennen musste leider abgesagt werden







18. Rund um Steinfurt

Eine kleine Steigung, viele Kurven und hohes Tempo, das erwartete unsere Lizenzfahrer am Sonntag in Steinfurt. Um 10.30 Uhr fiel der Startschuss für die Amateure (C-Klasse) und mit ihnen machten sich
Johannes und Daniel auf "den Weg".
8 schnelle Runden lagen vor ihnen. Das große Fahrerfeld blieb über lange Zeit geschlossen, doch in den letzten 3 Runden gelangen die Ausreißversuche einiger Fahrer. Daniel setzte sich mit der 1. Gruppe ab, 2 weitere folgten und dahinter fuhr das geschlossene Hauptfeld.
Von den 84 Startern kamen 66 im Ziel an.
Daniel belegte den 5. Platz, Johannes fuhr im Hauptfeld über die Ziellinie.







Lara-Merle (14 J.) und Constantin (9 J.) standen in der Rennradsaison 2019 Sonntag zu 1. Mal am Start

Unsere Nachwuchsfahrer/innen Lara-Merle (14 J.) und Constantin (9 J.) standen in der Rennradsaison 2019 Sonntag zu 1. Mal am Start. Um pünktlich in Aachen zu sein, klingelte der Wecker schon um 8 Uhr.
Für Congi war es das 1. Rennen, Lara-Merle ist seit 2017 dabei.
Die Strecke stellte für alle Fahrer/innen eine besondere Herausforderung dar, denn am mehreren Stellen taten sich große Schlaglöcher auf, Lara-Merle und Congi konnten das Rennen souverän und unfallfrei beenden.
Congi freute sich über den 4. Platz in seiner Altersklasse und Lara-Merle belegte Platz 13 bei den U15 Fahrern.







Jedermannrennen MünsterlandGiro 2018

...da liegt ein kleiner "Dreher" vor - natärlich standen einige RRG-ler zunächst beim letzten großen Radevent eines jeden Jahres in Münster am Start bevor dann die große Abschlusstour und anschließende - Feier stattfinden konnte:

Münsterland GIRO

Der Münsterland GIRO ist ein traditionsreiches Radevent. Hier endet seit 2006 die jeweilige Radsaison eines Jahres. Ob Hobbyfahrer, Amateure Profifahrer oder Kinder, alle Alters-, bzw. Leistungsgruppen sind hier vertreten. Im Laufe des Tages gehen mehrere 1000 Fahrer/innen an den Start und absolvieren bis zu 200 km lange Strecken.

Von der RRG-Kleverland machten sich in den frühen Morgenstunden Robin und Birte Schumann, Rene Heister, Yvonne Bintig, Frank Hetzel, Winfried Terheiden und Heinz Flintrop auf den Weg nach Münster um in den unterschiedlichsten Kategorien, bei schönstem Sonnenschein zu starten.
Es wurde ein sehr erfolgreicher Tag für die Rennradsportler

Beim Rennen über 95 km kamen über 1200 Teilnehmer ins Ziel. Dabei konnte Yvonne Bintig in ihrer Altersklasse ihren dritten Sieg in dieser Saison erringen, insgesamt wurde sie 7. bei den Frauen. Die Vereinskameraden kamen nach ihr ins Ziel auf den Plätzen ihrer Altersklasse Winfried Terheiden 133. Frank Hetzel kam auf Platz 234, dazwischen lag Heinz Flintrop, der leider nicht im Ergebnis erschien, da sein Transponder nicht funktionierte.
Bei den Senioren 4 gewann Robin Schumann mit einem Vorsprung von 8 Minuten auf den zweiten. Bei den Frauen erreichte Birte Schumann einen 5. Rang. Pech hatte Rene Heister, dem nach 60 km das Pedal brach, aber Rene beendete trotz Handicap sein Rennen.

Auch unsere RRG-ler Michael Toups und Daniel Aben nahmen an dem letzten Rennevent der Saison 2018 teil.
Michael fuhr mit seinen Arbeitskollegen im firmeneigenen "Team DFMG" die 95km Distanz und Daniel absolvierte sein 2. Rennen mit dem 15 - köpfigen GCC-Team "Leeze - Biehler" auf dem 125 km Rundkurs. Das Team holte sich den Gesamtsieg des German Cycling - Cup 2018 in der Teamwertung - ein Resümee aus 8 Radrennen in 2018.






die Ergebnisslisten des Renntages findet ihr HIER


Kindergarten "Sonnenblume" gewinnt das Laufrad

Die RRG - Kleverland hatte sich anlässlich des 20. Radevents "Rund ums Tünnissen - Center" etwas Besonderes einfallen lassen.

Alle Kindergartenkinder wurden im Vorfeld eingeladen, bei den Kinderrennen mitzumachen. Die Resonanz darauf war so groß, dass die Meldestelle an ihre Grenzen stieß, denn alle Daten mussten der Jury rechtzeitig vorliegen.

Die "Renners" des teilnehmerstärksten Kindergartens können sich nun über ein schönes Laufrad in den Vereinsfarben der RRG - Kleverland freuen.

Fotos von den Kinderrennen und natärlich auch vom ges. Renntag finden Sie hier auf unserer Homepage.







20. Klever Radrennen "Rund ums Tönnissen - Center" am 09.09.2018

Nun stand ich das 2. Mal in Kleve bei dem Jedermann Rennen am Start.
Meine größte Sorge war, hoffentlich werde ich nicht wie im letzten Jahr in der vorletzten Runde überrundet. Aber es sollte anders kommen.
Nach dem Startschuss reihte ich mich in der hinteren Hälfte ein und versuchte durch Windschattenfahren Kraft zu sparen. In dem Jahr kam ich schon viel besser durch die Kurven und so hielt ich Anschluss. 4 Runden vor Schluss folgte ich einem Teamkollegen und wir waren eine 3- Mann-Ausreißer Gruppe. Meine Beine waren leicht angesäuert und so mied ich, im Wind zu fahren. Eine Runde später war das Feld wieder zusammen, wir fuhren vorne weiter mit. In den Windschatten von meinen Vereinskollegen kam ich leider nicht mehr, wurde in der vorletzten Runde von Fahrern eines anderen Teams auf der rechten Seite eingeklemmt, sodass ein Großteil des Feldes an mir vorbei zog. In der Letzten Runde wurde nach der letzten Kurve der Sprint an der Aral Tankstelle angezogen. Ich gab auch nochmal alles. In der Mitte des Hauptfeldes kam ich ins Ziel.
Ich war glücklich, dass ich das Tempo des Hauptfeldes mitgehen konnte.

LG Benjamin







Radrenngemeinschaft Kleverland bei der diesjährigen Großveranstaltung "Rad am Ring" mit 12 Fahrern vertreten.

Am 28/29. Juli 2018 gehörte der Nürburgring wieder für 2 Tage den Rennradfahrern und Mountainbiker.

Unsere RRG-Gemeinschaft war in den Kategorien: 75km, 150km, 24 Std. Rennen als Mannschaftsrennen und 24 Std. Rennen der Einzelfahrer vertreten. Auf der 25km langen Strecke gingen mehr als 3000 Fahrer in kurzen Zeitabständen auf die Bahn.
Durch farblich abgesetzte Rückennummern konnten sie dann im Rennverlauf den verschiedenen Klassen zugeordnet werden.

Auf der 150 km langen Strecke waren mit Gabor Klung (26. Altersklasse) und Daniel Aben (5. AK) zwei Starter aus Kleve dabei. Hier hatte Daniel großes Pesch, er lag in der letzten Runde in einer zwölf Fahrer starken Gruppe und wurde auf dem Anstieg zur hohen Acht von einem überrundeten Fahrer angefahren und musste die letzten Kilometer mit einer defekten Schaltung zurücklegen. Dadurch waren alle Hoffnungen auf einen Podestplatz dahin. Dennoch erreichte er einen sehr guten 10. Rang in der Gesamtwertung.

Die 75 km Stecke nahmen mit Rene Heister(14. AK), Benjamin Frömming( 32. AK), Winnie Terheiden( 63. AK), Andre Schoofs(95. AK) und Christian Janßen(86. AK) die meisten RRGler in Angriff.

Das 24 Stunden Rennen nahm ein Viererteam mit Hans Gerd Eckermann, Klaus Reintjes, Robin Schumann und Michael Toups auf. Als Einzelstarter ging Andreas Schwalger auf die Strecke. Das Viererteam kam in der Altersklasse auf den 2. Platz mit 26 gefahrenen Runden, und legte in dieser Zeit rund 680 km zurück.

Andreas Schwalger fuhr die 24Stunden als Einzelfahrer und fuhr nur 5 Runden weniger als das 4er Team. Damit schaffte er einen 17. Platz in der Gesamtwertung und wurde 7. in seiner Altersklasse.







Gelungener Auftakt der ProAm Radsporttage in Hannover.

1.560 aktive Sportlerinnen und Sportler sorgten bei besten Wetterbedingungen für einen idealen Auftakt des zweitägigen Radsportfestivals "ProAm" in der niedersächsischen Landeshauptstadt. Über 1.350 Radsportler begaben sich bei den beiden Jedermannrennen über 68 bzw. 110 Kilometer langen Kurs mit Start und Ziel vor dem Rathaus und durch die Region Hannover.

Bei dem Radrennen ging auch Gerd Bloemen vom RRG Kleverland über die 110 Km Strecke an den Start.
Hier Starteten etwa 700 Radsportler über die Strecke mit 900 Höhenmetern.
Die sehr anspruchsvolle Strecke mit langen anstiegen und viel Wind und in der letzen Stunde bis zu 30 C Celsius wurde einiges abverlangt.

Beim letzten Anstieg bin ich leider nicht mit letztem Risiko gefahren und habe meine gute Gruppe verloren.
Die folgende Gruppe war leider zu langsam und dadurch habe ich einige Minuten liegen gelassen.
Die letzen 30 Km habe ich dann die meiste Führungsarbeit geleistet, und letztendlich reichte es zum Sieg in der AK mit einem 32,6 Kmh (Schnitt...)







Rennradwoche mit Marcel Wüst

Darauf hatte ich mich schon lange gefreut - eine Rennradwoche mit dem Exprofi Marcel Wüst in
Tannheim. Wie es so üblich ist wurden mehrere Leistungsgruppen eingerichtet. Ich kam in die
"sportive" Gruppe die von Gerit Glomser geleitet wurde. Die Gruppe über uns, die sogenannten
"Racer" leitete Marcel selber. Am Abend gab es eine Vorstellungsrunde mit wichtigen
Informationen über die Gegend und die nächsten Tage. Am Dienstag führte die Tour über den
Riedbergpass, der zu gut einem Drittel über 16% Steigung aufweist und nicht gerade leicht zu
fahren war. Im Hotel angekommen hatten wir 120km mit 2000 Höhenmeter hinter uns gebracht
und waren ziemlich Müde.

Am Mittwoch fuhr ich in der "sportiven" Gruppe mit Marcel nach Weißenbach ins Lechtaler. Auch
hier legten wir wieder 1500 Höhenmeter zurück auf einer Strecke von 84km. Am Abend beim
gemütlichen Stammtisch wurde mir das "Fahrtechniktraining" mit Marcel empfohlen an dem ich
dann auch gerne teilnahm.

Die Ausfahrten am Freitag und Samstag waren ebenfalls wieder von vielen Höhenmetern geprägt.
Der Marathon startete morgens um 6.00 Uhr und ging über stolze 220km die ich in einer Zeit von
8:40 Stunden absolvierte. Am Ziel angekommen war ich mal wieder ziemlich glücklich es
wiedermal geschafft zu haben einen solchen Radmarathon zu bestreiten. Eine Wiederholung
schließe ich nicht aus.

LG Benjamin







Radmarathon "von Essen an die Nordsee"

Als ich von dem Radmarathon "von Essen an die Nordsee" hörte war für mich sofort klar: "Da mußt du teilnehmen - das paßt in mein Radfahrkonzept".

Am 2. Juni morgens um 4.00 Uhr ging es ab Essen los. Eine Stunde zuvor gab es die Möglichkeit zu einem sehr umfangreichen Frühstück. Angemeldet hatten sich 37 Radfahrer die diese Leidenschaft mit mir teilten. Wir wurden in zwei Gruppen eingeteilt, die jeweils von zwei Guide's begleitet wurden. Trotzdem wir anfangs mit Licht an den Rädern unterwegs waren, mußten wir doch höllisch aufpassen da in Essen und Umgebung die Straßenbahn noch unterwegs ist und die Schienen einem Radfahrer doch einige Probleme bereiten können. Nach ca. 50 km kamen wir an die erste von 4 Verpflegungsstationen die alle reichhaltig bestückt waren. Ebenfalls wurden wir durch einen Servicewagen begleitet. In meiner Gruppe gab es während der Fahrt zwei Defekte, wobei aber alle anderen Teilnehmer warteten bis die Defekte behoben waren und wir gemeinsam weiterfahren konnten. Um ca. 20.00 Uhr kamen wir an der Nordsee an, wo wir sehr freudig vom Verpflegungsteam in Empfang genommen wurden. Jetzt ging es zur ca. 5 km entfernten Jugendherberge wo wir noch einen wunderschönen Abend zusammen verbrachten. Am nächsten morgen fuhren wir nach dem Frühstück mit einem Bus wieder Richtung Essen. Zum Abschluß gab es noch eine gemeinsame Mahlzeit, bevor um 16.30 Uhr die Veranstaltung beendet wurde.

Es war eine tolle Erfahrung und es hat richtig Spaß gemacht.

Lieben Gruß
Benjamin







Robin, Dave und Michael nahmen an der Tour de Kärnten teil

Vom 19. - 24 Mai nahmen Robin, Dave und Michael an der Tour de Kärnten teil, einem 6-tägigen Etappenrennen, an dem insgesamt 350 Jedermänner und -frauen in unterschiedlichen Altersklassen teilnahmen.

Los ging es am Samstag mit einem 40 km langen Einzelzeitfahren rund um den Ossiacher See. Hier konnte Robin in seiner Altersklasse einen klaren Sieg herausfahren. Auch Dave blieb mit seiner gefahrenen Zeit unter 1 Stunde und auch Michael blieb mit einer 1:05er Zeit im Rahmen seiner Möglichkeiten.

Am zweiten Tage stand eine Etappe über 105 km auf dem Plan. Hier musste auch die ersten Berge bezwungen werden. Am Ende der Etappe hatten wir über 1000 Höhenmeter in den Beinen. Ziel der Etappe war die Alpen Arena in Villach. Somit lag der Zielstrich am Fuße der Skisprungschanzen, was sicherlich ein außergewöhnliches Ziel ist. Robin konnte erneut den Sieg in seiner Alterklasse einfahren, Dave und Michael näherten sich den Top Ten in ihren Altersklassen.

Die dritte Etappe stand ganz im Zeichen des Daches der Tour. Heute musste der höchste Berg der Rundfahrt bezwungen werden. Vorher kamen noch 2 andere Anstiege, die auch nicht ohne waren, so dass am Ende der Etappe mehr als 120 Renn-km und mehr als 2000 Höhenmeter in den Beinen der Fahren waren. Nicht verwunderlich, dass viele Fahrer einzeln oder in kleinen Gruppen bei sommerlichen Temperaturen auf dem Marktplatz in Feldkirchen ins Ziel kamen. Robin musste heute den Tagessieg einem Konkurrenten überlassen, führte aber immer noch souverän die Gesamtwertung in seiner Altersklasse an. Bei Dave lief es heute auch hervorragend und er konnte einen weiteren Sprung in der Gesamtwertung machen. Und auch Michael konnte sich in der Tageswertung erneut verbessern, blieb in der Gesamtwertung jedoch auch Platz 13.

Am Ende des vierten Tages stand das Etappenziel Buggl in Bach auf dem Plan. Auf den letzten Kilometern der 98 km langen Etappe ging es einen i.d.R. 16 % steilen Berg hoch. Zudem setzte am vorletzten Berg Regen ein, was die Sache nicht einfacher machte. Es war der einzige Regen während der gesamten Rundfahrt. In der Abfahrt von dem vorletzten Berg konnte Robin einem Schlagloch nicht ausweichen. Glücklicherweise kam er nicht zu Fall, hatte jedoch einen Reifendefekt. Durch dieses Missgeschick verlor er den Anschluss an seine direkten Konkurrenten und musst am Ende der Etappe seine Führungsposition an seinen schärfsten Wettbewerber abgeben. Dave fuhr erneut ein starkes Rennen gegenüber der internationalen Konkurrenz und auch Michael fühlte sich am Schlussanstieg sichtlich wohl und konnte noch einige Konkurrenten abhängen und die erste Top Ten Platzierung einfahren.

Die vorletzte Etappe war mit 95 km die kürzeste Etappe mit Massenstart und auch in Bezug auf die zu bewältigenden Höhenmeter eher moderat. Aber alle im Rennen noch befindlichen Fahrer hatten bereits 4 schwere Etappen in den Beinen. Trotzdem schlugen die Fahrer von Anfang an ein hohes Tempo an, so dass sich das Feld schon nach wenigen Kilometern in die üblich verdächtigen Gruppen aufteilte. Vorbei am Millstätter See ging es zur vorletzten Bergwertung des Tages, die mit 18 % Steigung die steilste Passage der gesamten Rundfahrt aufwies. Glücklichwerweise für nur wenige 100 Meter. Am Etappenzeil erwartete uns wie üblich eine willkommene Verpflegung mit Suppe, Obst und Getränken.

Nun galt es nur noch die letzte Etappe zu bewältigen. Nur 16 km lang. jedoch mehr als 1200 Höhenmeter und das ganze als Berzeitfahren ausgeschrieben. Wenn auch nicht als Einzelstart, sondern in kleinen Gruppen gestartet, war jeder so ziemlich schnell alleine und nur im Kampf gegen den Berg unterwegs. Und so war es dann auch ein sehr schönes Gefühl das 1000m-Schild zu passieren und am Ende auch die Ziellinie zu überqueren. 470 Renn-km und mehr als 7.500 Höhenmeter lagen hinter uns. Im Ziel nur glückliche Gesichter, ob bei den Siegern, den Platzierten oder den ca. 300 Finishern. Dave konnte sich erneut verbessern und landete am Ende im Gesamtklassement auf Platz 9 in seiner Altersklasse. Michael fuhr hier sein stärkstes Tagesresultat mit Platz 8 ein und konnte in der Gesmatwertung noch auf Platz 12 klettern. Robin musste seinen 2. Gesamtrang an einen wie entfesslt fahrenden Konkurrenten abtreten, lag am Ende aber auf einem hervorragenden 3. Gesamtrang und war somit Bestplazierter RRGler.

Es war ein top organisiertes Event in einer sehr schönen Region, wo auch abseits der einzelnen Etappen die ein oder andere Sehenswürdigkeit lohnenswert war. Das Wetter war auch optimal für unsere Zwecke. Die kleine Regenschauer am Ende der 4. Etappe gehört dann auch dazu. Vielen Dank an unsere Supporter Helga, Ulla und Neyla für eure Unterstützung.







Radrenngemeinschaft Kleverland gut bei der NRW Meisterschaft vertreten

Die diesjährigen Landesmeisterschaften im Radfahren fanden bei sommerlichen Temperaturen auf einer anspruchsvollen Strecke in Werne statt.

Den Beginn machten die Senioren. Im Rennen der Senioren 4 waren mit Hans Gerd Eckermann, dem Sieger der Saisoneröffnung, und Robin Schumann als Titelverteidiger gleich zwei Mitfavoriten am Start.
Sehr früh setzten sich mit dem Mettmanner Frank Burdach und dem Kölner Roman Wilcynski zwei starke Fahrer ab. Ein Mannschaftskamerad des Kölners bremste das Feld gut aus, so blieben die Verfolgungsbemühungen der beiden Kleverländer erfolglos. In der letzten Runde an der vorletzten Steigung konnte sich dann Pele Eckermann mit dem Zeitfahrspezialist M�hls absetzen. Den Spurt um Platz drei gewann Eckermann souverän. Für Robin Schumann blieb der sechste Rang.

Das teilnehmerstärkste und auch an diesem Tag das schnellste Seniorenrennen fuhren die Senioren 3. Hier kamen die Fahrer der RRG Kleverland nicht zum Zug.

Bei den Senioren 2 fuhr Dave Mölders auf den 10. Platz.

In der Eliteklasse war Daniel Aben am Start und musste gegen die starke Konkurrenz der Teamfahrer antreten. In diesem Rennen fuhren zwei Fahrer direkt davon und beherrschten das gesamte Rennen, Aus dem Feld konnten sich noch ein paar weitere Rennfahrer lösen. So blieb für Daniel Aben ein sehr achtbaren 19.Platz.

Die Frauen mussten 51 km fahren. Bei den sehr warmen Temperaturen litt die RRGlerin Birte Schumann unter der Hitze. Sie versäumte frühzeitig Wasser über den Kopf zu gießen und musste nach drei Runden das Feld ziehen lassen. Sie kämpfte sich aber weiter durch und erreichte im Ziel noch Platz zwölf.

Da Lara Merle Kurze, die einzige Schülerinder RRG privat verhindert war, startete in den Nachwuchsklassen niemand der RRG Kleverland .

Hier gibt es also für interessierte junge Sportler die Möglichkeit sich dem Verein anzuschließen und demnächst an den Rennen teil zu nehmen.







14. Auflage Tour düEnergie in Göttingen von Gerd Bloemen

Vom der RRG Kleverland e. V. ging Gerd Bloemen an den Start in der der AK Masters.

Göttinger Härtetest zum Saisonbeginn Start zur deutschen Jedermann Meisterschaft Serie (German Cycling Cup)

Die 14. Auflage Tour düEnergie ist auch 2018 wieder das erste Radrennen der GCC - Saison.

Zum Auftakt mussten die Teilnehmer gleich mit einem Klassiker mit anspruchsvollem Profil. Auf 100 km verläuft die Strecke durch Göttingen und das schöne Umland.
Doch für verträumte Blicke blieb wenig Zeit.
Mit langen Anstiegen und rasanten Abfahrten wird die Trainingsarbeit in der Saisonvorbereitung getestet.

Highlight ist wie in den vergangenen Jahren der
Hohe Hagen mit bis zu 11 % Steigung, der mit einer eigenen Bergwertung gewürdigt wird. Entlang der Strecke und vor allem im Zielbereich erwarten die Fahrer 1700 Starter ca. 10.000 Zuschauer, die das Rennen in jedem Jahr zu einem Erlebnis machen.

Von der RRG Kleverland e.V. ging Gerd Bloemen an den Start in der der AK Masters.

Gleich zu beging vom Startweg wurde bereit ein hohes Tempo bis zu 50 KMH angeschlagen.
Die den vielen Steigungen und schnellen Abfahrten über 70 Kmh schnell bei Sommerlichen Temperaturen zerrten heftig an den Kräften.
Gerd Bloemen konnte seinen Sieg von 2017 trotz deutlich verbessert Endzeit nicht wiederholen und landete aber dennoch zufrieden auf Rang 3

In der Bergwertung konnte Gerd Bloemen den 2. Platz sichern.

Als Start in die neue Saison ein guter Einstand.
Das nächste Radrennen besteht bereits in Frankfurt am 1. Mai an. Hier erwarten die Radsportler bei der SKODA Velotour Extrem mehr als 1200 Höhenmeter auf über 100 Kilometern!

Mit Sportlichen Grüßen Gerd







Yvonne Bintig siegt in St. Tropez - Für die Rad WM qualifiziert

Fr die Radweltmeisterschaft der Amateure und Masters im September in Varese, Italien muss man sich qualifizieren.
Weltweit gibt es dafr 21 Gelegenheiten und das Rennen in St. Tropez war nach Zypern die erste europische Mglichkeit.

Normalerweise fahren die Frauen und die Mnner ber 60 Jahre eine 113 km lange Strecke. Durch Bauarbeiten bedingt, waren auf dieser Strecke einige Passagen, die nur zu Fu bewltigt werden konnten. Aus diesem Grund mussten alle die 163 km lange Runde mit 2400 Hhenmetern und vier Bergwertungen durchfahren.

In ihre Klasse hatte die Fahrerin der Radrenngemeinschaft Kleverland nur die Englnderin Louise Ryde als ernsthafte Konkurrentin.

Yvonne Bintig konnte sich schon am lngsten Anstieg etwas von ihr absetzen und dann am Schlussanstieg nach Gassin nochmals 20 Sekunden Zeit gewinnen. Nach 5 Stunden und 44 Minuten erreichte sie das Ziel mit 40 Sekunden Vorsprung auf die Britin. Die Dritte, Deborah Richards ebenfalls aus Grobritannien war bereits sehr weit abgeschlagen.

Mit diesem Sieg ist die Teilnahme an der Weltmeisterschaft schon gesichert. Beim nchsten Qualifikationsrennen in Luxemburg startet Yvonne wieder.

Hier versuchen die Senioren der RRG Kleverland, Gerd Bloemen und Robin Schumann auch sich die Fahrkarte zur Weltmeisterschaft zu holen.







Trainingslager bei Fred Rompelberg auf Mallorca von Bejamin Frömming

In diesem Jahr beschloss ich mein Trainingslager bei Fred Rompelberg auf Mallorca vom 19.03. bis 31.03.2018 abzuhalten.

Das Wetter war in der ersten Woche mit drei Regentagen nicht so gut. In der 2. Woche war es mit um die 20 Grad deutlich besser.
Am ersten Tag wurden nur 46 km gefahren, die aber wegen dem schlechten Wetter ausreichend waren.

An den folgenden 7 gefhrten Touren an den ich teilnahm, wurde bei der Streckenhlfte eine Strkungspause(Kaffee, Saft, Imbiss) eingelegt.
Ich lie es behutsam angehen und fuhr erstmal in der Plausch-Gruppe mit. Im Taurus Park angekommen, drehte ich noch eine Runde von 30 Kilometer.
An den folgenden 6 gefhrten Touren drehte ich noch 4 mal eine extra Runde, einmal mit Begleitung.

Bei einer privaten Tour hatte ich Pech. Hinter dem Ort Sineu hatte ich 2 Platte. Ohne weiteren Schlauch wurde ich an diesem nasskalten Tag vom Servicewagen des Team Rompelberg abgeholt.

Am Mittwoch der 2. Woche wurden wir bei herrlichem Wetter mit einem Bus bis Polenca gebracht. Von dort fuhr ich zum ca. 30 Kilometer entfernten Cap de Formentor. Es folgte die Rckfahrt nach Polenca. Die Strecke verlief weiter in die Berge, ber den Coll de Femenia ( 515 m Hhe), runter zur Kste Sa Calobra und dem Coll dels Reis ( 682 m Hhe), Col de Puig Major und den Col de Soller( 496m), durch Palma, am Strand entlang und ging zurck nach S' Arenal. Die Lnge betrug 181 km.

Bei den gefhrten Touren fuhren viele Radrennfahrer mit, um ihre Ausdauer zu erhalten, aber auch Skifahrer und Baskettballer.

Am Freitag bei der Verabschiedung erhielt ich fr 705 gefahrene Kilometer in einer Woche eine Auszeichnung.

Meine Ziele in diesem Jahr sind die 333 km von Essen zur Nordsee, der Tannheimer Tal Rad - Marathon, Rad am Ring und das Jedermann Rennen in Kleve zu bestreiten.

LG Benjamin








1.Rennen 1. Sieg Hans Gerd Eckermann gewinnt in Bürger!

Einen auergewhnlichen Einstand in das Renngeschehen konnte Hans Gerd "Pel" Eckermann von der Radrenngemeinschaft Kleverland bei seinem ersten Rennen in der Seniorenklasse feiern.
Beim Frhlingsrennen im niederschsischen Brger standen die Klever Rennfahrer Toups und Stefer bei den Senioren 3 und Eckermann und Schumann bei den Senioren 4 am Start.
Die 14 Kilometer lange Runde musste dreimal gefahren werden. Mit 70 Teilnehmern bei den Senioren 3 ein stark besetztes Feld. Hier konnte sich die Klever Fahrer im Sprint nicht in den vorderen Reihen platzieren und kamen im Hauptfeld an.
Bei den Senioren 4 war der ehemalige niederlndische Meister Ron Paffen als mehrfacher Saisonsieger der groe Favorit. Whrend des Rennens versuchten Robin Schumann und Pele Eckermann vergeblich auszureien und vorab eine Entscheidung herbei zu fhren. So gingen letztlich 15 Fahrer in den Endspurt. Eckermann konnte in einer guten Position in die Zielgerade einbiegen. Kurz vor dem Ziel fhlte sich Ron Raffen bereits wie der Sieger und riss die Arme hoch, hatte jedoch nicht mit Pele Eckermann gerechnet, der bis zur Ziellinie durchspurtete und noch an ihm vorbei fuhr. So kam Pele in seinem ersten Rennen zu einem nicht erwarteten aber verdientem Sieg. Robin Schumann, der vor der Zielkurve noch abgedrngt ber den Grnstreifen fahren musste, belegte noch den sechsten Rang.
In weiteren Klassen starteten von der RRG- Kleverland bei den Frauen Birte Schumann, (Platz 41) und bei der Elite C Daniel Aben, der im Hauptfeld auf Platz 31 fuhr.







Trainingslager auf dem Cumbre del Sol - auf den Spuren der Vuelta 2015

Trainingslager auf dem Cumbre del Sol - auf den Spuren der Vuelta 2015 (Wer auf YouTube gucken mchte, Etappe 9 auswhlen - Tom Dumoulin hat die Etappe auf dem Cumbre fr sich entschieden)Das war brigens mein tglicher Heimweg :-)

In der Zeit vor Ostern habe ich mich mit meiner Familie auf den Weg ins Trainingslager auf Cumbre del Sol gemacht. Geplant waren 10 Trainingstage. Ich hatte mir den Mittagsschlaf meiner Tochter als Zeitfenster fr meine Traningseinheit gesetzt. Der Rest des Tages gehrte der Familie, was bedeutete, dass ich von ca.12Uhr bis 15Uhr auf dem Rad sitzen - durfte :-).

Das Wetter in Spanien war im Gegensatz zum Wetter in Kleve ein Traum. Die ersten sechs Tage waren im Schnitt mit 18 Grad in der Sonne, noch recht frisch :-) aber in der zweiten Urlaubshlfte meinte es der Wettergott besonders gut mit uns. Jeden Tag wurde die 20 Grad Marke ganz locker geknackt. Nach ein paar Tagen sah ich dann auch aus wie ein typischer Radfahrer. Ich hatte ein braun/ rotes Gesicht und leider nur farbige Hnde, da ich die ersten Tage aufgrund des khlen Windes mit Armlingen gefahren bin. Naja, das ist das Leid eines Radfahrers - man sieht von der Sonne gebrunt immer ein wenig albern aus.

Vom Training her ist die Gegend echt traumhaft. Aus diesem Grund kommen im Frhjahrmittlerweileauch zahlreiche Profiteams an die Costa Blanca, um an ihrer Form fr die Saison zu arbeiten.

Man kann entscheiden, ob man in die Berge fhrt oder relativ flach entlang der Kstenstrae. Aber ehrlich gesagt, fr jemanden der nicht gerne bergauf fhrt, ist die Gegend nicht zu empfehlen, komplett flach ist es hier nirgendwo. Fr mich ist dieser Kstenabschnitt Spaniens aber genau das Richtige...

Nachdem wir frh morgens gelandet waren, ging es mit dem Mietwagen zur Wohnung und schon stand die erste Einroll- Einheit an. Auch an den folgenden Tagen konnte ich meine gesteckten Ziele perfekt umsetzen.Fr den vorletzten Tag hatte ich mir die lngste Etappe aufgespart. Sie fhrte ber Javea ins Xlo- Tal. Von dort ging es auf den Col de Rates, ber dessen Plateau nach Castel de Castel - in dieser Gegend ist echt der Hund begraben. Bei einem irreparablen Defekt wre man hier aufgeschmissen. Weiter ging es auf einer sehr langen Abfahrt runter nach Parcent und schlielich wieder Richtung Heimat. Auf dieser Tour kamen ber 2000Hm zusammen. Die Berge sind nicht hoch aber zahlreich :-) Ich war ca 4Std. unterwegs.

Alles in allem war das Trainingslager eine sehr schne, entspannte, trainingsreiche, familienintensive und -freundliche Zeit.Jetzt bin ich gespannt darauf, ob sich diese doch oft sehr harten Trainingstouren auszahlen.

Los geht es fr mich in Brger (Niedersachsen) - ich werde berichten.

VG Daniel







Trainingslager auf Gran Canaria 2018 mit Pele, Sony und Jürgen

Hans-Gerd Eckermann und Wolfgang Jansen machten sich auf den Weg nach Gran Canaria um unseren Sportfreund Jrgen Gertzen zu besuchen und natrlich die Gelegenheit zu nutzen sich Fit zu machen fr die anstehende Saison.
So werden jeden Tag Trainingsfahrten mit ca. 2000 Hhenmeter absolviert.
Es macht mal wieder richtig Spa trotz der Anstrengung diese doch sehr hgelige Landschaft zu befahren.

Der Dank fr eine sehr gute Betreuung gilt Jrgen und seiner Ehefrau Elfie.







Radrennen in Leuze bei Namur in Belgien am 11.03.2018


So geht es auch...

Am Sonntag wurde ein Radrennen in Leuze bei Namur in
Belgien ausgerichtet.

Trotz der langen Anreise wollten Gabor und Daniel sind dieses Rennen zur Vorbereitung auf die heimische Saison nicht entgehen lassen und auch der Wettergott war auf der Seite der Veranstalter, die Sonne strahlte nur so vom Himmel. Und so ganz nebenbei haben uns dann mal die Belgier gezeigt, wie es auch gehen kann. Eine Kamera in der Hand, eine Treppenleiter, einige zuverlässige Beobachter, Papier + Stift, das genügt!






Gerd Bloemen startet beim 2. VELOTÖRN BREMEN 2017

Die Strecke des 2. VELOTÖRN BREMEN 2017 führt durch nostalgische und hochmoderne Bereiche der Bremer Überseestadt mit vielen Kurven und Bahnschienen und einigen Passagen mit Kopfsteinpflaster mit einem hauch von Paris-Roubaix

Nach dem Start in der ersten Gruppe konnte ich eine Zeit mithalten bis zur Passage mit dem Kopfsteinpflaster und habe mich dann in die Verfolgergruppe gehängt.

Auch hier hatte ich auf dem Kopfsteinpflaster wieder denn Anschluss verloren.
Musste dann einige Kilometer allein gegen den böigen Wind fahren bis endlich die nächste Gruppe kam an der ich mich anschloss.

Diese war aber eigentlich zu langsam und ich versuchte das Tempo zu vorsieren aber es ging keiner mit.
Endlich in der 7. Runde hatte ich 4 Mitstreiter gefunden die mit mir ausrissen und ich kam auch mit dem Kopfsteinpflaster besser zurecht..

Am Ende blieben wir nur noch zu zweit und das reichte dann zu Platz 2 in der AK.

Aufgrund der Straßen Beschaffenheit und Winkliger Kurs wurden hohe Anforderung an Rad und Sportler gestellt.

Glücklicherweise hatten wir trockenes Wetter, bei Regen ist das eine gefährliche Strecke.

Mit sportlichen Grüßen Gerd







WM Teilnahme in Albi 2017 von Robin Schumann

Einen Tag nach unserem Rennen in Kleve ging die Fahrt Richtung Frankreich, wo am Donnerstag das Zeitfahren als erster Renntag anstand. Die erste Teilstrecke fhrte uns bis nach Orleans. Unterwegs gab es Nieselregen bei 17, abends in Orleans waren es schon angenehme 24.
Am nchsten Tag erreichten wir Albi und nach weiteren 30 Kilometer unser Ferienhuschen.
Im Wagen waren es dank Klimaanlage 24, beim Aussteigen merkten wir, dass die Auentemperaturanzeige mit 35 der Realitt entsprach.
Dennoch wollte ich meine Beine auf einer kleinen Runde locker fahren und machte mich mit flaschenbepackt auf den Weg.
Die 32 Kilometer dauerten sehr lange und waren wohl mein langsamstes Training in diesem Jahr.
Am Mittwoch standen die Einschreibung und das Kennenlernen der Strecke auf dem Programm. Da man erst ab 15.00 Uhr die Strecke testen durfte, waren es unangenehme 35. Zweimal bin ich die 22,90 Kilometer gefahren, einmal mit den normalen Laufrdern und dann mit der Trispoke und der Scheibe. Die Strecke hatte zum Teil einen recht schlechten Asphalt und ich wollte testen wie viel Druck in den Reifen sein durfte. Einige scharfe Kurven zwangen zu einem starken Abbremsen und ein kleiner Anstieg machten mir bei dem Wetter zu schaffen.

Zum Wettkampf fuhren wir von unserem Quartier bei angenehmen 22 los, Der Ort liegt allerdings ber 400m hher als Albi und das bedeutet dort sind es meistens 4-5 mehr. So waren am Startort um halb zehn schon 26 und bei meinem Start waren es fast 30 und bei der Zieleinfahrt nach knapp 36 Minuten schon 33
An diese Temperaturen war ich nicht gewhnt, nach 10 Minuten Wettkampf ging meine Leistung immer weiter herunter. Die Moral ging ebenfalls etwas herunter, als mich nach rund 15 Kilometer der nach mir gestartete Burgr einholte und kurz darauf auch der sterreicher Lechnitz.
Am Ende war ich Elfter geworden, und das mit einer Wattleistung, die um fast 20 Watt unter der Leistung aus Krnten ber ein 40 Kilometer langes Zeitfahren lag und auch unter vielen Trainingszeiten in der Vorbereitung.
Der folgende Tag war fr die Strecke des traenrennens vorgesehen. Relativ frh bin ich aufgebrochen, um nicht unbedingt in der heiesten Zeit unterwegs zu sein. Nach 30 Kilometer kam eine lange Steigung, jedoch nicht so steil, dass sie mir Schwierigkeiten bereiten sollte, danach kamen noch einige weitere Steigungen, so um einen Kilometer lang und im Rennen mit dem groen Blatt zufahren. Auf den letzten 30 Kilometer kamen 3 von diesen Anstiegen mit ein paar kleinen Wellen dazwischen und meistens sollte es auf diesem Stck windig sein. Die letzen 8-9 km waren dann flach.

105 Fahrer meiner Altersklasse starteten sonntags fr die 96 km lange Strecke, in dem Feld mit fuhren auch die rund 50 lteren Fahrer, die aber getrennt gewertet wurden.
An dem langen Berg wollte ich vorne sein, deshalb bin ich dann nach rund 26 km mit an die Spitze gefahren. Es war nicht so einfach in dem Feld nach vorne zu kommen und es war schon beinahe nicht mehr auf dem Asphalt wo ich dafr fahren musste.
Unter den ersten 10 kam ich oben an und habe danach probiert in dieser Position zu bleiben.
Auf der Abfahrt hinter Cordes bin ich etwas zu weit nach hinten gerutscht, denn hier ging es auf die letzten 30 km und di Straen wurden enger.
An dieser Stelle fuhr der Belgier Sluyt davon. Er war zwei Positionen vor mir, hinter ihm lag Gerd Hack, der allerdings keinen Anstalten machte mit zu fahren und ich kam nicht vorbei.
An denbeiden kommenden Anstiegen versuchte ich zu attackieren, es kam immer der sterreicher Hrinkow nach, fuhr aber keine weitere Fhrung. Deshalb bin ich wieder ins Feld.
Das Tempo wurde immer wieder gedrosselt, da dachte ich mir, das Tempo kannst du fast alleine fahren und habe auf einer kleinen Abfahrt von hinten aus dem Feld einen Ausreiversuch gestartet. Ich war gut weggekommen. Dann kam der Niederlnder Nederloff nach und hatte Gerd Hack im Schlepptau, der sich leider nicht in ausreichendem Mae an der Fhrungsarbeit beteiligte. Dann schlossen noch der Zeitfahrmeister Lechnitz und der Portugiese Manuel Domingos auf. Auch der Portugiese machte keine groe Fhrungsarbeit. Dadurch schmolz unser Vorsprung wieder.
An der 500 m Marke holte uns dann das Feld ein und ich rollte nur noch aus, denn Kraft nun noch im Sprint mitzufahren hatte ich nicht mehr.
Der Niederlnder war aber so stark, dass er noch hinter einem Franzosen dritter wurde.
Da das Feld doch nicht mehr so gro war, blieb mir Platz 22.

Robin







19. KLEVER RADRENNEN Rund ums Tönnissen C.E.N.T.E.R Jedermann Rennen 15 Runden = 30 km

Endlich ist er da, der 20. August 2017. Der Tag auf den ich mich schon seit langem gefreut habe. Unser 19. Rennen ums Tnnissen C.E.N.T.E.R und auch Ich "Mittendrin". Angemeldet habe ich mich fr das Jedermann Rennen. Ansonsten fahre ich ja lieber lange Strecken (bis zu 200 KM) wenn es denn sein muss und das mit viel Leidenschaft. Aber diese 30 KM, die sollten fr mich eine Herausforderung werden. Denn hier kommt es nicht auf Durchhaltevermgen an, sondern eher auf die konstante kurzfristige Geschwindigkeit. Nachdem der Startschuss gefallen war ging es auch schon zgig los. Die erste Kurve konnte man noch grozgig fahren aber die zweite Kurve zur Sdstrae hin war da schon was kniffeliger. Hier zeigte sich schon das man ein guter Kurvenfahrer sein muss um gut mithalten zu knnen. Einmal kurz gebremst und schon war die erste Lcke da. Gott sei dank ist die Sdstrae abschssig und so konnte ich mit ber 50 Stundenkilometer diese Lcke wieder schlieen. Aber kaum geschafft, kam das nchste Problem. Die nchsten zwei Kurven sind auch keinen Deut besser. Also wieder eine Lcke und wieder vollen Einsatz um sie zu schlieen. Und so ging das Runde fr Runde. Ab der 7. Runde konnte sich eine Gruppe vom Hauptfeld absetzen in der ich mich bis dahin sehr wohl gefhlt hatte. Mein Kopf sagte mir "Fahr das Loch zu", doch meine Beine taten genau das Gegenteil. Der Zug war abgefahren wie man das so schn sagt. Whrend ich mein Tempo nun weiter fuhr schlossen noch einige Fahrer zu mir auf und der Ein oder Andere berrundete Fahrer kam auch noch dazu und wir bildeten eine Gruppe die gut zusammen arbeitete. Doch es kam, wie es kommen musste auf solch einer kurzen Strecke. Ca. 50 Meter vor dem Zielbanner wurde ich berrundet. berrundete Fahrer mssen das Rennen verlassen, so ist die Regel. Ich fuhr trotzdem meine letzte Runde zu Ende denn es ist ja mein Heimrennen. Ziemlich geschafft passierte auch ich den Zielstrich.

Als Fazit bleibt mir nur zu sagen: Ein "Jedermann-Rennen" mit einem Schnitt von ber 42km/h ist fr einen "Langstreckenfahrer" wie ich nun mal einer bin nicht die Erfllung. Aber es hat trotzdem viel Spa gemacht und ich glaube beim nchsten "Jedermann Heimrennen" mache ich trotzdem wieder mit.

LG Benjamin







Velo Challenge 2017, Hannover am 30.07.2017

Genderte Streckenfhrung wegen des Hochwassers

Die genderte Streckenfhrung hatte eine weitere organisatorische nderung nach sich gezogen: Die ersten 7,5 Kilometer durch das Stadtgebiet mussten die Radler der beiden Rennblcke noch hinter einem Fhrungsfahrzeug bleiben.
Zu gro war den Organisatoren der Event-Agentur Eichels das Risiko, dass etwa in der Stammestrae noch Autos von Anwohnern im Wege stehen knnten.

Das Swiss-Life-Rennen ber 114 Km und 800 Hhenmeter ist aber durchaus herausfordernd gewesen, was auch viel mit dem starken und bigen Wind zu tun hatte und hohen Temperaturen.

Auf dem winkligen Kurs gingen ber 700 Teilnehmer am den Start darunter auch Gerd Bloemen vom der RRG-Kleverland.
Gerd Bloemen erwischte nicht seinen besten Tag begrndet sicherlich aus einer Verletzungspause und erneuten Aufbau.

Dies reichte dennoch zu Platz 2 in der Master 5 in einer Zeit von 3:21:42

In den Drfern auf der Strecke haben die Zuschauer richtig viel Radau gemacht, und vermittelte eine tolle Stimmung...

Der nchste Start ist in Bremen!

Viele Gre

Gerd Bloemen







RRG-Fahrer bei "Rad am Ring" erfolgreich

Bei einem der bekanntesten Radsport-Events in Deutschland, dem 24h-Rennen auf dem Nrburgring waren Fahrer der RRG Kleverland uerst erfolgreich. Dabei hatten sie auf der 26 km langen Strecke mit der Nordschleife auf jeder Runde eine harte Nuss zu knacken. Erreicht man bei der Abfahrt des ersten Teilstcks der Rennstrecke mit dem Rennrad Kurvengeschwindigkeiten bis ber 60 km/h, auf der sogenannten Fuchsrhre sogar bis ber 100 km/h, ist der Spa nach 11,3 km vorbei und man macht sich auf den 4 km langen Anstieg zur "Hohen Acht" mit Steigungen bis 17%. Insgesamt waren Runde fr Runde 580 Hhenmeter zu bewltigen. Die grte Energieleistung hatte dabei sicher Andreas Schwalger zu leisten, der als Einzelfahrer in den 24 Stunden Fahrzeit 23 Runden bewltigte. Damit belegte er den 9. Platz unter allen Einzelstartern und den 2. Platz in seiner Altersklasse. Den 3. Platz in der Klasse "Viererteam 200" (Alter der Starter in der Summe ber 200 Jahre) unter 393 gestarteten Fahrern bei den 4er Teams erreichten Dave Mlders, Ren Heister, Pele Eckermann und Klaus Reintjes mit 27 gefahrenen Runden. Hier war es allen voran Dave Mlders, der mit einem Rundenschnitt von bis zu 37 km/h den 3. Platz mit einem Vorsprung von ber 30 min. einzementierte. Parallel zum 24h-Rennen fand am Samstag auch ein Jedermann-Rennen statt, bei dem sich Benjamin Frmming als weiterer RRG-Fahrer im Feld positionierte.

Der nchste Saisonhhepunkt ist das "Rennen Rund Ums Tnnissen-Center" am 20.08. in Kleve, bei dem neben einigen C-Klasse, Senioren sowie U17 Fahrern des RRG auch einige Klever beim Jedermann-Rennen dabei sein werden.







Benjamin Frömming auf erfolgreicher Marathon-Tour!


Nordschwarzwald-Radmarathon 242km mit 3500Hm am 09.07.2017

Vom Start weg fuhr ich mein eigenes Tempo und ohne Windschatten. Am ersten Berg konnte ich die Ersten einholen. Zum Warmfahren war der Berg genau richtig.

Nach der ersten Kontrolle in Gernsbach ging es zur Verflegung nach Kaltenbronn auf 900 m NN. Die Pause war notwendig gewesen, 700 Hm mussten gefahren werden. Nach einer mittellangen Abfahrt gab es in einer schnen Gegend noch zwei mittellange Anstiege und zwei Abfahrten auf teilweise schmalen Straen zur Nagold Talsperre. Nach der Strkung folgte ein nicht so langer Anstieg der gut gefahren werden konnte. Der nun folgende Berg hatte es aber in sich. Von 450 m NN ging es auf 933 m NN zur Seibelseckle. Je hher man kam, umso steiler wurde der Berg und ein Ende war nicht absehbar, weil es nach jeder nichteinsehbaren Kurve weiter bergauf ging. Oben war zum Glck eine Kontolle mit Verpflegung. Aus Gesprchen erfuhr ich, dass ich wohl der Einzige war, der die groe Runde noch fahren wollte. So fuhr ich weiter. Es folgte auf der Schwarzwaldhochstrae eine lange Abfahrt und eine schmale Strae fhrte in den nchsten Anstieg. Oben angekommen, bei Kniebis auf ber 900m NN, war die nchste Verpflegungsstation. Dort habe ich leider meine Trinkflasche hatte stehen lassen. Den Verlust bemerkte ich erst, als ich die Abfahrt schon zur Hlfte hinunter gefahren war. Nach einem lngeren flachen Stck fhrte der nchste Anstieg zur Kontrolle zum Freyersberg auf 620m NN. Ohne etwas zu Trinken tat der Anstieg weh. Mit einer Flasche konnte mir geholfen werden. Nach einer langen Abfahrt ging es wellig weiter. Zur Kontrolle nach Bottenau musste eine 11% Rampe um die 200 Hhenmeter hoch gefahren werden. Anschlieend nach der Abfahrt ging es wellig weiter. Bei einer Brauerei in Renchen-Ulm war die nchste Kontrolle. Zur Strkung gab es alkoholfreies Weizenbier. Anschlieend ging es bei unvernderten Straenverhltnissen weiter bis Brhl. Als Drittletzter, kam ich 5Min. vor 6, in Bhl an - glcklich, die lange Strecke geschafft zu haben.

Als Nchstes steht jetzt das Jedermann Rennen bei "Rad am Ring", das Heimrennen in Kleve und der "Giro Mnster" an.

LG Benjamin

Rund um die Schlei 207km am 02.07.2017

Die Strecke fhrte zuerst durch die Stadt, anschlieend folgten kleine Anstiege. Es formierte sich eine Gruppe von 20 Fahrern. Das Tempo lag bei ber 30 km/h.
Die erste Kontrolle lieen wir aus. Wir fuhren eine Runde und kamen bei der ersten Kontrolle wieder an, die somit auch die zweite Kontrolle war.

Danach bestand die Gruppe nur noch aus 7 Fahrern. Wir lsten uns reihum in der Fhrungsarbeit ab. Nach 119 km, kurz vor der dritten Kontrolle, verlor ich den Anschluss an die Gruppe. Die Durchschnittsgeschwindigkeit lag bei 33,6 km/h.

Nach der Kontrolle fuhr ich alleine weiter. 15 Kilometer vor dem Ziel hatten sich meine Beine erholt und ich konnte wieder schneller fahren. Die reine Fahrzeit betrug 6:46 Stunden und die Durchschnittsgeschwindigkeit lag bei 30,1 km/h.

Dies war mein schnellster Marathon.

LG Benjamin





Mittwochstraining der RRG Kleverland

Der Mittwochabend ist allen Hobbyfahrern der Radrenngemeinschaft, und natrlich auch interessierten Gsten, vorbehalten. Hier ist das Ziel der RRG die Hobbyfahrer und interessierte Einsteiger durch gezieltes Training weiter zu entwickeln. Denn das Fahren in der Gruppe birgt immer Risiken und will gelernt sein. Kenntnisse ber "Windschatten fahren" und Fahren in der "Belgischen Reihe" werden hier vermittelt. Hierfr stehen zwei Trainer bereit. Grundstzlich wird immer erst gemeinsam losgefahren. Die Lnge derTrainingsstrecke variiert je nach Jahreszeit und Wetter zwischen 60 und 80 KM.

Sollte das angeschlagene Tempo fr den Ein oder Anderen zu schnell werden, wird einer der beiden Trainer langsamer werden und es wird sofort eine "Zweite" Gruppe gebildet damit man den Fahrern und natrlich Fahrer/innen ebenfalls gerecht wird die das angeschlagene Tempo nicht halten knnen. Denn der Spa am Rennrad fahren steht am Mittwochabend klar im Vordergrund.

Aufgrund der mittlerweile sehr guten Trainingsbeteiligung kann es aber durchaus passieren, da das Leistungsgeflle selbst bei zwei Gruppen immer noch zu unterschiedlich ist. Diejenigen die vielleicht gerade erst in den Anfngen zum Rennrad fahren stecken werden das schnell merken. Aber auch die Fahrer brauchen sich keine Sorgen machen. In der Regel sind immer ein bis zwei Lizenzfahrer auch beim Mittwochstraining dabei. In dem Fall bernimmt einer der Lizenzfahrer eine der schnelleren Gruppe und einer der beiden Trainer bildet eine "Dritte" Gruppe mit der er dann bis zum Trainingsende zusammen bleibt.

Wenn wir hiermit Euer Interesse geweckt haben wrden wir uns sehr freuen euch beim nchsten Mittwochtraining begren zu knnen.
Losgefahren wird um 18.00 Uhr ab Robin`s Radshop, Breite Strae in Bedburg-Hau. Wer sich vorab vielleicht noch telefonisch erkundigen mchte kann dies natrlich gerne bei unserem sportlichen Leiter Robin Schumann unter der Telefonnummer 02821-74734 machen.

Mit freundlichem Gru
Hans-Peter Roeloffs







RRGler beim Niederrhein-Triathlon in Wissel

Das RRGler auch Triathlon können, bewiesen einige Starter beim N3T Niederrhein-Triathlon am Wisseler See. Am späten Samstagabend erst von einem B/C-Klasse Rennen im saarländischen Lebach heimgekehrt, wo er den 13. Platz belegt hatte, traute sich Daniel am vergangenen Sonntag an die Volksdistanz (0,5 km Schwimmen; 21,5 km Radfahren; 5 km Laufen). Mit seiner schlechtesten Disziplin startend konnte er beim Radfahren das Feld von hinten aufrollen und kämpfte sich nach dem Laufen mit einer Gesamtzeit von 1:11,48 Std. auf den 13. Platz in seiner Altersklasse vor. Seinen Vereinskameraden Tommy Roosendaal konnte er aber nicht mehr abfangen. Er landete mit einer Gesamtzeit von 1:09,48 Std. auf dem 11. Platz. Nicole Eyssen belegte mit einer Zeit von 1:36,45 Std. den 8. Platz in ihrer Altersklasse. Bei den Staffeln holte sich Frank de Witte als RRG-Leihgabe mit seinem Team Bunert Tri Friends den Sieg. Zusammen mit dem CSV-Schwimmer Lars Rehbein (0,5 km; 6:24 min) und Tim Schüttrichkeit vom SV Viktoria Goch (5 km; 17:19 min.) erreichte Frank de Witte (21,5 km; 32:49 min) nach glatten 58:00 min das Ziel. Mit dem 15 jährigen Arne Eckermann ging eine weitere RRG-Leihgabe für das Team Roadrunners 09 Düffelward an den Start. Er absolvierte die 21,5 km in 37:06 min. und verhalf seinem Team um Sascha Stupp (8:27 min.) und Stefan van Dülmen (22:20 min) zum 8. Platz.

Bis bald
Rene







Radrennen "Rund um den Gaskessel" in Bocholt

Mal ein Rennen vor der Haustür!!!

Am vergangenen Sonntag machten sich gleich fünf RRGler auf zum Rennen "Rund um den Gaskessel" in Bocholt. Bei der U17 stand Davian am Start.

In der Männer C-Klasse waren Michael Toups, Michael Stefer, Dave und ich vertreten.

Aufgrund des langen Wochenendes und das am gleichen Tag noch ein Rennen in Rheinbach stattgefunden hat, war das Starterfeld mit nur ca. 45 Mann in der C-Klasse sehr übersichtlich.

Das Wetter war ein Traum für die Fahrer sowie für Zuschauer. Bei sommerlichen Temperaturen ohne einer Wolke am Himmel, machten wir uns auf die Rundenjagd.
Das Rennen war von Beginn an sehr schnell und es versuchten sich immer wieder Gruppen zu lösen. Fast immer war einer unserer Fahrer dabei. Leider war bis zur ersten Hälfte des Rennens kein Versuch vom Glück gesegnet und man wurde schnell wieder gestellt.

Kurz nach einem Prämiensprint den ich für mich entscheiden konnte, haben 3 Mann die Gunst der Stunde genutzt und sich vom Feld gelöst. Ich habe mich zwischen dem Feld und den Ausreißern befunden, hatte aber nicht mehr die Power das Loch zu zufahren.

Leider war das die Gruppe des Tages. Sie konnte im weiteren Verlauf auch durch die sehr gute Teamarbeit im Feld einen Rundengewinn rausfahren.

An dieser Stelle eine kleine Kritik - leider wurde erst bei der Zieldurchfahrt, eigentlich 3 Runden vor Schluss, vom Wettkampfausschuss entschieden, dass das Feld absprinten soll. Eigentlich eine güngige Vorgehensweise der Spitzengruppe einen ungehinderten Kampf um den Sieg zu ermöglichen. Wir hätten uns nur eine frühzeitigere Ankündigung gewünscht. Somit blieb nur eine sehr schnelle und hektische Runde um sich auf den Sprint vor zu bereiten.

konnten auch hier die Fahrer der RRG gute Platzierungen einfahren!

Zufrieden mit der Form machten wir uns auf die kurze Heimfahrt!

Bis zum nächsten Mal
Daniel







Tour de Kärnten 2017

Die Tour de Krnten ist das grte Jedermann-Etappenrennen in sterreich.
In diesem Jahr waren 300 Teilnehmer zugelassen. Fr die standen 6 Etappen mit rund 480 km Lnge und 8.200 Hhenmetern auf dem Programm.
In diesem Jahr hat man eine neue Altersklasseneinteilung eingefhrt, allgemeine Klasse von 19-39 Jahre und danach 40+, 45+, 50+, 55+, 60+ und 65+. Bei den Frauen gibt es die Klassen allgemein und 40+.
Die Rennen finden auf ffentlichen Straen bei flieendem Verkehr statt.
Es geht morgens um neun Uhr zuerst neutralisiert aus Ossiach heraus, nach 10- 15 Kilometern erfolgt der eigentliche Start. Kurz darauf wartet bereits die erste Steigung an der sich das Feld schnell in kleine Gruppen und Grppchen zerlegt.
Alle Kreuzungen sind gut abgesichert und man kann an allen Einmndungen gut durchfahren, lediglich auf den Abfahrten muss man auf der eigenen Fahrspur bleiben, denn der Gegenverkehr kommt ungebremst an.

1. Etappe

Das Rennen begann mit einem Einzelzeitfahren rund um den Ossiacher See. Eine Strecke von 39,7 km mit knapp 200 Hhenmetern. Als Ziel hatte ich mir eine Zeit unter einer Stunde vorgenommen und nach Mglichkeit einen Platz unter den ersten Hundert, um am folgenden Tag im ersten Block zu starten.
Beide Ziele konnte ich erreichen. Mit einer Zeit von 58:38,3 war ich sehr zufrieden und der 74. Rang in der Gesamtwertung war gleichfalls in Ordnung.
Auf den zweiten in meiner AK betrug der Vorsprung knapp 45 Sekunden-

2.Etappe

Am Morgen hatte es bis kurz vor acht noch leicht geregnet, danach blieb es trocken. Die Temperatur lag im frischen Bereich, Arm- und Knielinge wurden ntig.
Es war die lngste Etappe mit 120 km und auch die mit den meisten Hhenmetern, 2200 waren zu berqueren. Diese verteilten sich auf im wesentlichen drei Anstiege mit bis zu 14% Steigung. Der hchste Punkt lag auf knapp 1400 Meter. Nach der Neutralisation begann der Anstieg, erst noch leicht ber 2-3 km, danach wurde es steiler und eine groe Gruppe entschwand, es folgten eine kurze Abfahrt und ein kurzes flaches Stck bevor es 8 km bergauf ging. Der nchste Berg war der steilste und neun Kilometer lang.
Auf der folgenden Anfahrt konnte ich wieder zu einer Gruppe aufschlieen, bekam aber bereits Krmpfe im linken Oberschenkel.
Dann ginges zum hchsten Punkt des Tages. Zuerst rund 20 km mit leichter Steigung 2-3% hinan. Unsere Gruppe organisierte sich sogar zu einem gut laufendem Kreisel, dadurch konnten wir zu vor uns fahrenden aufschlieen, so wurde die Gruppe fast 30 Fahrer stark bevor die letzten fnf Kilometer des Berges 10% aufwiesen. Dadurch schrumpfte meine Gruppe wieder und mit rund 10 Fahrern ging es Richtung Ziel. Nach einer Abfahrt nach Feldkirchen ging es recht winklig durch den Ort zu Ziel. Obwohl es fr mich nicht ntig gewesen wre, wollte ich dennoch mitsprinten. Unter krftigem Krampf, der mein Knie sehr wackeln lie sprintete ich mit und wurde dritter der Gruppe. Das war Sieg in der AK und der 107. Platz gesamt.

3.Etappe

Nach der lngsten Etappe folgte die mit dem schwersten Schlussanstieg. Dabei war der Anstieg in diesem Jahr nicht so extrem wie in den letzten Jahren, da wir aus einer anderen Richtung kamen. So waren keine 5 Kilometer mehr zu fahren sondern nur noch 2,6 km. Bei diesem Anstieg zu einer Alm weist der letzte Kilometer eine Steigung von 16% auf und die vorherige Strecke zeigt immer noch 10% Steigung an.
Wie immer teilte sich das Feld nach der Neutralisation und es fanden sich ein Teil der Fahrer vom Vortag in der selben Gruppe wieder. Die vorletzte Steigung war 16 km lang und an einigen Stellen 14% steil. Hier kam ich aus meiner Gruppe als vierte ber den Gipfel, nach der Abfahrt wuchs die Gruppe wieder auf 12 Fahrer an. Da ich die letzte Steigung schon kannte, fuhr ich von Beginn mein eigenes Tempo. Das zahlte sich bald aus . Nach und nach berholte ich die davon geeilten und kurz vor dem Ziel kam ich an den beiden Ersten meiner Gruppe vorbei. Dieses Mal war es der 108. Platz und der Sieg in der Ak.

4.Etappe

Nach der Etappe hatte ich die Batterie meines Umwerfers aufgeladen, bei einem Schaltversuch anschlieend tat sich nichts mehr. Alle meine Versuche ihn in Gang zu bekommen scheiterten, auch der technische Dienst des Veranstalters konnte nicht helfen, So ging es dann mir der Kette auf dem kleinen Blatt in die vierte Etappe.
Die ersten dreiig Kilometer war das kein so groes Problem, da es wie blich nach der Neutralisation bergauf ging. Dann kam wie erwartet die Abfahrt. Die war so steil, dass ich mit Rollenlassen bis zu 85 km/h schnell wurde. Auf dem nchsten Abschnitt konnte ich mich in dem Feld noch gut aufhalten. Nur als dort wieder gekreiselt werden sollte bekam ich Bedenken mithalten zu knnen. Diesmal lief der Kreisel zu meinem Glck nicht und ich konnte mich in der Gruppe halten. Sieben Kilometer vor dem Ziel mussten auf kurzem Stck 200 Hhenmeter berwunden werden. Bei der Steigung konnte ich mich sogar recht weit vorne halten, nur bei der nchsten Abfahrt nutzten auch 150 Kurbelumdrehungen nichts um zu den Fhrenden aufzufahren und es kamen noch Fahrer an mir vorbei. Dann ging es zum Ziel in die Alpenarena von Villach. Die Einfahrt war eine Rechtskurve und dann es sehr steiles kurzes Stck und einige, die noch das groe Blatt von der Abfahrt drauf hatten mussten erst einmal absteigen.
Trotz Handicap blieb mir ein 107. Platz und der 1. in meiner AK.

5. und 6.Etappe

Nach einem weiteren Aufenthalt in einer Werkstatt und dem Anruf im Servicecenter von Sram musste ich mit defektem Umwerfer auch in diese Etappe starten. Leider ging es dieses Mal nach der Neutralisation nicht direkt bergauf sondern noch einige flache Kilometer weiter. Nach der Startfreigabe wurde sofort ein solches Tempo vorgelegt, dass ich mit 138 U/min vom Kopf des Feldes bis ans Ende des ersten Startblockes zurckfiel. Dann wurde es glcklicherweise wieder etwas langsamer und ich konnte mich einige Pltze nach vorne arbeiten. Mit 16 % Steigung war es dann mit fahren im Felde vorbei. ber den Gipfel kam ich noch mit einer greren Gruppe, konnte auf der Abfahrt allerdings nicht mehr mithalten. Tags zuvor hatte ich noch bis zu 171 U/min kurzfristig schaffen knnen, an diesem Tag wollten die Beine nicht mehr so schnell.
So fand ich mich dann in einer Gruppe wieder, die sonst immer hinter mir war. Ein weiterer Anstieg mit dem steilsten Stck der Tour brachte mich mit zwei anderen von der Gruppe weg. Es waren aber bis zum Ziel noch 30 km. Kurz vor dem Schlussanstieg holte uns eine rund 16 Fahrer starke Gruppe ein. An der Steigung fielen die meisten davon wider zurck und mit drei Mann fuhren wir ins Ziel, fr mich der 123.Platz und wieder 1. der AK.

6.Etappe

Die letzte Etappe war das Bergzeitfahren die Gerlitze hinauf. Auf 13 Kilometern sind 1300 Hhenmeter mit 13 Kehren zu schaffen.
Bei meiner letzten Tour wurde die Strecke verkrzt, weil auf den letzten Kilometern der Strecke noch Schnee lag. Damals waren es 10 km mit 910 Hhenmetern gewesen, Auch das hatte mir schon gereicht. Aber zumindest das Wetter war besser. Am See waren es 14 und auf der Spitze noch was khler.
Es wurde in Blocks von 20 Fahrern gestartet in Abstnden von 5 Minuten. Auch hier wollte ich mein Tempo fahren und hatte mir eine bestimmte Wattzahl vorgegeben, die schon gut unter den Werten vom ersten Zeitfahren lag, wie sich nach der Hlfte der Strecke herausstellte aber immer noch zu hoch angesetzt war.
Anfangs nur mit mir selbst auf der Strecke, da ich meine Gruppe hatte fahren lassen, kamen hinterher einige Fahrer aus den spteren Gruppen vorbei gefahren, kurz vor dem Ziel sogar der sptere Sieger. Der keuchte den Anstieg hoch noch mehr als ich, er fuhr ja auch bedeutend schneller.
Erwartungsgem war das Bergzeitfahren mein schlechtestes Einzelergebnis mit Platz 140. Zum Sieg in der AK reichte es dennoch.
Im Gesamtergebnis reichte es trotz des Handicaps durch den fehlenden Umwerfer zum 113. Platz. Ohne Defekt wre eine Platzierung unter den ersten 100 mglich gewesen.

Auch wenn das Rennen immer lnger und hrter wird, wahrscheinlich bin ich nchstes Jahr wieder dabei.

Robin


Schleck Gran Fondo am 20.05.2017

Bei dem Internationalen Radrennen (Schleck/Luxemburg) ging Gerd Bloemen von der RRG Kleverland an den Start.

Aufgrund der Altersklasse startete ich in der letzten Reihe. Um vorne mitfahren zu knnen, musste ich viel Fhrungsarbeit leisten, letztendlich habe ich es dann aber geschafft.

Viele Steigungen mit bis zu 13% die zu bewltigen waren, forderten schon einige Kraft und Ausdauer...
Leider gab es ca. 4 Km vor dem Ziel eine gefhrliche Situation, die auch nicht durch einen Streckenposten angezeigt wurde. Vllig unvorbereitet wechselte der Straenbelag von Asphalt auf Kopfsteinpflaster.
Bei meiner schnellen Abfahrt war diese pltzliche Gefahrenstelle fr mich fatal.
Ich hatte ein hohes Tempo drauf und habe die Kontrolle verloren und mich berschlagen.
Ich habe Schrfwunden und eine leichte Rippenprellung davongetragen. Beim Vorder- und Hinterrad sind einige Speichen abgerissen.

Nach einer kurzen Pause habe ich mich wieder aufs Rad gesetzt. Ich konnte nur noch mit den defekten Laufrdern im Schritt-Tempo das Ziel erreichen.

Somit hat es leider nur zu Platz 4 in der AK gereicht.

Das die Strecke nicht autofrei war, hat mich ein wenig verwundert...

Bis zum nchsten mal
Gerd







Jedermann Radrennen "Rund um den Finanzplatz Frankfurt-Eschborn" am 1.Mai

Pnktlich zum Anstieg zum Feldberg setze der Regen ein.
Somit wurden die Abfahren bei glitschigen Strasse gefhrlich und einige Strzte gab es auch.
Ich fr mein Teil bin sehr zufrieden bei dem Wetter und war am ende des Rennen bis auf die Haut nass und Ausgekhlt.

Ergebnis:
Platz (AK) = 14
Zielzeit (Netto) = 03:39:15
km/h (Durchschnitt)= 30,24

Bis zum nchsten mal!
Gerd Bloemen







Radrennen "Rund in Hamm" am 30.04.2017

Heute ging es fr die RRGler Michael S. und Robin bei den Senioren 3 und 4, Birte bei den Damen und Benjamin und Daniel in der B/C- Klasse, auf einem kurzen aber sehr schnellen und selektiven 1,4 km Rundkurs in Hamm, in jeder Klasse ordentlich zur Sache.

Der Startschuss zu meinem Rennen fiel um 16:05 Uhr. Absolviert wurden 50 Runden, also 70,0 km.
Das Rennen war von Beginn an sehr schnell. Leider habe ich den "traditionellen ersten Platzkampf", die Startaufstellung, verloren und stand in einer der hinteren Reihen.

Sehr viele Fahrer mussten aufgrund des sehr hohen Tempos das Rennen frhzeitig beenden.
Die ersten Runden waren fr mich sehr anstrengend. Ich habe mich direkt ab dem Startschuss auf den Weg ins vordere Drittel gemacht. Dieses gelang mir auch nach ein paar gefahrenen Runden.
Ich konnte das Rennen ber den Platz halten, nur leider gelang es mir nicht vorne in das Renngeschehen einzugreifen.

Bei einem B/C- Rennen sind die B- Fahrer immer sehr motiviert und machen das Rennen sehr schnell. Sie versuchen in den wenigen B/C- Rennen ihre Platzierungen fr den Klassenerhalt oder sogar einen Aufstieg in die hchste Amateurklasse zu erkmpfen.

Ungefhr nach 30 Runden haben sich vier Mann vom Feld absetzen knnen und auch den Sieg unter sich ausgemacht.
Die Runden wurden berwiegend in einer Reihe fahren. Die Kurven waren gut zu fahren, nur der Straenbelag lie zu wnschen brig - man wurde gut durchgeschttelt, was auch einige Defekte nach sich zog.

Die finale Runde war wie immer, aufgrund der Sprintvorbereitungen, sehr hektisch und so kam es wie es kommen musste... drei Fahrer haben sich in der Zieleingangskurve hingelegt. Der Sprint um Platz 5 war fr mich somit leider frhzeitig beendet.
Aufgrund des hart ausgefahrenen Rennens htte ich im Sprint wahrscheinlich sowieso nicht viel ausrichten knnen. Ich bin ca. auf Platz 30 ber die Ziellinie gerollt.

Von den 140 gestarteten Fahrern sind am Ende nur ca. 45 Mann ins Ziel gekommen, was auch sehr gut die Hrte des Rennens zeigt.

Bis zum nchsten Mal!
Daniel







Göttinger Härtetest zu Saisonbeginn

Die 13. Auflage Tour D'Energie ist auch 2017 wieder das erste Rennen der GCC- Saison. Zum Auftakt erwartet die Teilnehmer gleich ein Klassiker mit anspruchsvollem Profil. 100 km verluft die Strecke durch Gttingen und das schne Umland mit ca, 1250 Hhenmeter. Doch fr vertrumte Blicke bleibt wenig Zeit. Mit langen Anstiegen und rasanten Abfahrten wird die Trainingsarbeit in der Saisonvorbereitung getestet. Highlight ist wie in den vergangenen Jahren der Hohe Hagen, der mit einer eigenen Bergwertung gewrdigt wird. Entlang der Strecke und vor allem im Zielbereich erwarten die Fahrer ca. 10.000 Zuschauer, die das Rennen in jedem Jahr zu einem Erlebnis machen.
Bei heutigem kalten Temperaturen von etwa 5 Grad im schnitt und leichte Hagelschauer und Bigen Winden belegte Gerd Bloemen beim ersten Start fr den RRG Kleverland gleich den 1 Platz in der Masters 5.

Viele Gre,
Gerd







Trainingslager auf Grand Canaria mit Pele - Sony - Karl - Klaus und Jürgen

Vom 24.03 bis 3.04 haben die 4 RRG-Seniorenfahrer Pele - Sony - Karl - Klaus Jrgen auf Gran Canaria besucht,
um sich dort auf die Saison vorzubereiten!

Als Trainingshhepunkt wurde die auf Gran Canaria
unter Radfahrern bekannte Strecke "Trnentour" ausgewhlt!!
Nach 155km und 3300Hm waren die Kraftreserven aufgebraucht.

Mit insgesamt 985km und 18050Hm in den Beinen,
flogen alle sehr zufrieden nach Deutschland zurck!







Bericht von Rennen der Senioren 3 beim Frühjahrpreis in Bärger am 02.04.2017

Fr mich war es heute das erste Rennen in der Saison. Auch wenn ich schon so lange Rennen fahre, bin ich vor der ersten Rennen immer besonders aufgeregt. So stand ich mit ca. 50 Mitstreitern pnklich am Start und kurz nachdem der Startschuss gefallen war, war auch schon die Gruppe des Tages unterwegs. 11 Fahrer hatten sich nach wenigen Minuten aus dem Staub gemacht und wir sahen sie erst nach dem Zieleinlauf wieder. Zuerst dachte ich: schade, dass ich den Sprung in die Gruppe nicht geschafft habe. Auf der anderen Seite wre es fr das erste Rennen in der Saison - die Fahrer aus der Spitzengruppe hatten schon einige Rennen in den Beinen - und dann nach einigen Minuten ohne wirkliche Aufwrmphase vielleicht doch eine Nummer zu gro fr mich gewesen. Immerhin legten wir im Hauptfeld die 41 km Strecke auch in nur 55 Minuten zurck. Im Schlussspurt des verbliebenen Hauptfeldes konnte ich noch den 7. Platz erreichen, so dass ich im Gesamtergebnis mit einem 18. Platz die Heimreise antreten konnte.

Gru Michael

P.s. Fotos gibt es leider keine, da ich alleine unterwegs war







Eine Woche Trainingslager auf Gran Canaria!

Marita &Klaus Reintjes haben Jürgen Gertzen auf Gran Canaria besucht,
um dort im hügeligen Gelände zu trainieren. In 5 Tagen legten sie 457km und 7654Hm in der schönen Natur von Gran Canaria zurück.
Im nächsten Jahr möchten sie diese "Aktion" auf Gran Canaria wiederholen!







Radrennen Rund in Bünde am 19.03.2017

Schon gestern habe ich mich auf den Weg nach Bünde gemacht! Manchmal ist es ganz schön einen Rennsonntag mit einer Übernachtung zu verbinden, man erspart sich die frühe Anreise und hat ein wenig Urlaubsfeeling.
Die Wettervorhersagen haben schon im Laufe der Woche immer auf Regen hingedeutet und genauso war es dann auch. Schon beim öffnen der Vorhänge im Hotel war klar : Das wird heute eine nasse Angelegenheit - Regen, Nebel, Wind..... eigentlich genau das richtige Wetter für einen Gammelsonntag, aber für ein Radrennen nicht wirkich motivierend.
Aber jetzt, wo ich schon einmal in Bad Holzhausen war, wollte ich natärlich nicht wieder unverrichteter Dinge nach Hause fahren... also erstmal gemütlich frühstücken und dann ab zum Rennen.

Das Warmfahren habe ich auf eine halbe Runde beschränkt, das reichte schon für nasse Füße. Der Startschuss viel und die doch verhältnismäßige kleine Meute von U19 sowie C-Fahrern machte sich auf den Weg. Die ersten zwei Runden waren sehr schnell und die ersten Fahrer vielen bereits hinten raus. Ich habe beim Start leider ganz hinten gestanden und musste mich erstmal nach vorne arbeiten und ab Runde drei konnte ich dann dort mitmischen. Der Anstieg war mit seinen stellenweise 11% schon recht steil und somit auch sehr selektiv. Ich habe mich am Anstieg aber sehr wohl gefühlt und konnte ihn von vorne schön gleichmäßig hochfahren.
Eingangs der vierten Runde konnte ich mich mit einigen Fahrern absetzen, aber auch unsere Fluchtgruppe wurde schnell kleiner.
Leider konnten sich im Rennverlauf zwei C-Fahrer fast unbemerkt von uns lösen, ihren Vorsprung bis zum Ende halten und den Sieg unter sich ausmachen. Zwischen den zwei Führenden und unserer Gruppen fuhren noch drei Fahrer mit einem gleichbleibenden Vorsprung von 15Sek.
Die Situation war insgesamt sehr unübersichtlich, weil wir zusammen mit den U19 Fahrern unterwegs waren. Leider hatte sich bei den Dreien ein C-Fahrer "versteckt". Selbst der Sprecher im Start/Ziel hat uns die ganze Zeit in dem Glauben gelassen, dass wir auf Platz 3 liegen... naja somit ging es am Ende für uns um den 4. Platz.

Aber soweit waren wir noch nicht, mich erwartete noch eine zusätzliche Herausforderung. Zwei Runden vor Schluss riss mein Magnet vom Leistungsmesser ab und blieb in der Kette hängen - schalten also fast unmäglich. Einen Sprint konnte ich vergessen. Mit einer klappernden Schaltung kam ich als Letzter aus unserer Gruppe ins Ziel gerollt. Es reichte aber noch für den 6. Platz!

Trotz des miesen Wetters und der schlechten Stimmung vor dem Start bin ich sehr zufrieden und freue mich über die erste Platzierung!

Nach unserem Rennen standen die U 17 Fahrer am Start und ich war überrascht, Davian in ihren Reihen zu sehen. Für ihn ist es das erste Jahr in der U17-Klasse.
Ich bin mal gespannt, wie er sich schlägt.
Am kommenden Wochenende lege ich eine Rennpause ein.
Ich freue mich auf eine schöne Trainingseinheit am Samstag mit den RRGlern.

Bis bald
Daniel







Radrenngemeinschaft Kleverland auf der Radrennbahn am 22.01.2017

Zum letzten Mal in dieser Wintersaison hatte die RRG Kleverland die Radrennbahn in Bttgen fr ihr sonntgliches Training gemietet.
Mit angespornt von den Fernsehbildern der Sechstagerennen in London und Amsterdam ging es, nach einer Einweisung fr einige Neulinge, unter der Fhrung von erfahrenen Mitgliedern der RRG auf die 250 m lange Bahn.

Nach dem Einfahren stand erneut ein Derny zur Verfgung. Bei Tempo 40 konnten noch alle hinter dem Derny bleiben, mit steigendem Tempo wurde die Anzahl der Fahrer immer kleiner, bis der letzte dann bei 55 km/h aufhren musste. Zum Schluss fuhren fast alle mit oben an der Bande entlang um dann ausgangs der Zielkurve das Geflle aus zu nutzen und mit hoher Geschwindigkeit eine Runde zu sprinten.

Jetzt beginnen fr die Rennfahrerinnen und Rennfahrer der RRG Kleverland die Trainingsrennen in den Niederlanden hier knnen von den Jedermannfahrern ber die Jugendfahrer bis zur Elite und den Senioren alle starten.
Das sollte eine gute Vorbereitung auf den Saisonstart am 12. Mrz in Herford sein.







1.Ausfahrt Saison 2017

Fr die einen bedeutet dies Allerheiligen, fr die RRGler/innen heit es darber hinaus "Rder entstauben, Kette len, Waden lockern und rein in die Radsportsaison 2016/2017".

Bei allerbestem Herbstwetter ging es nach der obligatorischen Saisonpause im Oktober wieder raus auf die niederrheinischen Straen und Radwege. Bei Sonnenschein und lauem Wind nutzte eine groe Gruppe die Gelegenheit am freien Tag ein erstes Gruppentraining im Grundlagentempo zu absolvieren.

Die Strecke verlief dabei ber Nierswalde, Hommersum, entlang der Maas bis Well und ber den touristischen Weg, Siebengewald, Hassum per Maasstrae zurck Richtung Bedburg-Hau.

Das Training wurde saisongerecht weitestgehend als Grundlagenbereich ausgefhrt. An der Maas haben zwei Gruppen ein wenig Techniktraining betrieben und die Strecke bis Well permanent in belgische Reihe gefahren.

Der Grundstein fr die neue Saison ist damit gelegt.

Das Training durch die Woche werden viele Radsportler/Innen jetzt je nach Ziel individuell gestalten. Sei es auf der Rolle, mit dem MTB im Wald oder bei Alternativsportarten wie Laufen oder Schwimmen.

Aber der Samstag und Sonntag steht fr die meisten als feste Einheit auf der Agenda, da sich hier einfach die Mglichkeit bietet gemeinsam mit Gleichgesinnten Kilometer zu sammeln und Kontinuitt ins Training zu bringen.

Wer also beim ersten Training noch nicht dabei sein konnte, dem sei ans Herz gelegt die Wochenendtermine in Anspruch zu nehmen und eine Basis fr die kommende Saison zu legen.

"Der Wille zu gewinnen ist wichtig. Der Wille zu trainieren ist jedoch entscheidend."







Toller Saisonabschluss der RRG Kleverland - Daniel Aben gewinnt 110 km Münsterland Giro

Beim letzten Rennen des Jahres trat die Radrenngemeinschaft Kleverland mit 15 Teilnehmer zu dem 110 km langen Rennen an.
Wer dachte, im Mnsterland erwartet einem eine fache Runde, wurde schnell eines besseren belehrt. Nach rund 18 km kam die erste lngere Steigung, an der schon so frh eine Vorentscheidung fiel.

Mit Daniel Aben und Gabor Klung waren zwei Fahrer der RRG in der ersten Gruppe von knapp 30 Fahrern. Robin Schumann verlor auf der Kuppe den Anschluss an diese Spitze. Nach 55 Kilometern griff Daniel an und konnte schnell einen kleinen Vorsprung heraus fahren, dann erhielt er Untersttzung durch den Deutschen Meister im Mountainbikefahren, Lars Lindemann. Zusammen konnten diese beiden den Vorsprung stndig ausbauen, untersttzt durch Gabor, der in der Verfolgergruppe versuchte das Tempo immer wieder zu bremsen. Den "Spurt" in Mnster gewann Daniel Aben. Es war ein sehr schnelles Rennen, trotz 3 Anstiegen fuhr Daniel eine Durchschnittsgeschwindigkeit von ber 42 Stundenkilometer.

In der Verfolgergruppe kam Gabor Klung auf Platz 12.
In der dann folgenden Gruppe kam der lteste Kleverlnder ins Ziel, Robin Schumann fuhr auf Platz 42, das war der Sieg in der Altsklasse M4 auch hier lag die Durchschnittsgeschwindigkeit bei 40,5 km/h.
Acht Minuten spter kam mit Remy van Striem der vierter Fahrer der RRG ins Ziel, auf Platz 223. Diese Fahrer kamen in der Teamwertung auf den 7. Rang.
Kurz darauf kamen die meisten Klever ins Ziel, Michael Geffert, Klaus Reintjes, Dave Mlders, Pele Eckermann und Yvonne Bintig, die bei den Frauen Platz 6 und in ihrer Altersklasse den 3. Rang erreichte. Die weiteren Platzierungen der Frauen: Birte Schumann auf Platz 22 und 5. in ihrer Altersklasse und auf den Pltzen 75 und 76 kamen Jolanda Poeze-Steffen und Marita Reintjes gemeinsam ins Ziel.
Torsten Arntz, Thomas Bergmann und Ludger Khl kamen in der ersten Hlfte der Teilnehmer ins Ziel. Insgesamt erreichten 1490 Teilnehmer das Ziel nach 110 Kilometer.







Pokalübergabe Schulmeisterschaft im Rahmen des Klever Radrennens "Runs ums Tönnissen-Center"

Schler der Sekundarschule Kleve sammelten bei der 2. Schulmeisterschaft, ausgetragen im Rahmen des 18. Radevents "Rund ums Tnnissen-Center" die meisten Punkte.


Nachdem der groe Wanderpokal, gestiftet von Rudi Tnnissen, nun ein Jahr im Foyer des Konrad Adenauer Gymnasium ausgestellt war, durften ihn heute die SchlerInnen der Sekundarschule Kleve entgegennehmen. Rudi Tnnissen, Jrgen Gertzen, 1. Vorsitzender der RRG Kleverland und Robin Schumann, sportl. Leiter der RRG berreichten den erfolgreichen Schlern den groen Schulpokal.
Bajram Bairamov, Kevin Bajiamov, Davian Eis, Pascal Hoffman, Dennis Scheen, Karim Szonn und Kerim cal traten am 21.08.2016 beim Fette-Reifen-Rennen fr ihre Schule in die Pedale und belegten mit den gemeinsam gesammelten Punkten den ersten Platz bei der Schulmeisterschaft. Divian Eis stand stellvertretend fr alle auf dem Siegertreppchen und heute versammelten sich alle SchlerInnen der Sekundarschule in der groen Aula und applaudierten ihrer Schulmannschaft.
Neben dem Pokal und Sachpreisen bekommen die erfolgreichen Schler fr die ersten 3 Pltze auch eine einjhrige Mitgliedshaft bei der RRG geschenkt.
Sie knnen nun regelmig trainieren und werden dann vielleicht schon bald an einem Radrennen in der nheren Umgebung teilnehmen.
Nhere Informationen dazu gibt es auf der Homepage der Radrenngemeinschaft Kleverland: www.rrg-kleverland.de.

Die RRG verleiht zudem gegen eine kleine Leihgebhr Rennrder. So kann jeder ohne groen finanziellen Aufwand einmal ausprobieren, ob der Radrennsport fr ihn vielleicht zu einem neuen Hobby wird.
Die Leihrder sind bewusst nicht mit Klickpedale ausgerstet, sodass sie mit ganz normalen Sportschuhen gefahren werden knnen.







Bericht über das Radrennen "Race am Rhein" am 18.09.2016

Bericht ber das Radrennen "Race am Rhein" am 18.09.2016

Die Spuren der Tour de France 2017

In 2017 wird die Tour de France in Dsseldorf haltmachen, um dort die erste und Teile der zweiten Etappe auszutragen. Die Generalprobe sollte am 18. September 2016 in Form von insgesamt 13 Lizenz- und Jedermannrennen stattfinden. Ein groartiger Tag fr den deutschen Radsport.

Michael Herrmann, Dave Mlders und ich haben uns daher fr die RRG Kleverland auf den Weg in die Landeshauptstadt gemacht. Ziel: Wir rocken Dsseldorf im Jedermannrennen der ambitionierten Hobbyfahrer auf einer Distanz von 92 km und knapp 600 Hhenmetern.

Nach gemeinsamer, heiterer und fachsimpelnder Anreise mit drei wackeligen Rdern auf dem Dach und Gewhl durch das fast vollstndig gesperrte Dsseldorf, fiel um 13.05 Uhr der Startschuss fr die 1400 Teilnehmer, die in sechs Startblcken aufgeteilt waren. Fr mich war es das zweite Rennen meiner "Karriere" und ich war froh, aus dem zweiten Block starten zu drfen. Michael und Dave preschten aus dem ersten Block ins Rennen und konnten spter (Achtung Spoiler !!!) sogar um den Sieg mitfahren.

Es ging los am Platz der deutschen Einheit, direkt in den neu gebauten K-Bogen-Tunnel, nach einem knackigen Anstieg und erster Bergwertung raus aus der Stadt in Richtung Mettmann ber Erkrath und durch das wunderschne stetig ansteigende (!) Neandertal. Weiter durch den Aaper Wald und downhill zurck ins Stadtgebiet zum Ausgangspunkt. Und das ganze zweimal, bis es nach einer engen Kehrtwende auf die 300m lange Zielgerade ging. Gesumt war die Strecke mit vielen teils tosenden Zuschauen, die den - whrend des Rennens einsetzenden - Sonnenschein auszunutzen, um dem Spektakel den ntigen Schliff zu verleihen.

Dave konnte in einer kurz vor Ende formierten Ausreiergruppe nach einem spannenden Sprint in einer Zeit von 2:07:54 als 10. der Gesamtwertung und 4. seiner Altersklasse in frenetischem Jubel der Menschenmassen im Zielbereich die ersehnte Ziellinie berqueren. 2:38 Minuten im Anschluss folgte Michael in der Verfolgergruppe als 86. und 22. seiner Altersklasse. Damit haben die beiden Teufelskerle im Rennen eine Durchschnittsgeschwindigkeit von ber 42 km/h generiert und kommen damit den Profis der Tour schon ziemlich nahe. Fr mich war es als "Neuling" eine tolle Erfahrung, in einer schnellen Gruppe des zweiten Blocks teilweise in Fhrung liegend, in 2:22:14 als 435. der Gesamtwertung und 161. meiner Altersklasse mit einem Schnitt von etwa 39 km/h ins Ziel zu kommen.

Damit denke ich haben wir unser Ziel erfllt, das einzigartige Rennen in Dsseldorf im Namen der RRG Kleverland zu rocken und freuen uns auf das nchste Jahr, wenn die Profis der Tour in unsere Fustapfen treten bzw. durch unsere Reifenspuren rasen...

Tom Bergmann







Robin Schumann bei der Straßen WM in Australien

Australien 2016-09-14

Die WM in Australien lockte natrlich und auch ein paar Tage zum Eingewhnen sollten dabei sein.
Leider hatte ich andere Vorstellungen vom australischen Winter bzw. Frhjahr als das Wetter dort. Die Temperaturen lagen im Durchschnitt bei 15^am Tag und nachts gingen sie dogar einmal bis auf 2^herunter. Die Regenmenge lag bei unserer Ankunft schon ber dem langjhrigem Mittel und erhhte sich weiter.
Von 2,4 Mio Einwohner in Western Australien leben fast 2 Mio in Perth und Vororten. Das zeigte sich dann schnell auch am Verkehr. Die Highways sind gut ausgebaut und haben im stdtischen Raum auch fast immer eine Fahrradspur. Der Autoverkehr war aber sehr krftig. Bei den Strecken die auerhalb des stdtischen Bereich lagen, lieen sich fast keine Runden zusammenstellen, da die Straen dann im Nichts endeten oder als Sandpiste weiter fhrten.
Meine Haupttrainingsstrecke wurde dann eine 15 km lange benahe schnurgerade Strae, die an einer Gasstation endete und nur wenig befahren war. Sie schien bei den Rennfahrern bekannt zu sein, fast bei jedem Training kamen mir dirt Fahrer entgegen.. Fr Intervalltraining war sie ja geeignet. Die 20 km lange Anfahrt zu der Stecke hatte nur knapp die Hlfte Hauptstraen und lie sich daher gut fahren.

Das erste Rennen konnte ich dann bei einem Clubrennen mitmachen. Auf Anraten der Rennleitung habe ich mich dann in der B-Klasse eingereiht. Hier waren mit rund 30 anderen 76 km zu absolvieren. Teilweise war es sehr schnell, dann wieder langsam. In der vorletzten der 10 km langen Runde holten wir zwei Ausreier wieder ein. Das fand ich eine gute Gelegenheit zur Attacke. Ein weiterer Fahrer kam mit und wir bekamen bald einen 150 m groen Vorsprung. Bei dem Wind wurde es dann doch langsam schwer. Wir waren beide froh, als wir eingangs der letzten Runde sahen, dass eine 5 Mann starke Verfolgergruppe hinter uns war. Wir warteten auf sie und gingen gemeinsam in die letzte Runde. Hier klappte es ausgezeichnet mit der belgischen Reihe. Fr einen Fahrer wurde es dann doch zu flott er fiel aus unserer Gruppe heraus. Im Spurt konnte ich den dritten Platz erreichen.

In der folgenden Woche wollte ich die Strecken der WM kennenlernen. Zuerst fuhr ich zur Strcke des Straenrennens, allerdings ohne die Anfahrt zur 50 km langen bergigen Runde, denn da ging es ber die Autobahn.
Die Stecke war sehr hgelig, fast kein flacher Abschnitt. Die im Streckenprofil angegeben Steigungen erwiesen sich als die durchschnittlichen, so kamen doch abschnitte mit bis zu 10% Steigung vor. Nach der erten runde war mir klar, wo der entscheidende Angriff gestartet wird. Af den Anstiegen vorher ist ein Reduzierung des Feldes zu erwarten, aber der endgltige Angriff musste hier erfolgen.

Zwei Tage spter schaute ich mir die Zeitfahrstrecke an. Das Rennen wurde auf einer 20 km vor der Kste liegenden Insel ausgetragen. Die 19,4 km lange Strecke hatte einige Hhenmeter aufzuweisen und einige Kurven, die man nicht in Zeitfahrposition meistern konnte. Auch war es sehr windig. Bei den Kurven kam hinzu, dass sie mit angewehtem Sand etwas rutschig werden konnten..

Mit der Streckenkenntnis ging es dann zum ersten Rennen auf die Insel.
Bei der berfahrt merkte ich schon, dass es nicht ganz so heftiger Wind war wie bei dem Training, beim Fahren stellte er sich dennoch als unangenehm heraus.
Bei der Ankunft erfuhr ich ,dass die Startzeiten sich um eine Stunde nach hinten verschoben, weil ein Schiff mit vielen Rdern nicht rechtzeitig angekommen war. Das fand ich einerseits erfreulich, da es dann etwas wrmer sein konnte, anderseits htte ich nicht um sechs Uhr aufstehen mssen, sondern htte eine Fhre spter fahren knnen.
Beim Rennen war klar, das Danny Clark es machen wrde, es ging eigentlich nur um die folgenden Pltze. Ich startete als letzter, drei Starter vor mir war Danny Clark dran.
Schon relativ schnell hatte ich den ersten Fahrer berholt und hatte bald auch den zweiten in Sicht, da stellte ich mir schon die Frage, ob ich nicht zu schnell angefahren wre, aber es fhlte sich noch gut an. Als auch dieser Fahrer berholt war, wusste ich, sobald wird kein weiterer in Sichtfeld kommen. Da ich ohne einen Messwert gefahren bin konnte ich nur immer aufpassen, dass ich nicht zu schnell war und die Sauerstoffversorgung nicht mehr fr die Augen reicht und ich den Straenrand nicht mehr sehe. Am Ziel war es dann beinahe doch so weit.
Als das Ergebnis kam, fehlten mir 0,3 Sekunden zum zweiten Platz, Aber es war eine Medaille geworden.

Mit dem guten Gefhl bereits eine Medaille zu haben ging s in das Straen rennen. Die ersten 50 km ber die Autobahn wurden sehr langsam gefahren maximal ein 30er Schnitt. Niemand wollte vor den Bergen zuviel Kraft lassen. Ich musste mich sehr zurckhalten um dich doch hufiger an die Spitze zu gehen. Nach 30 km setzten sich zwei Fahrer ab, die bei unserem Tempo bald eine gewissen Vorsprung hatten, auf der geraden Strae aber immer gut im Blickfeld waren. Die letzten 10 km vor der Bergrunde fuhr Danny Clark etwas mehr an die Spitze und erhhte das Tempo, ich machte dann immer mit und kurz vor dem ersten Berg waren die Ausreier dann gestellt.
Den ersten Berg fuhr ich am Kopf mit nach oben uns bei der ersten Zieldurchfahrt war das Feld dann bereits auf rund 25 Mann reduziert. Die folgende Abfahrt ging mir dann zu langsam, so dass ich sie von vorne fuhr, auch um genug Schwung fr den nchsten Anstieg zu haben.
Dabei holte uns dann das Feld der zuerst gestarteten jngsten Fahrer ein. Statt die vorbei zu lassen und dann mit unserer Gruppe einen Abstand einzuhalten, blieben ein paar Fahrer am Ende des anderen Feldes und so mussten wir alle dabei bleiben.
Nach der anschieenden Abfahrt kam der Anstieg, den ich fr die entscheidende Attacke vorgesehen hatte. Da wir immer noch hinten am anderen Feld waren, blieb mir nichts anderes brig als an dem Feld vorbei zu fahren, Ungefhr einen Kilometer vor dem Gipfel waren wir am halben Feld vorbei, dann gaben die aber auch Gas und fuhren uns davon. Von den 65+ Fahrern waren da nur noch 4 brig, Danny Clark, der Dne Bertelsen, der Franzose Nadaud und ich. Nach dem Gipfel folgte ein leicht hgeliger Streckenabschnitt. Der Franzose musste schon einige Fhrungen auslassen, auch ich musste kmpfen, selbst Danny atmete sehr schwer. Dann bekam ich leider wieder sehr starke Schmerzen in meiner rechten hfte und konnte nicht mehr kraftvoll treten. Die drei anderen musste ich ziehen lassen und fiel in die folgende Vierergruppe zurck. Dort habe ich die nchsten Kilometer an letzter Position verbracht. Bald kam auch der Franzose von vorne in unsere Gruppe. So waren wir zwei Franzosen, zwei Neuseelnder und zwei Deutsche.
An der letzten Steigung testete ich nochmals was ich mit meiner Hfte aushalten konnte, musste aber schnell wieder meinen Platz in der Gruppe einnehmen. Im Spurt war mir klar, dass Hanns Bauer der schnellste sein wrde und habe mich dann auf den letzten 400 m neben ihm gehalten, aber Antreten ist ohne hin nicht meine Strke und in diesem fall schon gar nicht, so war ich froh, dass nur noch ein weiterer Fahrer vorbei kam und mit dem dritten Platz im Sprint wurde ich fnfter bei dieser Straen WM.







27.08.2016 "Velomediane" in den Ardennen in Belgien

Am 27.08 nahmen 9 RRGler
Klaus, Pele, Sony, Ren, Andreas, Karl, Jrgen und 2 Frauen Marita und Jolanda
an der Veranstaltung Velomediane in La Roche durch die Ardennen teil!

Bei brtender Hitze ging es fr die 7 auf 170Km und 3300Hm ab 120 Km bekamen die ersten Fahrer Krmpfe wovon keiner bis zum Ziel verschont blieb.
Die Hitze machte sehr vielen Fahrern zu schaffen!
Viele lagen wegen Kreislaufproblemen am Wegesrand von der Hitze geschafft!

Die Krankenwagen waren alle voll im Einsatz!

Rene und Andreas waren nach 6.10h im Ziel
die anderen 5 sind nach 7.03h ins Ziel gekommen
beide Frauen fuhren die kleine Crique 97Km und 1300Hm
und kamen gegenber den Mnnern gut durch.







Randers Bike Week 2016

Als Vorbereitung zur Australienfahrt bot sich das 4 Etappenrennen in Dnemark an. Zwei Etappen mit 86 km bzw. 93 km sind eine Streckenlnge die die Senioren in Deutschland nicht fahren.

Die 1. Etappe startete in Aars, das sind von Randers aus weitere 60 km nach Norden. Trotz bernachtung in Flensburg war es eine knappe Anfahrt und es blieb nicht viel Zeit zum Einfahren. Das bei einem Rennen ber nur 30 Minuten.
Der Kurs, ein rund 1,4 km langer Stadtkurs, ging die Einkaufsstrae hoch. Eine gepflasterte Strae, recht hubbelig, aber trotz des vor dem Start einsetzenden Regens nicht rutschig.
Bei der Startaufstellung musste ich sehen, dass mit Ulli Rottler der Sieger schon feststand. Auch bei den weiteren Fahrern ber 60 waren starke Konkurrenten dabei.
Mit der Steigung hatte ich nicht gerechnet und ein Ritzelpaket von 11-23 eingebaut. Ab der dritten Runde musste ich dann auf dem kleinen Blatt zum Ziel hochfahren. Es lohnte sich auch auf der Abfahrt nicht mehr aufs groe Kettenblatt zu schalten, so fuhr ich fast das gesamte Rennen mit dem kleinen Blatt.
Wie erwartet war Rottler bald mit den jngeren Fahrern davon geeilt, so musste ich mich umsehen, wer von den H60 Fahrern noch in meiner Nhe war. Im Spurt war ich mir nicht sicher, ob ein Fahrer aus unserer kleinen Gruppe noch zu meiner Klasse gehrte und gewann sogar den Spurt.
Im Ergebnis las ich dann, das ich 16 Sekunden vor dem nchsten Konkurrenten im Ziel hatte und gar nicht htte sprinten mssen.

2.Etappe

Die zweite Etappe war als Bergrennen beschrieben. Auf dem 15,6 km Kurs waren insgesamt ber 1.000 Hhenmeter zu absolvieren.
Auch dieses Mal begann der Regen kurz vor dem Start, hrte wieder auf und whrend des Rennens kamen noch mehrere zum Teil sehr krftige Schauer, die auch eine menge Schlamm auf die Straen splten und das Fahren nicht einfacher machten.
Neben einigen kleinen Anstiegen waren es im Prinzip zwei Steigungen, die das Rennen ausmachten. Nach der ersten langen Abfahrt ging e um eine Spitzkehre und dann bergan, zuerst noch moderat bevor es nach oben immer steiler wurde, die zweite Steigung war ca 800 m vor dem Ziel.
Die erste Runde konnte ich mich gut im Feld halten, in der zweiten war ich nach der ersten Steigung wieder ins Feld gefahren und hoffte noch eine Runde im immer kleiner werdenden Feld bleiben zu knnen. Dann auf einer kleinen abfahrt hrte ich ein zischen am Vorderrad und die Fahreigenschaft verschlechterte sich merklich.
Zum Glck war es das erste Rennen mit den neuen Tublessreifen. Das Vorderrad dichtete sich gleich wieder ab und ich konnte weiterfahren, auch wenn es auf den abfahrten nicht so gut ging wie vorher. Von den 6,5 bar am Start waren noch gute 3 bar geblieben.
Dadurch hatte ich den Anschluss ans Feld verloren und musste nun allein oder in kleinen Gruppen fahren. Die anderen Mitstreiter hatte ich aber bis auf Rottler, der in der Spitzengruppe lag, mit rund 13 Minuten Vorsprung, bereits gut distanziert, so wurde ich wieder zweiter. Mein Vorsprung auf den dritten, den Vorjahressieger betrug schon ber 4 einhalb Minuten, die restlichen H60 Fahrer hatten sich zusammengefunden in einer Gruppe mit mehr als 6 Minuten Rckstand auf mich.
Am Abend merkte ich, wie hart das Rennen war. Als ich im Bett lag, zuckten meine Muskeln in den Beinen als hngen sie am Strom.

3.Etappe

Diesmal waren 87 Kilometer zu fahren. Kurz vor dem Start ging wieder ein krftiger Schauer nieder, danach war es im Rennen zum Glck trocken. Es standen uns rund 800 Hhenmeter bevor, dazu ein krftiger Wind, der an der lngsten Steigung direkt von vorne blies.
Nach der zweiten Runde hatte sich das Feld bereits sehr zersplittert. Die Spitzengruppe mit Rottler, danach eine rund 10 -kpfige Verfolgergruppe, aus meiner Altersklasse war neben mir noch der Vorjahrssieger dabei. Ich dachte, wir wren recht flott unterwegs, bis drei Runden vor Schluss eine weitere Gruppe aufschloss, in der 4 H60 Fahrer waren.
In der vorletzten Runde attackierten zwei Fahrer derart, dass ich nicht folgen konnte. Ein H50 Fahrer holte mich ein und zu zweit fuhren wir weiter und versuchten den Rckstand mglichst gering zu halten. An der letzten Steigung musste ich diesen Fahrer davon ziehen lassen und kam als vierter ins Ziel. Knapp zweieinhalb Minuten Rckstand hatte ich auf den zweiten und dritten verloren.

4. Etappe

Die Schlussetappe ging ber 10 Runden a 4,6 km und hatte etwas ber 500 Hhenmeter.
Diesmal war es eine Steigung mit 5-7 %, der grte Teil, auch mit der strksten Steigung ging durch einen Wald und dieses Stck konnte ich gut mitkommen. Dann wurde es flacher, aber hier kam wieder der starke Gegenwind und machte es mir schwierig. Nach drei Runden konnte ich nicht mitkommen. Aus meiner Gruppe lag nur Ulli Rottler vor mir, der dieses Rennen in Solofahrt gewann. Leider fiel niemand sonst mehr aus dem Feld heraus, der mit mir gefahren wre. Es kam eine Frau aufgefahren. So sind wir etliche Runden gemeinsam gefahren, wobei ich nach jeder Kurve auf meine Mitfahrerin warten musste. 15 Kilometer vor dem Ziel kam eine Gruppe mit 4 Fahrern meiner Altersklasse. Da wusste ich, egal welchen Platz ich auf dieser Etappe hole, solange ich keinen Rckstand bekomme, bin ich in der Gesamtwertung zweiter.
Wie es dann meistens bei mir ist, wurde ich im Endspurt letzter meiner Gruppe, damit war der zweite Platz in der Gesamtwertung verteidigt.

Robin




24H MTB Duisburg am 06.08.2016

Mit Klaus - Rene - Dave - Jürgen starteten 4 RRGler beim 24H Rennen in Duisburg.
Am 6.08 12.00Uhr war Start am 7.08 12.00Uhr Ziel.

Gewonnen hat das Team das die meisten Runden gefahren ist.

Die Wechsel fanden Tagsüber nach 3 Runden und Nachts nach 5 Runden statt.

Mit gesamt 76 Runden landeten die RRGler auf den 10 Platz.

Die 4 waren mit diesem Ergebnis sehr zufrieden,
und waren sich einig das dies eine sehr schöne Veranstaltung war die 2017 noch mal in Angriff genommen werden soll.







Vivawest Tour 2016 in Duisburg am 24.07.2016

Endlich mal wieder ein Radrennen ganz in der Nhe... in Duisburg und ich stand nicht "alleine" am Start.
Der Klever Michael Stefer von Trifun hatte sich auch auf den Weg gemacht.

Es sollte 60 mal rund um den "Franz Lenze Platz" gehen. Die Streckenfhrung war sehr eng und die Asphaltdecke an vielen Stellen reparaturbedrftig.
Um 12.00 Uhr fiel fr 140 Fahrer der Startschu. Nach ca. 30 Runden waren noch 80 unterwegs und das Fahrerfeld reduzierte sich merklich weiter. Das lag auch an dem enormen Tempo und der Temperatur.
Ich konnte mich immer vorne im Fahrerfeld aufhalten und auch mal die Fhrung bernehmen - es lief super fr mich, bis... na ja, ein Fahrer vor mir blieb mit seinem Reifen in einem "Loch" hngen, strzte, ich auf ihn und auch Michael landete auf dem Boden.
Natrlich legten sich links und rechts auch noch einige Fahrer hin und das Rennen mute fr 3 Runden neutralisiert werden. Michael konnte wieder auf sein Rad springen, ich habe es auch probiert, aber das Vorderrad blockierte und das Schaltwerk tat es nicht mehr.
Echt schade, aber das gehrt eben auch dazu(und bei mir in dieser Saison wohl einmal fter).

Bis dahin

Daniel







VR Cup 2016 - Robin Schumann

In diesem Jahr war der VR-Cup offen fr Senioren, in den letzten Jahren war es ein Jedermann-Rennen.
Die Fahrt war von vielen Staus und hochsommerlichen Temperaturen geprgt.
Das Thermometer zeigte 36 an.

Am Start waren je Seniorenklasse 25 Fahrer zugelassen. Di Senioren 2 legten gleich ein groes Tempo vor. Mit ber 50 km/h ging es ber die Gegengerade und selbst die kleine Steigung vor dem Ziel wurde mit ber 40 km/h hochgerast.
Bei dem Tempo konnten sich doch noch zwei Fahrer aus dem Feld davon machen, whrend die meisten Senioren 4, die noch im Feld waren, froh gewesen sind dort zu bleiben. Im Sprint erreichte ich dann den 6. Platz in meiner Altersklasse.

Zum Start der zweiten Etappe war es kaum khler geworden 33 und dann eine hgelige Strecke. Nach dem Start eine ca. 500m lange Steigung mit 5-6%. Danach etwas wellig, eine 200m lange sanfte Abfahrt und nach einer Linkskurve dann 100m mit 10% Steigung. Von dort ging es bis zur Zielgerade nur noch bergab.
In der zweiten Runde blieben vorne rund 20-25 Fahrer und ich fand mich in der anfangs 15 Mann starken Verfolgergruppe.
In der Spitzengruppe waren mit dem Deutschen Meister Ulrich Rottler, dem Ex-Meister Gerd Hack und dem Schweizer Hrler 3 Fahrer der Senioren 4. Zwei Runden spter fielen der Schweizer und Hack aus der ersten Gruppe in unsere zurck, so waren wir dann 5 Senioren 4 in diesem Feld.
Als einer der Senioren 4 Schwche zeigte, versuchte ich das Tempo etwas zu beschleunigen und es half, so waren wir nur noch 4.
3 Runden vor Schluss berrundete uns der Spitzenreiter. Sofort wurde das Tempo wider hher, weil alle versuchten an seinem Hinterrad zu bleiben. Dieser Tempoverschrfung musste selbst Gerd Hack Tribut zollen und fiel zurck.
In der letzten Runde am Ende der langen Steigung konnte ich das Hinterrad auch nicht mehr halten und musste loslassen. Der vierte Platz war mir aber sicher.

Nach der zweiten Etappe gab es in der Nacht ein krftiges Gewitter, die Temperatur wurde angenehmer. Jetzt stand das Rennen in Ostdorf an. Wieder ein bergiger Kurs. Nur dieses Mal alles schmale Straen auf denen kaum die Mglichkeit bestand, bei etwas ruhigerem Tempo nach vorne zu fahren. Nach der schnellen Abfahrt kam eine enge Rechtskurve, nach der man sofort wieder voll antreten musste.
Genau mit dem Start setzte der Regen ein. Von Beginn an wurde so schnelle gefahren, dass kaum einmal zwei Fahrer nebeneinander fuhren, hchstens kurz vor einer Kurve wollte noch jemand berholen. Sehr schnell teilte sich das Feld wieder, mit mir in der zweiten Gruppe. Die Kurve nach der Abfahrt machte mir alle Mhe, besonders bei diesen Wetterbedingungen. Nach der Hlfte des Rennens machte sich das dauernde Antreten und Aufschlieen bemerkbar und ich konnte nicht mehr mithalten.
So blieb mir nur ein 7. Platz.

Zur Abschlussetappe hatte sich das Wetter beruhigt. Ein Mix aus Sonne und Wolken bei angenehmen 21.
Wieder ein schneller, flacher Kurs, das heit 4-5 m Hhenunterschied in jeder Runde.
Es lief alles recht gut, bis im letzten Teil des Rennens eine groe Gruppe zurckliegender Fahrer eingeholt wurde. Davon lieen ein paar grere Lcher und ich schaffte es dann leider nicht mehr diese zu zufahren und musste das Feld davon ziehen lassen. Kurz vor Ende des Rennens berrundete mich dann die Spitze mit 4 Fahrern der Senioren 4, den Spurt um den 5. Platz verlor ich. Es blieb mir auf dieser Etappe damit ein sechster Platz, der es dann auch in der Gesamtwertung war.







Rennen in Utrecht - Robin und Birte Schumann

Da es fr uns Senioren 4 kein eigenes Rennen in Nordrheinwestfalen gab, bin ich mit Birte nach Utrecht.
Fr uns beide stand jeweils ein Wettbewerb ber eine Stunde und zwei Runden auf dem Programm.
Knapp 30 Fahrer waren bei den ber 60jhrigen am Start. Die ersten Runden waren noch verhalten, dann ging es aber flott weiter und bald hatte sich das Feld auf 15 Fahrer reduziert.
Immer wieder gab es Attacken, an denen ich mich mit beteiligte, ein groer Vorsprung kam aber nicht zustande.
Dann fuhr ein Fahrer davon und es gab nicht sofort eine Verfolgung. Einmal fuhr ich mit dem neuen niederlndischen Meister W. Hus hinterher, wurden aber wieder eingeholt. 5 Runden spter setzte sich Hus mit einem weiteren Fahrer ab weil niemand richtig in das Nachsetzen Kraft investieren wollte.
Nun waren drei Fahrer vor uns. In der letzten Runde attackierte ein Fahrer und wir schauten uns nur an. Da waren schon 4 Pltze weg und im Sprint blieb mir dann nur der 10.Platz.

Bei den Frauen waren auch fast 30 Fahrerinnen. Birte konnte sich anfangs gut im Feld behaupten und kam normalerweise gut um die Kurven.
Nach etwas mehr als der Hlfte der Strecke war sie am Ende des Feldes und in dieser Prmienrunde kamen zwei Fahrerinnen vor ihr nicht gut um die Zielkurve. Der Vorsprung des Feldes war da schon zu gro um mit einem Sprint wieder Anschluss zu finden. So blieb ihr am Ende ein 18.Platz.







03.07.2016 - RRG goes Triathlon

Am 03. Juli 2016 haben ein paar RRGler den Blick ber den sportlichen Tellerrand hinaus gewagt und am ersten Herbrand Niederrhein Triathlon Kalkar teilgenommen.

Beim "flotten Dreier" in Wissel gings dabei fr Daniel ber die volle Triathlonstrecke (also Schwimmen, Radfahren, Laufen) und Bine, Tommy und Stefan haben Parts von verschiedenen Staffeln bernommen.

Ein fettes Lob an den Veranstalter und die Sponsoren, die hier eine Veranstaltung auf die Beine gestellt haben, die in allen Belangen reibungslos funktionierte. Orga, Strecke, Verpflegung, Helfer usw. waren, nicht nur fr eine Erstveranstaltung, grandios.

Die Schwimmstrecke am Wisseler See war fr Sportler und Zuschauer gut erkennbar und mit ausreichend DLRGlern abgesichert. Nach dem Wechsel aufs Rad durften die Triathleten und auch die Staffelfahrer zunchst zeigen, dass Ihre Waden auch fr`s Laufen bereits geeicht waren. Bis zum Beginn der Radstrecke war eine sportliche Laufstrecke zu absolvieren. Die Radstrecke fhrte dann entlang des Wisseler See zunchst rechts verlaufend Richtung Kalkar, ber einen asphaltierten schmalen Weg Richtung Kernie und anschlieen zurck Richtung Freizeitzentrum.

In der zweiten von drei zu absolvierenden Runden ffnete der Himmel die Schleusen und lie den Radlern eine ordentliche Regendusche zu Teil werden. Es sollte wohl sichergestellt werden, dass auch die Staffelfahrer Ihre Wassererfahrung machen. Sehr aufmerksam.

Anschlieend war dann wieder der Lauf zurck in die Wechselzone zu vollfhren, was nach einer anstndigen Radbelastung nur so halb lustig ist.

Die Laufstrecke fhrte dann durch den Freizeitpark und nach der zweiten Runde hie es fr die Staffellufer gemeinsam mit den Teammitgliedern und fr die Einzelstarter Bauch einziehen fr`s Finisherfoto. Der Zieleinlauf erfolgte hinter dem Spalier der anfeuernden Cheerleader.

Im Zielbereich war dann fr das leibliche Wohl und eine sehr adquate Post-Wettkampf-Kuchen-Supplementierung gesorgt.

Eine rundum gelungene Veranstaltung an der auch der geneigte Radsportler seinen Spa findet.

Bis zum nchsten mal!
Stefan






die Ergebnisse vom Triathlon findet ihr HIER


Rund um Köln am 12.06.2016

Am 12.06. starteten 2 Seniorenfahrer von der RRG Kleverland Hans Gerd Eckermann & Jrgen Gertzen.

Bei gutem Wetter fiel um 9:30Uhr der Startschuss fr die 1500 Teilnehmer auf der 127Km Strecke mit 1380Hm durchs Bergische Land!

Das Kopfsteinpflaster nach Schloss Bensberg hoch musste 2 mal gefahren werden.
Bei der 2. Durchfahrt, strzten einige Teilnehmer auf dem Kopfsteinpflaster, dadurch musste Jrgen vom Rad und den Rest hoch laufen was ihm einige Minuten kostete!
Beide Fahrer fuhren sehr gute Ergebnisse in ihrer Altersklasse!

Hans Gerd 60. Platz und Jrgen 12. Platz!

Das Rennen war sehr gut organisiert, so das beide Fahrer zufrieden nach Hause fuhren.

Gru Jrgen







Radrennen "Rund um den Gaskessel" in Bocholt am 05.06.2016

Am 05.06.2016 habe ich mich auf dem Weg nach Bocholt gemacht, zum Rennen "Rund um den Gaskessel".

4 Fahrer der RRG wollten dort antreten: Davian im Rennen "U 15", Benny und Michael im Rennen "Mnner C Klasse" und Birte im Rennen "Elite Frauen".

An diesem Tag war es sehr warm und drckend.
Davian stand als erster fr die RRG am Start. Er fuhr sein Rennen zu Ende... Bei dem Wetter - alle Achtung!

Benny und Michael muten im anschlieenden Rennen der C-Klasse den sehr harten Bedingungen Tribut zollen und das Rennen abbrechen. Kurz darauf ereignete sich ein schwerer Massensturz. Das Rennen wurde angehalten, bzw. neutralisiert. Es gab mehrere Verletzte.

Das letzte Rennen fr die RRG bestritt Birte an diesem Tag. Sie belegte den 10. Patz.

Corny







RRG auch Übersee aktiv und erfolgreich!

Fr meine Arbeit bin ich seit dem 5. Januar in Tampa, Florida stationiert.

Da dies hier kein "richtiger" Einsatz ist, habe ich die Gelegenheit genutzt und ein (lteres) Rennrad verschiffen lassen. Darber bin ich sehr froh! Florida sieht auf den ersten Blick sicher sehr schn aus, was fr einen Urlaub auch stimmen darf. Aber fr einen lngeren Zeitraum, so wie bei mir, ist ein Zeitvertreib wie das Rennradfahren doch wirklich zu meiner Nummer eins geworden. Viel Auswahl an Radstrecken gibt es hier nicht. Viel Verkehr und die Autofahrer sind nicht an Fahrradfahrer gewhnt und meist mit SMS am Lenkrad beschftigt... und dazu schlecht gepflegte Straen. Trotzdem habe ich zwei wunderschne Rundstrecken gefunden. Einmal um den Tampa-bay herum (35 km) und eine ber einen parallel verlaufenden Radweg (der einzige), quer ber old Tampa-bay (60 km). Dies ist eine Strae auf Betonpfeilern ber Wasser, wie man fters in Spielfilmen sieht. Regelmig sehe ich hier Delphine und Rochen. Pelikane lieben es, mich herauszufordern und mit 40 km/h im Gleitflug etwa 10 Meter entfernt an meiner Seite zu gleiten und mir ab und zu mal zu zeigen, wer wohl schneller ist ;-)

Es gibt hier nicht so viele Rennradfahrer wie zuhause. Aber diejenigen, die Rennrad fahren, machen das so richtig. Ohne Ausnahme hat jeder ein unglaublich teures Karbonrad. Ein US Kollege gab mir den Tipp, mir eine US Lizenz zu besorgen und die besitze ich nun seit zwei Wochen. Ich darf in der "Kategorie 5" mitfahren. Hier in Groraum Tampa gibt es das "2016 Marlon Dunn Criterium Series" Ligarennen (http://rmperformancecycling.com/­v2/­races/­crit-series/­). Leider werde ich mich aber nur an 5 von 10 Rennen beteiligen knnen.

Das erste Rennen war ein Rundkurs der Kategorien 4 und 5. Unterschiede im Lebensalter werden nicht gemacht, es gibt nur eine Rangliste, wie bei uns im Tennis oder Golf, mit Punkten. Fr Kategorie 4 und 5 war das Rennen lediglich ber 30 Minuten, ohne richtig (scharfe) Kurven. Der Durchschnitt lag also weit ber 45 km/h. Meine hchste Herzfrequenz lag bei 181- im Training hre ich bereits bei 167 auf- und das Ganze bei 35 Grad Celsius. Meine Belohnung war aber ein starker 4. Platz im Sprint, gut fr 2 Punkte im US System. Ich habe gemerkt, dass meine "europische" Erfahrung in Gruppen zufahren und der Gegenwind (gibt es hier am Meer reichlich) von groem Vorteil waren. Amerikaner sehen das etwas einfacher: nicht kaputt sein bedeutet hier Angriff... das Spiel kann man ausnutzen ;-)

Whrend meines 2. Rennens, Dienstag 17. Mai, hat sich Florida von der andere Seite gezeigt. Im Sommer gibt es wohl jeden Tag unglaubliche Gewitter und Strme und genau so einen Tag hat das Rennen erwischt. Wegen der Wettervoraussage wurden alle Kategorien, zu einem Rennen ber 60 Minuten zusammengefgt. Nach 45 Minuten wurde wegen des Unwetters beschlossen, die letzte Runde (jeweils 2 Miles mit vielen Kurven) zu 'klingeln'. Ich fhlte mich wie ein hollndischer Fisch im Wasser und bei Sturm, und habe ziemlich bermtig die Lcke zum Spitzenfahrer fast dicht gefahren. Das fhrte dazu, dass ich hinter einem wesentlich schlaueren und jngeren Amerikaner und dem Spitzenfahrer, 3. in der Gesamtwertung (und 1. in Kategorie 5), wurde.
RRG Kleverland also auch in Florida auf dem Siegerpodest ;-) Das Foto zeigt auch ein wenig die Wetterbedingungen...

Schne Gre aus Tampa,
Remy







Internationales Rück XXXL Radrennen 15.05.2016 & 64. Volksbank Giro 2016 - 3. Tag am 16.05.2016

Ich habe die Pfingsttage gut genutzt und bin zwei Rennen gefahren!

Gestern stand das Rennen in Oberhausen auf dem Programm.
Dieses ist eines meiner Lieblingsrennen mit einem schnen knackigen Anstieg.
Aber das Rennen verlief leider so garnicht nach Plan... ich konnte mich zwar immer ganz vorne aufhalten und mehrere Angriffe starten, aber leider wurde ich durch einen Sturz in der Abfahrt ausgebremst. Vor mir hatte sich ein Fahrer hingelegt und ich bin fast ungebremst mit 60km/h auf ihn gelandet. Zum Glck ist nur sein Fahrrad zerlegt und er selber konnte wieder aufstehen. Mir ist, bis auf eine Prellung am Oberschenkel, nichts passiert - bin ja weich gelandet.
Nachdem ich mich und das Fahrrad inspiziert hatte, habe mich sofort wieder drauf gesetzt, in der Hoffnung die Jungs noch einzuholen... nach einer halben gefahrenen Runde habe ich es aufgegeben - die waren einfach zu schnell weg!

Heute stand das nchste Event auf dem Programm. Das Radrennen in Kln Longerich ist ein weiteres Highlight. Die Rennen in Longerich werden ber drei Tage ausgetragen. Die B/C- Klasse machte heute u.a. den Abschluss. Das Rennen wurde um 11.30Uhr gestartet.
Am Start standen 200Mann. Vor allem die B- Fahrer wittern bei den wenigen B/C- Rennen ihre Chance, eine Platzierung fr den Klassenerhalt zu erkmpfen.
Das Rennen verlief sehr gut. Ich konnte immer schn weit vorne fahren. Leider waren alle Attacken erfolglos und wir sind immer wieder von der Meute gestellt worden.
Und so lief es schlielich trotz aller Anstrengungen doch auf einen Massensprint hinaus. Jeder wollte hier vorne mit rein halten und es wurde eingangs der letzten Runde sehr gefhrlich und hektisch. So musste es passieren, dass sich im Sprint ein Pulk von 20Mann lang machte. Leider war dann auch fr mich der Sprint beendet.
Froh, dass ich mich nicht dazu gelegt habe, machten wir uns auf den Weg nach Hause.

Davian, unser U15- Fahrer, hat auch am Sonntag das Rennen in Oberhausen und am Montag das Rennen in Longerich bestritten. Beide Rennen ist er super gefahren und in Oberhausen konnte er einen hervorragenden 8. Platz belegen.

So jetzt habe ich ein Wochenende Pause und in zwei Wochen geht es zum Radrennen nach Werne.

Bis dahin, Daniel







4. Breetlook-City-Radrennen am 07.05.2016

"City-Rennen" haben es oftmals in sich - enge Kurven, kurze Runden, Kopfsteinpflaster.
Schon beim Warmfahren waren Dave und ich uns einig... hier heit es: volle Konzentration und mglichst nicht im Pulk fahren.
Um 15.00Uhr fiel der Startschu und schon nach ca 20 von 48 Runden hatte sich das Fahrerfeld halbiert.
Nach dem Start/Ziel gab es eine schnelle rechts- links- rechts- Kurvenkombi. Diese endete auf einem kurzen Kopfsteinpflasterstck. Nach einer erneuten Rechtskurve hatten wir den Wind auf der Gegengeraden voll auf der Nase stehen. Es ging nach einer weiteren Rechtskurve kurz bergauf und im Anschluss wieder in einer schnellen Kombi auf die Zielgerade.

Am Straenrand standen entlang der ganzen Strecke Absperrgitter. Diese waren ein wenig unglcklich auf der Strae und nicht auf dem Radweg platziert. Somit standen die Fe auf unserer Rennstrecke - ein zustzliches Risiko bei schneller Kurvenfahrt.

Aus einer 90 Kurve kommend, sah ich Dave am Strassenrand liegen. Die folgenden 3 Runden kamen mir deutl. lnger vor als bisher und als ich dann beim nchsten Passieren der Unfallstelle sah, dass Dave immer noch am Boden lag und von einem Notarzt behandelt
wurde, habe ich fr mich das Rennen beendet. Dave hatte es ordentlich erwischt und er mute im Krankenhaus einige Untersuchungen ber sich ergehen lassen. Ich wartete noch die ersten Ergebnisse ab und machte mich dann auf den Heimweg.

Ja, auch das gehrt zum Radsport dazu und man sollte sich stets bemhen, mglichst nicht schneller zu fahren, als der Schutzengel fliegen kann.
Ich wnsche Dave baldige ( und vor allem zgige ) Genesung.

Bis nchste Woche!
Daniel







UCI Granfondo Worldtour in Griechenland

Die UCI Granfondo Serie ist die Qualifizierung fr die Amateur- und Mastersweltmeisterschaft.

Das erste europische Rennen fand in Griechenland statt.
Teilnehmer aus 26 Nationen hatten gemeldet. Hier war fr mich die erste Gelegenheit die Voraussetzung fr die WM zu schaffen.
Zwei Tage Vorbereitung und Gewhnung an die sommerlichen Temperaturen konnte ich vor dem ersten Rennen genieen.
Die Veranstaltung begann mit einem 19 Kilometer langen Zeitfahren ber zwei Runden, bei denen jeweils eine kleine Steigung berwunden werden musste. Ich startete im ersten Block und hielt lange die Bestzeit. Am Ende wurde es der 36. Platz und damit gleichzeitig der Sieg in meiner Altersklasse und die Qualifikation fr die Weltmeisterschaft.

Die zweite Etappe hatte mit fast 1300 Hhenmetern und 95 Km Lnge die grten Schwierigkeiten aufzuweisen.
Mit schweren Beinen vom Zeitfahren fiel es mir an der langen Steigung schwer den Anschluss zu halten. So berquerte ich mit einem Fahrer meiner Altersklasse, dem Australier Michael Morton den Gipfel. Bei der Abfahrt konnte ich mich von meinem Mitfahrer absetzen und versuchte auf den letzten 30 km den Vorsprung zu verteidigen. Ungefhr 15 km vor dem Ziel kam dann doch noch eine Gruppe mit dem Australier aufgefahren. Er konnte sich im Windschatten der Gruppe ziehen lassen und ich merkte wie die Fhrungsarbeit an den Krften gezehrt hatte. Drei Kilometer vor dem Ziel kam die letzte Steigung, an der unsere Gruppe sich auseinander zog. Ich hoffte auf den kleinen Kurven der Abfahrt und vor dem letzten Kilometer doch wieder einen kleinen Vorsprung auf meinen Kontrahenten zu gewinnen. Diese Rechnung ging leider nicht auf und kurz vor dem Zielstrich fuhr der Australier an mir vorbei.

Die letzte Etappe ging ber 113 Kilometer, sie hatte aber nicht so lange Steigungen wie am Vortag. Auf der ersten Steigung zogen zwar die jungen Fahrer davon, Ich konnte mich aber in der Verfolgergruppe halten und hatte am Ziel dann fast 4 Minuten Vorsprung auf meinem direkten Konkurrenten in der Alterswertung.

Dieser Sieg sicherte dann auch die Qualifikation fr das Straenrennen bei der WM.







Radrennen "Rund um Düren" am 17.04.2016

Ein Rennen mit Startschwierigkeiten!
Benny und ich machten uns etwas verschlafen auf den Weg zum Highlight des Jahres... das Straenrennen "Rund um Dren", wo bei einer anspruchsvollen Strecke ber 91km zwei Eifelrunden absolviert werden mssen.
Wie jedes Jahr mal wieder ein sehr frher Start und somit eine sehr frhe Anreise, aber die Strecke ist einfach klasse und einzigartig in NRW.

Abfahrt Kleve: 5:00Uhr
Nummernausgaben: 7:00Uhr
Warmfahren: 7:30Uhr
Start: 8:30Uhr

Fr Benny war das Rennen schon vor dem Start beendet, er hatte sein Outfit nicht komplett - echt schade! Und so machte ich mich leider alleine "auf den Weg"...

Hoch motiviert und warm eingepackt ging es an den Start.
Pnktlich zur Aufstellung fing es an zu regnen, was die Klte nicht gerade ertrglicher machte.
Der Startschu fiel. Die ersten km wurde neutralisiert gefahren. Diese Zeit muss man unbedingt nutzen und mglichst weit nach vorne fahren, um dann beim scharfen Start des Rennen direkt vorne mit dabei zu sein - kein einfaches Unterfangen bei ca. 200 Fahrern.

Die Eifelrunden waren schnell aber gleichmig und somit gut zu fahren, das Feld wurde an jedem Anstieg kleiner und so bildete sich die entscheidende 30-kpfige Spitzengruppe.
Das Rennen war von Attacken berst, ich habe versucht allen Attacken nachzusetzten oder habe selber welche initiiert, leider wurde keine wirklich von Erfolg gekrnt.

Der entscheidende Vorsprung gelang dem im Finale Zweitplatzierten anfangs der zweiten Eifelrunde. Im Feld hat man sich nur angeguckt, aber keiner wollte das entstandene Loch zufahren, somit konnte der Flchtige seinen Vorsprung halten und bis ins Ziel retten. Er musste sich lediglich einem weiteren ausreienden Fahrer geschlagen geben, dieser hatte die Verfolgung 10km vor dem Ziel aufgenommen.

Bei der letzten Abfahrt konnte ich eine Position in den ersten Reihen mit viel Risiko halten. Die letzte Kurve vor dem Ziel habe ich als Zweiter durchfahren und den Sprint angezogen, leider musste ich vier weiteren Fahrern mit frischeren Beinen den Vortritt lassen.

Nicht mit dem erhofften/gewnschten Ergebnis, aber dennoch zufrieden mit einer Platzierung im Gepck, machten wir uns auf den Heimweg!

Bis zum nchsten Mal
Daniel







Marjanka's Teilnahme am Duathlon in Kalkar am 17.04.2016

Nach tagelangem Hadern, da die Form doch noch nicht ganz da war, bin ich dann morgens doch aufgestanden um nach Kalkar zum Duathlon zu fahren. Bei nur 26, sehr professionell aussehenden Teilnehmerinnen war das Ziel um nicht als letzte anzukommen nicht ganz so einfach.

Vor dem Start fand eine kurze Streckeneinweisung statt. Es waren 2 Runden zu laufen und 2 Runden Rad zu fahren und abschlieend noch eine Runde zu laufen. Also 5km-20km-2,5 km. Das Wetter spielte hier noch gut mit. Hin und wieder kam die Sonne raus und der Wind war noch nicht so ganz big wie er spter werden wrde.

Der erste Lauf ging ganz flott los. Der erste Kilometer wurde im Schnitt von 4.50 gelaufen. Mein Wohlfhltempo liegt kurz vor 6.00, also war das viel zu schnell. Nachdem ich das Tempo ein Bisschen rausgenommen hatte, fhlte sich der Lauf auch schon besser an. Danach in die Halle zum ersten Wechsel. Laufschuhe aus, Radschuhe an und Helm aufsetzen und ab zur Radstrecke.

Dort fing die Fahrt sehr huckelig an. Aber einmal auf der Strae konnte ich richtig schn Gas geben. Es ist so schn Andere auf der Strecke zu berholen. Den einen Rcken zu sehen und sich zu sagen: "Die kriegst du auch noch!" Mit der achtschnellsten Zeit dann wieder in die Halle zum zweiten Wechsel, der schwierigste Teil des Wettkampfes. Laufen nach dem Rad fahren... ohne genug trainiert zu haben, die Hlle. Die Beine schwer wie Blei. Eine ganz schlechte Zeit aber doch noch den 13. Platz insgesamt und vierte in meiner Altersklasse geschafft. Und mehr als vier Minuten schneller als im letzten Jahr.

Auf zum nchsten Duathlon!







Erstes Rennen in den Niederlanden 10.04.2016

Whrend viele RRGler es sich beim gemeinsamen Frhstck gut gehen lassen und anschlieend eine kleine Ausfahrt machen wollen, sitze ich schon im Auto Richtung Eibergen, gut 70 Kilometer entfernt.

Der Kurs ist eine auch fr hollndische Verhltnisse kurvenreiche 1,5 KM Runde.

Das schlgt sich in der Teilnehmerzahl nieder, die in Deutschland bei manchem Rennen Teilnehmerrekord wre in den Niederlanden aber zu den nicht so zahlreich besetzten Rennen zhlt.
Wie es aber immer so ist, selbst wenn das Teilnehmerfeld klein ist, die guten und starken Fahrer lassen sich von keinem Kurs schrecken.

Die erste Runde machte Hans van Bavel das Tempo. Dann ging ich mit an Die Spitze und fuhr mit einigen Fahrern einen kleinen Vorsprung heraus, musste dabei aber die meiste Arbeit selbst verrichten. Dann sah ich, dass in dieser Gruppe einige der Favoriten fehlten und nahm das Tempo heraus.

In diesem Moment kam der Angriff von de Kinkelder und Joop Ribbers. Sechs weitere Fahrer konnten folgen nur mir ging in diesem Moment die Puste aus und ich schaffte den Anschluss nicht.

Bei den Verfolgern waren nun nicht mehr soviel starke Fahrer dabei, und Runde um Runde wurde unser Rckstand grer. Als ich einmal noch richtig aufholen wollte, musste ich nach einer langen Fhrung feststellen, dass niemand gefolgt war. Bei der windigen Strecke war es fr mich alleine aber zu schwer und so wartete ich wieder auf die Gruppe.

Zum Schluss waren wir noch 6 Verfolger und im Schlusssprint fuhr noch einer an mir vorbei. So beendete ich das Rennen als 10.

Aber mit dem guten Gefhl, das die Form ansteigt und bald bessere Platzierungen folgen knnen.







Stefan und Daniels - Urlaubs-/Trainingslager an der Costa Blanca am Cumbre del Sol

Die RRGler Daniel und Stefan haben, wie viele andere Radsportler, die Osterferien genutzt um das Ntzliche mit dem Angenehmen zu verbinden und sich zum Radsporturlaub ins spanische Benitachell abgesetzt.

Rund um das Gebiet Cumbre del Sol erwartet den Radsportfan ein wunderbares Terrain zum Trainieren. An den Kstenstraen von Moraira, Calpe oder Javea fhrt es sich mit Meerblick und Sonne im Gesicht nach den doch noch frischen heimischen Temperaturen mehr als angenehm. Weiter ins Landesinnere finden sich dann sehr gut fahrbare Anstiege. Besonders der bei Profis fr erste Formchecks beliebte Col de Rates lsst sich sehr flssig und flott fahren. Der Ausblick ins Umland ist beeindruckend und die anschlieende perfekte Abfahrt hinterlsst jedes Mal ein breites Grinsen im Gesicht der Radfahrer.

Das Basislager kurz unter der Spitze des Puig de Llorrenca erforderte zum jeweiligen Trainingsende jedes Mal ein kurzes Krnerlassen, da hier Steigungen bis 21 % doch einen gewissen Energieeinsatz erfordern. Der Ausblick auf's Meer entschdigt die Mhen aber allemal.

Der Besuch der Costa Blanca lohnt sich fr die radsportliche Osterflucht in jedem Falle. Hier lassen sich Trainings in allen Formen bestens absolvieren und bei Temperaturen bis 28 Grad kriegen die Radlerwaden endlich eine annehmbare Farbe.

Nach zehn Tagen Spanien ging es dann mit Sonne im Gepck zurck in die Heimat um mit den Vereinsfreunden die ersten Einheiten durch die Woche zu absolvieren.

Um's mit Arnie's Worten zu sagen: "Hasta la Vista, Spanien. Wir kommen wieder!"







Radrennen in Polch am 30.03.2016

Es war das erste Rennen in der Saison 2016 fr die RRGler Dave und Daniel in der C-Klasse.
Der Startschuss zum Straenrennen ber 73,60 Km fiel um 14:04 Uhr. Es mussten 8 Runden absolviert werden.
Wir waren frhzeitig in Polch angekommen und konnten in Ruhe noch einen Kaffee trinken und uns mit den bereits erfolgreich gestarteten RRG- Senioren Michael Toups und Michael Herrmann ber die Streckenverhltnisse austauschen.

Das Wetter war auf unserer Seite. Es war zwar kalt, aber trocken und somit ein perfekter Start in die Saison.

Das Rennen begann recht schnell und ich konnte mich zgig in die ersten Reihen vorarbeiten. Da wir uns auf einer langen Runde befanden, mit einem doch selektiven Anstieg, habe ich im Verlauf des Rennens immer wieder die Flucht nach vorne versucht.

Mir gelang es, mit anderen Mitstreitern, immer wieder kleine Lcher reien zu lassen. Leider waren die Fluchten nicht erfolgreich. Wir wurden sptestens nach einer Runde wieder vom Feld eingeholt.

Leider ereignete sich zur Mitte des Rennens ein Sturz. Dave konnte noch rechtzeitig bremsen, musste dann aber mit Anderen eine Aufholjagd starten. Wieder im Feld angekommen hie es erstmal durchatmen.

Die letzte Runde war wie immer sehr hektisch. Als wir mit dem stark dezimierten Fahrerfeld auf der Zielgeraden angekommen waren, habe ich mich leider fr die falsche Seite im Sprint entschieden und wurde eingebaut.

Ich bin als 22. ins Ziel gerollt. Dave hat sein erstes Lizenzrennen auf einem hervorragenden 15. Platz beendet... So kann es weiter gehen!

Wir machten uns zufrieden und hoch motiviert fr die nchsten Rennen auf den Heimweg.

Aber jetzt geht es erstmal fr 10 Tage an die Costa Blanca um ein bisschen Sonne zu tanken und "Rennrad- Kilometer" zu sammeln.

Bis zum nchsten Mal!
Daniel







RRG-Senioren on Tour

Zu einer Radrundfahrt auf Gran Canaria starteten krzlich 3 Rennradfahrer der RRG-Kleverland e.V.

Mit dabei waren Hans-Gerd (Pele) Eckermann, Wolfgang (Sony) Janssen und Jrgen Gertzen.

Bei sommerlichen Temperaturen wurde die Bergwelt der Insel erkundet. So schaffte das Team in 9 Etappen immerhin rd. 1050 km und 21.150 Hhenmeter, fr die drei Fahrer im schon etwas gesetzten Alter eine stramme Leistung.

So ist man gut gerstet fr die anstehende Radsaison und das Rennen rund ums Tnnissen-Center im Sommer.







Davians 1. Lizenzrennen beim Frühjahrsrennen in Herford am 13.03.2016

Mein erstes Rennen!!!

Heute bin ich mein erstes Rennen in der Klasse Schler U15 gefahren.

Vor dem Rennen war ich etwas nervs weil ich nicht wusste was auf mich zukommen wird. Vor dem Rennen hab ich mich eine halbe Stunde warm gefahren, danach ging es auch direkt zur Startaufstellung. Nach dem Start war die Gruppe eine Minute lang zusammen. Danach wurde das Tempo erhht und einige sind nach hinten abgefallen. Ich konnte jedoch vorne mithalten.

Die Gruppe blieb bis zur fnften Runde zusammen als ein schwerer Sturz passierte. Daraufhin wurde das Rennen 30 Minuten unterbrochen. In der Zwischenzeit haben wir uns weiter warm gefahren. Nachdem das Rennen wieder neu aufgenommen wurde ging es direkt zur Sache. Ich konnte mich bis zur letzten Runde in einer 11-kpfigen Spitzengruppe halten. Nachdem die letzte Runde eingeleutet wurde musste ich die Gruppe ziehen lassen. Am Ende des Rennens habe ich den 11. Platz erreicht.

Insgesamt bin ich mit dem Ergebnis fr mein erstes Rennen zufrieden und freue mich auf die nchsten Rennen.

Euer Davian







Es muss nicht immer Pasta sein, wenn Radsportler gemeinsam essen -

... es darf auch mal ein Grillbffet sein!
Die Ausrichtung und Organisation einer Schulmeisterschaft und des Radsportevents "Rund ums Tnnissen-Center" gelingt nur, wenn man auf zahlreiche helfende Hnde, besonders am Tag der Veranstaltung zhlen kann.
Schon frh am Morgen gilt es, dem THW bei der Aufstellung der Absperrgitter zu helfen, Zelte und Pavillons aufzubauen, den eigenen "Werbestand" zu bestcken, diverse Hinweisschilder und Wegweiser anzubringen, die vielen gespendeten Kuchen zu schneiden und "anzurichten", fr eine reibungslose Nummernausgabe und das sptere Ausgeben der Prmien alles vorzubereiten usw.
Am Tag der Veranstaltung lief alles wie am Schnrchen und alle Beteiligten waren mit Freude und Begeisterung bei der Sache.

Als kleines Dankeschn hatte nun das Orga-Team der RRG, Helfer und Untersttzer zu einem geselligen Beisammensein eingeladen und alle verbrachten einige nette Stunden miteinander.








Die RRG Kleverland fuhr beim Münsterlandgiro auf die Podestpl�tze

Als letzter Wettkampf in dieser Radsportsaison stand traditionell der Mnsterland Giro auf dem Programm.
Hier wollte die RRG mit zwei Mannschaften an dem 110 km langen Rennen teilnehmen. Leider fiel Gnter Daamen kurzfristig aus, dafr rutschte Birte Schumann in das Team. Whrend Yvonne Bintig, Klaus Reintjes und Robin Schumann im ersten Startblock waren, musste Birte Schumann aus dem zweiten Block starten. Die brigen Kleverlnder fuhren als Einzelstarter. Dabei hatte sich Michael Herrmann fr die mit 140 km lngste Strecke entschieden.

Nach 40 Kilometern kam der erste Berg, den alle aber noch gut meisterten, die Schwierigkeiten kamen am zweiten Berg nach rund 60 Kilometern. Robin Schumann konnte auf der Abfahrt wieder zur ersten Gruppe aufschlieen und kam mit der Spitze ins Ziel. Yvonne Bintig musste die erste und zweite Gruppe ziehen lassen und kam in einer Gruppe vor Klaus Reintjes in Mnster an. Birte Schumann musste an diesem Berg auch das Feld ihres Startblockes ziehen lassen und konnte wegen fehlender Untersttzung ihrer Mitfahrer den Anschluss nicht herstellen. Dadurch musste sie sich mit dem 18. Rang in der Frauengesamtwertung zufrieden geben.

Robin Schumann erreichte in 2:37 Std. das Ziel als 63. und war damit der Sieger in seiner Altersklasse, Yvonne Bintig brauchte 2:46 Std und wurde damit dritte bei den Masters 2 und 6. Frau in der Damengesamtwertung, whrend Klaus Reintjes 15 Sekunden vor Birte Schumann in 2.47 Std. einfuhr.
Tom Bergmann erreichte nach 2:56 Std. das Ziel als 785. und Ludger Khl als 1141.
Marita Reintjes fuhr als 11. ihrer Altersklasse nach 3:24 in Mnster ein.

Michael Herrmann, der die lngste Strecke gefahren war wurde 87. und damit 18. in seiner AK.
Im kommenden Jahr will die RRG Kleverland mit zwei kompletten Teams an den Start und wie im vergangenen eine Top Ten Platzierung erreichen. Der 27. Rang in diesem Jahr war nicht zufriedenstellend, obwohl in der Mixed Wertung lag die RRG Kleverland auf dem 5, Platz und dabei war es das erste Team mit zwei Frauen.







Münsterland-Giro 2015 - Micheal Herrmann steht beim 140km Stra�enrennen am Start

Nachdem ich letztes Jahr in Mnster den Giro genossen hatte, durfte ich auch diese Jahr die 140 km Distanz angehen.
Da ich vor 5 Tagen das Monsterzeitfahren hinter mich gebracht hatte, ist das toller Statusabruf mit Genuss gefhrt.
Nach der perfekten Hinfahrt zu so frher Stunde, konnte ich auch direkt in der Nhe der Startnummernausgabe einen guten Parkplatz finden.
Die Organisation fr Parkpltze und die Startnummern war vorbildlich und machte gute Laune.
Ich entschied mich trotz der frhen Khle fr die kurze Hose und Trikot, schwitzen sollte ja bald mglich sein.
Nun noch mit Hilfe die Nummern auf den Rcken und los gehts zum Start.
Boa, da sind aber schon viele.
Nachdem der Start schn ruhig verlief; kam in den nchsten Kilometern eine steigende Nervositt im Feld auf.
Die Fahrt im Feld war ein hektisches Stop und Go, ohne dass es Grnde oder Hindernisse gab.
Nach einer halben Stunde strzten leider ein paar durch diese Hektik und wir mussten bremsen, dass sich unsere Hinterrder querstellten.
Zum Glck gab es nur Materialschden.
Ein Fahrer hatte zu viele Profis bei der Tour de France gesehen und warf sein Rad mit vollem Adrenalin in den Wald.
Wir konnten direkt weiterfahren, da keiner zu Schaden gekommen war.
Etwas Gutes hatte es, da jetzt sportlich und ohne Hektik gefahren wurde.
Jetzt konnte ich im Wechsel schn meine Mitstreiter und die Teams beobachten.
Sehr lustig waren die Damen anzuschauen, die um die ersten Pltze kmpften.
Die eine hatte einen professionellen Begleiter, der sie immer ran fuhr und auf sie wartete bzw. aufpasste.
Die andere war so frech, dass sie sich durch das gesamte Feld lutschte und es selbstverstndlich fand, dass alle Mnner fr eine Frau im Rennen Platz machen.
Die Dritte hatte immer mindestens 2 Teamkollegen um sich.
Beeindruckend fuhr Katharina Venjakob vom Team Brstner immer vorne mit.
Richtig lustig wurde immer zu beobachten, sobald eine der Damen ein paar Pltze weiter nach vorne rutschte.
Dieses Mal hatten wir 4 schne knackige Anstiege dabei.
Bei einer Abfahrt wurde das Feld immer schneller.
Ich entschloss mich, dass ich nicht im Jedermann-Feld ber 70 km/h mitfahre.
Nach der Abfahrt bekam ich die Bescherung zu sehen.
Puh, das Feld war aber weit weg.
Da musste ich dann richtig Druck aufs Pedal geben.
Push, Push die Waden platzen beinah.
Nach kurzem Tempo berholte ich einen Fahrer, der mir im Feld toll aufgefallen war.
Ich rief ihm zu und er scherte sich hinter mir ein.
So konnte ich immer Zeichen geben zum Wechseln, wenn es nicht mehr ging und er mir Luft verschaffte.
Wir kamen schn erledigt im Feld wieder an.
So 15-17 km vor dem Ziel kam wieder Hektik und Nervositt im Feld auf.
Alle fingen an sich zu positionieren.
Und pltzlich war schon das Schild da, 500 Meter.
Ich sah eine Lcke fr den Zielsprint.
Mein Nachbar auch und er war schneller in der Position als ich.
Da sah ich keinen Abstand mehr im Feld und lies die Vernunft walten und fuhr geschlossen im Feld ins Ziel mit 3 Stunden 18 Minuten, ein schnes Ergebnis.
Nun durfte ich direkt zum Erdinger Stand und mir ein Leckerchen holen.
Dann suchte ich meine Vereinskollegen, die alle tolle Ergebnisse auf der 110 km Runde absolviert hatten. Nach der blichen Nudelparty in Mnster und ein paar netten Runden an den Verkaufsstnden vorbei, konnte ich zufrieden mit Vorfreude auf das nchste Jahr nach Hause fahren.
Das aber mit dem Auto.
Resmee ; es gab alles fr ein Radlerherz, bis auf Eis.
Sportliche Gre
Michael







Maylin-Jolie hat heute den großen Schulpokal entgegengenommen

Heute konnte Maylin-Jolie endlich den groen Schulpokal entgegennehmen.
Herr Tnnissen als Veranstalter des 17. Radevents "Rund ums Tnnissen-Center" und Herr Gertzen 1. Vorsitzender der RRG-Kleverland e. V. berreichten der Schlerin den schnen Pokal. Es hatte einige Zeit gedauert, bis die entsprechende Gravur fertig war.
Jetzt bleibt der Pokal fr 1 Jahr im Konrad Adenauer Gymnasium!

Das Training, speziell fr Kinder und Jugendliche, ist fr alle offen. Weitere Infos dazu sind hier auf unserer Homepage zu finden.







POCO-Cup in Werne am 20.09.2015

Was soll ich gro berichten?
Der Rennverlauf - eine (fast) 100% Kopie des Rennens vom vergangenen Wochenende.

Um es mit Butler James (Dinner for One) zu sagen:" The same procedure as last weekend!"

Bis dahin
Daniel






die Ergebnisslisten des Renntages findet ihr HIER


Preis der Sparkasse Dinslaken-Voerde-Hünxe am 13.09.2015

Radrennen Dinslaken am 13.09.2015

Heute stand das Rennen im Industriegebiet von Dinslaken auf dem Rennkalender.
Hochmotiviert und mit dem Ziel einer weiteren Platzierung zum Aufstieg in die B-Klasse, machte ich mich auf den Weg.
Das Wetter war super!
Am gleichen Tag wurde das Rennen in Quadrath ausgetragen. Hier standen Robin und Birte von der RRG in ihren Klassen am Start.

Pnktlich um 11:30 machte ich mich mit weiteren 60Fahrern auf den Weg, um den Rundkurs 38mal zu durchfahren.
Das Rennen war von zahlreichen Ausreiversuchen geprgt und ich habe es sehr aktiv mitgestaltet. Ich bin jede Gruppe mitgegangen oder habe selber Ausreiversuche initiiert.
Vier Runden vor Schluss war das Fahrerfeld immer noch geschlossen und es sah nach einem Massensprint aus... ohne mich, dachte ich kurz und habe ein letztes Mal alleine die Flucht nach vorne gesucht. Der Plan ging auf, es entstand ein kleines Loch. Die nchsten Runden bin ich alleine vorne gefahren und dann, eine Runde vor Schluss, konnte ein weiterer Fahrer aufschlieen. Wir machten uns gemeinsam auf in die letzte Runde. Der Abstand zum Hauptfeld war nicht besonders gro, denn die Jungs machten natrlich so kurz dem Finale ordentlich Dampf.

Ein letztes Mal ging es in die ansteigende Zielgerade und da zog mein "Mitstreiter" davon. Ich habe wirklich alles versucht um meinen kleinen Vorsprung ins Ziel zu retten und somit den zweiten Platz zu belegen, aber leider vergeblich. Das heransprintende Hauptfeld holte mich ca10m vor dem Zielstrich ein und da war sie hin die vierte Platzierung... Es hat nicht einmal fr einen Platz unter den ersten 10 gereicht.

Jeder Rennfahrer wei, wenn die Meute einmal von hinten angeflogen kommt und an einem vorbeizieht, ist es verdammt schwer, noch reinzuhalten.

Ich bin sehr enttuscht, aber auch froh zu sehen, dass die Form stimmt.

Jetzt geht es in die letzten beiden Rennwochenenden. Ich bin gespannt, was mich da erwartet... ich werde es Euch berichten!

Bis nchste Woche!
Daniel






die Ergebnisslisten des Renntages findet ihr HIER


Wappen von Pulheim am 6.09.2015

Um 9:00Uhr stand der Start in der C-Klasse auf dem Programm, das hie fr mich: 6:30Uhr ab ins Auto. Pnktlich in Pulheim angekommen, schien sogar die Sonne, aber es war mit 11Grad richtig schn kalt.
Nach einem kurzen Einfahren auf der 6,1km langen Runde ging es an den Start.
Die ersten Runden waren sehr schnell, es konnte sich aber keine Gruppe entscheidend lsen.
Nach der ansteigenden Zielgeraden wurde es im weiteren Streckenverlauf etwas "wellig" und dann ging es mit Gegenwind ber eine Autobahnbrcke bis in das nchste Dorf. Auf diesem Teilstck sind wir alle ganz links gefahren - die ersten Fahrer um keinen Windschatten zu geben und die folgenden um das letzte bisschen Windschatten zu erhaschen.

Genau in dieser Situation, vier Runden vor Schluss, ist es passiert. Ein Fahrer ist mit seinem Vorderrad auf den Grnstreifen gekommen und anstatt weiter nach links in Richtung Radweg auszuweichen, hat er sich fr die Strae entschieden. Dabei hat er sein Vorderrad nicht ber die Strassenkante bekommen und ist gesttzt.
Mit ihm sind fnf weitere Fahrer, unter anderem auch ich, zu Fall gekommen. Ich konnte noch reagieren und mit voller Kraft bremsen und bin so fast aus dem Stand heraus in den Graben gefallen.
Das Bremsmanver war so extrem, dass der Vorderreifen geplatzt ist. Ich bin mit einer kleinen Prellung davon gekommen. Andere Fahrer hatten nicht soviel "Glck".

Ich hoffe das sich mit diesem Sturz nicht wieder eine neue Pechstrhne ankndigt.

Ich wnsche Birte in der Elite Frauenklasse ein besseres Gelingen!!!

Nchste Woche geht es in Dinslaken auf einer schnen Runde wieder rund!!!

Bis dahin
Daniel






die Ergebnisslisten des Renntages findet ihr HIER


...auch das gehört (leider) zum Radsport!

Beim 17. Radrennen "Rund ums Tnnissen Center" wurde Kees Hollenberg in einem schweren Sturz verwickelt.
Dabei zog er sich einen Schlsselbeinbruch und mehrere Rippenbrche zu.
Am Mittwoch wurde Kees aus dem Klever Krankenhaus entlassen.

Wir wnschen ihm auch auf diesem Wege weiterhin gute Besserung!







Maylin-Jolie schnappt sich den Pokal! Das KAG wird 1. Schulmeister!

In einer gro angelegten Werbeaktion waren die SchlerInnen der Jahrgnge 2001-2003 aus Kleve, Uedem, Goch und Kalkar eingeladen worden, im Rahmen des 17. Klever Radrennen: "Rund ums Tnnissen-Center" eine Schulmeisterschaft unter sich auszutragen. Die RRG-Kleverland bot im Vorfeld ein regelmiges Training an. Jeweils donnerstags von 17.00 Uhr-18.00 Uhr konnten die SchlerInnen unter der fachl. Leitung von Robin Schumann das Kurvenfahren bei hoher Geschwindigkeit und das richtige Fahrverhalten im Radrennsport ben. Am 23.08.2015 um 16.00 Uhr fiel dann der Startschu. Die radsportbegeisterten SchlerInnen sammelten in einem schnellen und spannenden Rennen Runde fr Runde wichtige Punkte fr ihre jeweilige Schule. Nach 6 km (3 Runden) stand der 1. Schulmeister fest! Der Pokal geht fr 1 Jahr an das Konrad-Adenauer-Gymnasium und Maylin-Jolie Dams nahm ihn freudestrahlend fr ihre Schule entgegen. Den 2. Platz belegte die Sekundarschule Kleve. Hierfr stand Davian Phillip Eis auf dem Treppchen und Vitus Mllmann freute sich ber den 3. Platz fr das Freiherr vom Stein Gymnasium. Die SchlerInnen bekamen neben einigen Sachpreisen einen Pokal und eine 1-jhrige Mitgliedschaft bei der RRG-Kleverland geschenkt. Sie trainieren nun regelmig und werden sicher schon bald an einem Radrennen in der nheren Umgebung teilnehmen. Das Training, speziell fr Kinder und Jugendliche, ist fr alle offen. Weitere Infos dazu hier auf unserer Homepage.







Heimrennen "Rund ums Tönnissen Center" Kleve am 23.08.2015

Ein sehr anstrengender, aber auch sehr schner Tag geht zu Ende!!!

Bei super Sommerwetter hat das Tnnissen- Center mit tatkrftiger Untersttzung der RRG-Kleverland und vielen Helfern das Radsportevent des Jahres in Kleve veranstaltet.

Fr mich als Rennfahrer ist es immer etwas ganz besonderes zu Hause am Start zu stehen, wenn Familie und Freunde einem zujubeln und live die Daumen drcken.

Der Tag begann fr alle recht frh mit den letzten Vorbereitungen: Zelte aufstellen, Kuchentheke und Nummernausgabe einrichten, Wegweiser aufhngen, usw.

Fr mich standen heute drei Starts auf dem Rennprogramm, als erstes ging es um 11:00Uhr in der C-Klasse rund, darauf folgte um 13:00Uhr das Jedermannrennen und als Abschluss nachmittags ein Firmenrennen ber 2 Runden.

Nach einem schnellen Warmfahren ging es auch schon in die Startaufstellung und wie es sich fr ein Heimrennen gehrt, habe ich mich in die erste Reihe gestellt.

Nach dem Startschuss ging es direkt hei zur Sache und die Jagd auf den Khlschrank (Runden Prmie) war erffnet!
Das Rennen war sehr schnell und auf der Gegengeraden fegte uns ein biger Wind um die Nase. Es haben immer mal wieder Gruppen versucht, sich abzusetzen, aber es gelang keiner, einen wirklich groen Vorsprung herauszufahren.
Ich bin das Rennen sehr offensiv gefahren und habe mich oft an der Fhrungs- und Nachfhrarbeit beteiligt.
Sechs Runden vor Schluss ist es mir dann gelungen mich mit drei weiteren Fahrern entscheidend vom Feld abzusetzen und wir sind die verbleibenden Runden schnell, aber gleichmig zu Ende gefahren.
Kurz vor dem Finale, eingangs der letzten Kurve, habe ich mich aus der Fhrung raus wieder nach hinten fallen lassen ( Belgische Reihe! ). Diesen Moment hat der sptere Gewinner genutzt, um das Tempo zu erhhen und sich von unserer Gruppe zu lsen.
Ich konnte das Rennen auf Platz 3 beenden und bin super glcklich, einen Podiumsplatz im Heimrennen erkmpft zu haben.

...So kann es weitergehen!

Als nchstes stand der Start beim Jedermannrennen auf dem Programm. Hier lag bei mir der Fokus darauf, meine Vereinskameraden Klaus und Stefan im Rennen zu untersttzen.
Klaus und ich waren uns einig.... heute fahren wir fr Stefan! Wir haben das Rennen ber die Runden kontrolliert und keine Gruppe entwischen lassen. Somit lief es auf einen Sprint hinaus.
Klaus hat in der letzten Runde die Fhrung bernommen und das Tempo hoch gehalten, direkt dahinter kam ich und an meinem Hinterrad fuhr Stefan.
Als es auf die Zielgerade ging hat Klaus die Fhrung an mich abgegeben. Jetzt hie es Gas geben!
Stefan hat den Sprint erffnet, seinem kraftvollen Antritt konnten drei weitere am Hinterrad folgen. Leider hat er seine Nase ein wenig zu frh in den Wind gesteckt und ist kurz vor der Ziellinie noch von drei Fahrern bersprintet worden.
Stefan hat einen super vierten Platz belegt.

...weiter so!

Als Abschluss stand das Firmenrennen mit dem Team von "Mein-Krper" auf dem Programm.
Hier haben Gregor, Sabine, Stefan und ich einen zweiten Platz belegt, wir mussten uns lediglich dem Team vom "Klever-Fahrradprofi" geschlagen geben.
Zwischendurch konnte ich mich in schner Regelmigkeit an unserer Kuchentheke bedienen... ein tolles (und wie ich gehrt habe durchaus erfolgreiches) neues Angebot der RRG !

Ich freue mich auf nchstes Jahr, wenn es zum 18.mal heit: Radrennen "Rund ums Tnnissen-Center".

Daniel






die Ergebnisslisten des Renntages findet ihr HIER


Radrennen "Rund ums Weiher Kastell" in Nettetal am 16.08.2015

Regen... Regen... Regen...

Die Bauern freuen sich - ich nicht...

wieso am Wochenende?
Und wieso am Renntag von Nettetal?

So wie vorher gesagt, hat es am Samstagmittag angefangen zu regnen und den ganzen Sonntag auch nicht mehr aufgehrt. Der einzige Vorteil war, dass man nicht sagen konnte, man wre auf das Wetter nicht vorbereitet gewesen.
Somit habe ich meine Schuhe in Gefrierbeutel eingepackt und die berschuhe drber gezogen, um wenigstens die erste Zeit noch trockene Fe zu haben.
Meine Schuhe blieben die erste Rennstunde tatschlich trocken :-)

Das Warmfahren fiel auch krzer aus als sonst - nur einmal schnell die Runde abgefahren und dann hie es schon Aufstellung nehmen.Ich konnte mir einen Startplatz in der ersten Reihe sichern, was bei so einem nassen Rennen nicht die schlechteste Position ist, da es immer viele Strze gibt.
Das Rennen wurde gestartet und es ging direkt hei zur Sache. Ein Angriff folgte dem nchsten. Ich bin jede Attacke mitgegangen oder habe selber welche initiiert. Es waren vier Mann eines Jedermann- Teams am Start. Die haben durch eine super Mannschaftsleistung das Rennen bestimmt. Es gab im Verlauf des Rennens viele Prmien, welche sich berwiegend die "Jedermnner" sichern konnten.
Das Rennen ging Runde fr Runde so weiter...
Nach 10 Runden hat sich ein Fahrer der Jedermann- Mannschaft entscheidend absetzten knnen. Er hat das Feld 15 Runden alleine angefhrt, seine Jungs haben im Feld jeden Angriff neutralisiert. Dann habe ich es endlich geschafft... 10 Runden vor Schluss konnte ich mich mit drei weiteren Fahrern absetzten und zu dem Fhrenden aufschlieen. Als es in die letzte Runde ging, war klar, dass es auf einen Sprint unserer vierkpfigen Spitzengruppe hinauslaufen wird. Leider waren meine Beine durch die unzhligen Angriffe und die Flucht nicht mehr die frischesten und ich musste mich ganz knapp mit dem vierten Platz zufrieden geben.Ich bin sehr zufrieden, dass sich meine Arbeit gelohnt hat und ich defektfrei durch ein Rennen gekommen bin.

Jetzt geht es hochmotiviert in die letzte Trainingswoche vor dem Klever Radrennen "Rund ums Tnnissen- Center" am 23.08.2015 ab 11.00 Uhr.

Ich freue mich auf einen schnen Renntag mit der RRG- Kleverland!

Bis dahin,Daniel






die Ergebnisslisten des Renntages findet ihr HIER


Großer Preis der Sparkasse Südliche Weinstrasse in Roschbach am 05.07.2015

Irgendwie ist der Wurm drin..............

Um mal wieder ein Rennen zu fahren, habe ich mich auf die Reise in das 400km entfernte Roschbach in Rheinland- Pfalz gemacht.
Was fr ein Wetterchen!!!! Sonne pur, auf der Hinfahrt waren es laut der Anzeige im Auto schon 38Grad.
An der Strecke angekommen wurde sofort klar, dass das heute ein hartes Stck Arbeit werden sollte... kein Schatten weit und breit! Dieser erste Eindruck sollte sich auch in der "Warmfahrunde" (ha-ha ) schnell bewahrheiten.
Die Strecke war komplett offen, ohne Schatten, auch die Zielgerade - ber 1,5km ansteigend, also genau mein Ding!
In der ersten von 10 Runden bin ich ab Startschuss gleich vorne rausgefahren.
Leider hat keiner meinen Angriff erwidert und ist mir gefolgt. Den Prmiensprint habe ich mir nach 6km Solofahrt gesichert - Startgeld verdient :-)

Das Rennen war geprgt von stndigen Angriffen. Ich bin jeden Angriff mitgegangen, habe aber in einer Ruhephasen die entscheidende Attacke verpasst.
Es bildeten sich insgesamt vier Gruppen und ich war in Gruppe 3 auf Platz 8 des Gesamtfeldes liegend, unterwegs.
Zum Ende hin wurde das Rennen immer hrter, jeder hatte wegen der unertrglichen Hitze zu kmpfen, mein Garmin zeigte zwischenzeitlich 42Grad an.
Von den 150 gestarteten Fahrern mhten sich zur Rennmitte hin noch ca. 50 Mann ab.
Leider ist mir in der Verfolgung in Runde sieben in einem Schlagloch auf einem Feldweg der Vorderreifen durchgeschlagen.
Naja zum Glck nicht gestrzt, aber das Rennen war gelaufen......kommt mir in dieser Saison irgendwie bekannt vor!

Als Nchstes stehen zwei Highlights auf dem Programm, die Teilnahme am Staffeltriathlon in Hamburg und das 24h Radrennen am Nrburgring mit den Jungs von der RRG.

Bis bald!
Daniel






die Ergebnisslisten des Renntages findet ihr HIER


Robin Schumann bei der UCI World Cycling Tour in Ljublajana vom12.und 14.6.2015

Am Mittwoch nach dem Dienst machte ich mich auf die Fahrt nach Ljubljana. Am nchsten Tag wollte ich vor den Alpen noch eine kleine Trainingseinheit absolvieren. Durch ein aufkommendes Gewitter wurde die Fahrt dann noch krzer als geplant. Vor einem Monat auf der Fahrt zur Tour de Krnten hatte es in diesem Gebiet schon viel geregnet, so hatte ich auf trockenes Wetter gehofft. Auch die Suche nach einer Unterkunft fand in strmenden Regen statt.
Der Freitagmorgen war trocken und noch khl. Umso heier kam dann die Hitze in Ljubljana ber mich herein. Die Klimaanlage im Auto lie es bis zum Aussteigen angenehm erscheinen, drauen schlugen dann 30 zu.
Um kurz vor 18.00 Uhr war dann meine Startzeit fr das 22 km Zeitfahren. Bei der Temperatur htte man fast auf Warmfahren verzichten knnen. Trotzdem musste es sein, dann vor dem Start noch in den engen Zeitfahranzug zwngen, ohne Hilfe schon beinahe ein eigener Wettbewerb.
Vorsichtshalber hatte ich mir eine Flasche eingesteckt mit Wasser, versetzt mit ein paar Tropfen japanisches Heill. Der Schluck an der Startrampe machte die Atemwege wieder frei. Dann ging es los, in 30 Sekunden Abstand.
Die Wattanzeige an meinem Tacho zeigte mir eigentlich ein paar Watt zuviel an, aber es lief gerade so gut, das lag wohl eher an dem Rckenwind auf der Hinfahrt. An der Wende sah ich, dass der vor mir gestartete Fahrer immer noch gleich viel Vorsprung hatte, die beiden vor ihm gestarteten konnte ich nahe vor mir sehen, die nach mir gestarteten waren lagen wohl auch etwas zurck.
Bei der Rckfahrt konnte ich die vorher gefahrene Wattzahl nicht mehr halten. Richtig schlucken ging auch nicht, aber zur Flasche greifen schien mir zuviel Zeit zu kosten und wenn ich nur atmete ging es ja noch. Jetzt merkte ich wie stark der Wind war. Das gewhlte Vorderrad mit 1080 Felge war hier nicht optimal und ich musste den Lenker sehr fest halten um auf der Fahrbahn zu bleiben.
Bei der Zieldurchfahrt konnte ich gerade noch die gefahrene Zeit von 30 Minuten und 12 Sekunden hren. Danach war ich froh endlich zur Falsche greifen zu knnen.
Am Ende war nur der sterreicher Alfred Lechnitz vor mir mit 20 Sekunden Vorsprung. Im letzten Jahr bei der WM waren es eineinhalb Minuten.

Den Samstag nutzte ich fr eine ruhige 100 km Runde bevor am Sonntag die Qualifikation fr die WM begann. Fr die lteren Jahrgnge war es die kleinere Runde mit 96 km. Davon waren allerdings einige neutralisiert, so dass das Rennen nur ber 88 km ging.
In der Startbox stand ich ungefhr auf Platz 150, aber nach zwei Kilometern Neutralisation war ich dann in der ersten Reihe und da befand ich mich auch beim richtigen Start.
Im weiteren Verlauf hielt ich mich immer unter den ersten zehn, denn ich wollte an dem Berg doch recht weit vorne sein.
Nach der Hlfte der ersten Steigung waren wir noch zu viert und so ging es den zweiten Berg hinauf. Alfred Lechnitz, ein weitere sterreicher Rudolf Hirschberger, der Slovene Car Ljubo und ich blieben lange zusammen. Da Hirschberger schon sehr schwer atmete forcierte ich das Tempo auf den letzten 500m der Steigung und wir waren nur noch zu dritt.
Da wir auf der folgenden Strecke etliche vor uns gestartete Fahrer einholten lie das Tempo zwischenzeitlich nach und der sterreicher konnte wieder aufschlieen.
Nun ging es Richtung Ziel. Fr mich war Lechnitz der Favorit, die beiden anderen schtze ich nicht so stark ein.
Zwei Kilometer vor dem Ziel war vor uns eine rund 40 Fahrer starke Gruppe vor uns Gestarteter, hier wollte ich die Gelegenheit nutzen und versuchte schnell an der Gruppe vorbei zu kommen und dann weg zu fahren. In einem Schaufenster musste ich leider erkennen, dass Lechnitz aufgepasst hatte und nur 20 m hinter mir her kam. Das hie dann die Beine hochnehmen und doch auf den Sprint warten.
Der sterreicher fuhr als erster in die zielgerade ein und schnitt dabei die Kurve, dass ich nicht innen vorbei kam, die restliche Zielgerade reicht nicht um noch vorbei zu kommen und so wurde es wieder ein zweiter Platz.







Skoda Velodom am 14.06.2014 - Radrennen Rund um Köln 124 km - Bericht von Stefan Lenzen

Als ausgewachsenes mnnliches Mitglied der Bevlkerung, hat man(n) ohne den Kontext Rad in hautengem gelb-grnen Lycra ja ein wenig was von einer Mischung aus C-S-D und Klle Alaaf. Was liegt da nher als ein Besuch der Domstadt?

Sonntagmorgen 5.00 Uhr-Wecker klingelt. Freiwillig hab ich sowas zuletzt mit zehn gemacht. Da gab's aber nur Metty und den Lila-Laune-Bren, auf mich warteten heute Yvonne, Pele, Andreas und Michael und so ein paar hundertdutzend andere Radverrckte. Wetter passt, Spa is' anwesend, Strecke verspricht sptere Kuchenbelohnung ohne Reue.

Nach stressfreier Anreise und kurzem Check-in standen wir pnktlich im Startblock und konnten uns einen Startplatz in den ersten Reihen sichern. Um 9.30 Uhr erfolgte der Startschuss, Andre Greipel schwenkte die Startflagge, fuhr aber nicht mit, war ihm wohl zu schnell. :-)

Mit der Tachonadel im Volllastbereich und einer morgendlichen laktaziden Durchsplung der Systeme ging's raus aus Kln. Sagenhafte 500 m ohne Crash hat's gedauert bis die Ersten im Tunnel die Orientierung verloren- war ja auch dunkel das Teil, sagt einem ja vorher keiner- und statt einfach geradeaus zu fahren, beschlossen die Oberflchenbeschaffenheit der Klner Verkehrswege nher in Augenschein zu nehmen. Zum Glck konnten wir RRGler mit einer beherzten Notankerung den Gestrzten ausweichen, verloren zum Teil so aber den Anschluss an das vorderste Fahrerfeld.

Nach einigen schnell gefahrenen innerstdtischen Kilometern, die durch Fahrbahnverengungen und Kreisverkehre recht hektisch und fr ungebte Rennfahrer wie mich ein wenig stressig waren, fhrte die Strecke raus aus Kln und damit rein ins Vergngen. Nach rund 23 km stand der erste sprbare, sowohl geo- als auch kardiologisch, Anstieg an und sorgte dafr, dass sich die sprichwrtliche Spreu vom Weizen trennte. Das Feld wurde lnger und Gruppen formierten sich. 20 km weiter stand die erste Schlossbesichtigung von Bensberg an. Die Ausrichter des Velodom haben erkannt, dass der Radenthusiast hier lediglich das Sparangebot im Auge hat und so beschrnkte sich die Fhrung auf den steilen Kopfsteinpflasteranstieg vorm Schloss. Gut so, bleibt mehr Zeit zum Fietsen.

Detaillierte Streckenbeschreibungen sind danach so richtig garnicht mglich, irgendwie war ich immer beschftigt mit irgendetwas ganz total rennentscheidend Wichtigem wie, in der Trikotasche rumnestelten, klebrige Energiegels hinunterstrzen, gelegentlich mal links und rechts vorbei fahren, Hgel hinaufpreschen. Hier machte sich irgendwann der installierte Wattmesser positiv bemerkbar. Selbstwahrnehmung und faktische Leistung wollen in so einem Rennen nmlich irgendwie keine Einheit bilden. Bin ich die ersten Erdhaufen noch mit 500-600 Watt angegangen hab ich irgendwann beschlossen Vernunft walten zu lassen und mich an konstanter zu haltende Leistungsbereichen versucht. So lieen sich die Anstiege doch gleichmig bewltigen und aus der mittlerweile bestehenden groen Gruppe konnte sich niemand mehr soweit absetzten, dass man in nicht wieder zu fahren konnte.

Zum diesem Zeitpunkt waren Yvonne, Pele, Michael und ich noch alle in der Gruppe- Andreas war in einer Gruppe die einige Minuten auf uns rausgefahren hatte. Bei den Abfahrten sind hohes Gewicht und niedrige Hemmschwelle offensichtlich gute Parameter um Pltze gut zu machen. So habe ich mich immer weit nach vorne in die Gruppenspitze geschoben um bei den kommenden Anstiegen gut platziert zu sein. Bei einer dieser Abfahrten hat Bergfloh Yvonne dann das Duell gegen die Erdanziehung verloren und musste uns ziehen lassen. Pele, Michael und ich waren dann aber fr den Rest des Rennens immer in Sichtweite zueinander. Nach der zweiten Kopfsteinpflasterbefahrung in Bensberg war dann Attacke angesagt. Ab hier standen noch rund 20 flache Kilometer an. Inzwischen waren auch Fahrer/innen des krzeren Rennens auf der Strecke, so dass sich neue Gruppen zusammen fuhren. Mit dem Dom in Sichtweite hat die RRG-Crew dann die Spitze des groen Fahrerfeldes (leider nicht des Rennens) bernommen und mit starker Fahrweise hier bis zur Zielgeraden kaum Pltze abgegeben. Zum Schluss gab's dann noch den obligatorischen Zielsprint und zufriedene Teammitglieder. Um es mal in Zahlen ausdrcken, waren es heute, 126 Kilometer, 1300 Hhenmeter, ein 37er Schnitt, 5 RRGler mit einem Ziel "Skoda Velodom".

Tolle Veranstaltung, mit exzellentem Publikum, grandioser Stimmung, guter Organisation und das bei bestem Wetter. Radlerherz was willst Du mehr?

In diesem Sinne, bis die Tage mal und immer schn die Kette fetten.

Euer Stefan







Internationales RüCK XXXL Radrennen am 24.05.2015

PECH oder GLCK beim XXXL-Rennen-Rck?
Das XXL-Rennen-Rck ist ein Klasiker und die Rennstrecke wie fr mich gemacht, d.h. mit einem schnen Anstieg!
Mit ca 150Fahrern machte ich mich an die "Arbeit", denn meine Startposition lag so bei Platz 145. Schon nach 3 Runden gehrte ich zu den Top 10, denn der langgezogene Anstieg stellte fr viele Fahrer eine echte Herausforderung dar.

...das Rennen verlief gut...

Ja und dann ging es in die letzte Runde. Ein Fahrer vor mir kam bei einem berholmanver mit dem Pedal an die Bordsteinkante, strzte und riss noch 3 Fahrer mit. Ich konnte gerade noch ausweichen und vom Rad springen.
Ich blieb unverletzt und mein Rad heil...
PECH oder GLCK,
das ist hier die Frage!

Bis zum nchsten Mal!
Daniel






die Ergebnisslisten des Renntages findet ihr HIER


Tour de Kärnten ab 19.05.2015 über 6 Etappen

1.Etappe - Einzelzeitfahren

Letztes Jahr endete die Tour de Krnten mit einem Zeitfahren, in diesem Jahr begann sie mit einem Einzelzeitfahren.
Die Strecke wurde minimal gendert, da es im Zielbereich vergangenes Mal zu einigen Beinaheunfllen gekommen war. Die Strecke wurde dadurch rund 200m krzer.
Mit den von Frank ausgeliehen Laufrdern, Trispoke und Scheibe, ging es bei guten Wetterverhltnissen auf die Strecke. Bereits nach 6 km konnte ich den 30 Sekunden vor mir gestarteten Fahrer berholen. ber einige kleine Wellen ging es zum Wendepunkt. Auf der Rckfahrt konnte ich noch zwei weitere Fahrer einholen, aber es sauste auf den letzten 5 km ein Fahrer an einer Steigung vorbei, der 2 Minuten nach mir gestartet war. Auf der folgenden Abfahrt zog ich wieder an ihm vorbei, doch an der nchsten Steigung fuhr er mir schnell an mir vorbei und ich konnte keinen Rckstand mehr gut machen.
Der letzte Kilometer wollte gar nicht zu Ende gehen und der Mund wurde immer trockener, aber auf eine Flasche hatte ich verzichtet und den Flaschenhalter abgebaut.
Dann kam endlich der Zielstrich und die Qulerei war vorbei.
Ein Blick auf den Tacho zeigte eine Zeit unter 30 Minuten.
Dann dauerte es noch etwas bis das Endergebnis feststand, 34. Platz in 29:29,800 Minuten fr die 21 Kilometer. In der Altersklassenwertung bedeutete dieses wieder den ersten Platz, mit 26 Sekunden Vorsprung.
Ein Schnitt von ber 42 km/h und nach meinem Computer die beste 20 Minuten Leistung dieses Jahres und beinahe 2 Minuten schneller als im letzten Jahr.
Ein zufriedenstellender Einstand in die diesjhrige Tour.

Ab heute heit es jeden Morgen um 6:30 Uhr aufstehen, frher als wenn ich arbeiten muss. Abfahrt von der Ferienwohnung um 8:15 Uhr und um 9:00 Uhr Start.
Ich hatte einen Platz im Startblock A, das heit ich war unter den ersten 50 Fahrern. Eigentliches Ziel war in diesem Startblock zu bleiben.
Am 2. Berg sah ich dieses Ziel schwinden. An der 16% Steigung musste ich zu viele an mir vorbei fahren lassen. Ich konnte sehen wie das Feld sich in drei Gruppen teilte und ich war noch weiter hinten.
Es bildete sich nach und nach eine 15 kpfige Gruppe in der ich mitfuhr. Hier konnte ich mich auch am Berg mit Mhen halten, im flachen und auf Abfahrten ging es bedeutend besser. Gegen Mitte einer 16 Kilometer langen, aber migen Steigung holte uns der Sieger vom Vortag ein, der am Anfang der Etappe einen Defekt hatte und dadurch zurck gefallen war. Ein Teil der Gruppe klemmte sich in seinen Windschatten. Angesicht der Lnge des jetzt zu fahrenden Anstieges und dem kommenden mit gut 10 % Steigung hielt ich mich lieber bei den langsameren auf. 20 Kilometer vor dem Ziel kam die Abfahrt vom hchsten Punkt der heutigen Etappe. Der Straenbelag war sehr schlecht und dann ein Geflle bis 18%, da wollte ich kein Risiko eingehen und die Strae voll einsehen knnen und bin an die Spitze mit einem weiteren Mitfahrer gegangen. Nach 10 Kilometer bergab hatten wir uns so von der Gruppe abgesetzt, dass niemand mehr zu sehen war. So wollten wir dann zgig weiter fahren, es kamen noch ein paar kleine Wellen bis zum Schlussanstieg. Diese Wellen zog mein Mitstreiter allerdings in einem Tempo hoch, dass ich lieber meine Krfte einteilen wollte. Nach dem halben Anstieg hatte ich ihn eingeholt, dann blieb er noch ca. 1,5 km bei mir und lie mich dann davon ziehen. Kurz vor dem Ziel hatte ich fast zwei Fahrer eingeholt. Wollte aber nicht meine letzten Krfte vergeuden, da es Morgen auf das Dach der Tour geht, etwas ber 1600 m und zum Schluss ein ekelhafter 5,2 km langer Anstieg bevor steht.
Wenn es dieses Mal nur der 67. Platz in der Gesamtwertung wurde, reichte es doch wieder zum Sieg in der Altersklasse.

3.Etappe - Dach der Tour

Von den Zeitfahren abgesehen war heute die krzeste Etappe, dafr aber die meisten Hhenmeter. Durch den Niederschlag der letzten Nacht und den angekndigten fr den Tagesverlauf, wurde die Strecke etwas entschrft. Der Gipfel der Hochrindl auf 1609 mNN wurde nicht berfahren, sondern 1,6 km vorher wurde in eine andere Strae abgebogen, dadurch entfielen rund 140 hm und eine gefhrliche Abfahrt mit 16% Geflle bei einem schlechten Straenbelag. Dadurch schrumpfte die Gesamthhenmeter Zahl auf 1858.

Morgens bei 7 und Regen suchte ich mir entsprechende Kleidung heraus, Regenjacke, Neopren Knielinge, lange Handschuhe und Regensocken. Mit dem Start hrte der Regen auf und es blieb den Tag ber trocken. Auch die Abfahrten waren bei meiner Ankunft berwiegend abgetrocknet, es gab so keine sehr gefhrlichen Streckenabschnitte.
Nach der Neutralisation wurde gleich ein sehr hohes Tempo vorgelegt und das schon am ersten Berg mit durchschnittlich 10% Steigung ber 5 Kilometer. Nach 20 Minuten zeigte mein Garmin eine Durchschnittsleistung an, die vor kurzem noch Rekord gewesen wre. Trotzdem zogen die anderen mir davon.
Nach dieser Steigung fand sich eine Gruppe von 8 Fahrern zusammen. Vor dem Anstieg zum Hochrindl schlossen noch 5 weitere Fahrer auf. Die von ihnen fuhren den Berg auch so flott hinauf, dass keiner von uns folgte. Nach der Abfahrt waren wir nur noch zu viert und blieben bis zum Schlussanstieg zusammen. Dieser Berg hat es in sich. Meistens 10% Steigung bis auf einen Kilometer in der Zweiten Hlfte mit 16%.
Am Fu des Berges lie ich die anderen davon fahren und behielt mein Tempo bei. Anfangs wurde mein Rckstand stndig grer, auf dem steilen Stck kam ich nher an die Vorausfahrenden heran und auf dem letzten Kilometer berholte ich sie dann.
Trotz der krzeren Strecke lag meine Zeit 5 Minuten hinter der des vergangenen Jahres und die Position war Platz 79, das reichte immerhin noch zum 1.Platz in meiner Altersklasse.

Gestern lag der Wetterbericht ein wenig daneben, leider heute auch, nur in umgedrehter Richtung. Fr den Vormittag wurden 0,2 l/m vorhergesagt und es wurde kurz nach dem Start Dauerregen. Die Kleidung von gestern wre wohl besser gewesen.
ber den ersten Berg bin ich besser gekommen als an den Vortagen, aber die zweite Steigung bereitete erneut groe Schmerzen. Es fand sich aber auf der Abfahrt wieder eine Gruppe, die leider nicht ganz so homogen fuhr wie ich es mir gewnscht htte, deshalb konnte vor dem nchsten Anstieg eine grere Gruppe aufschlieen. Eingangs der nchsten Steigung fiel mir beim Schalten aufs kleine Blatt die Kette ab. Sie war zwar schnell aufgelegt, dennoch dauerte es bis zum Gipfel bis ich die Gruppe eingeholt hatte, aus der sich einige Fahrer nach vorne davon gemacht hatten. Auf der regennassen Abfahrt wurde von unserer Gruppe sehr vorsichtig gefahren.
Es folgte eine lngere flache Passage, hier konnten wir die Gruppe vor uns sehen. Normalerweise fuhren die Fhrenden immer sehr lange an der Spitze und deshalb nicht mit dem erforderlichen Tempo. Deshalb fuhr ich mit an die Spitze und wollte einen Kreisel aufmachen. Das gelang sogar anfangs mit vier Fahrern, hinterher waren wir nur noch zu dritt in der Fhrung und der Rest der Gruppe freute sich ber unser Tempo. Einen Kilometer vor dem nchsten langen Anstieg zum hchsten Punkt der Etappe hatten wir Anschluss gefunden. Drei Fahrer setzten sich direkt wieder ab und nach und nach verringerte sich unser Grppchen auf sieben Fahrer.
Es folgte wieder die Abfahrt. Dabei fuhr ich recht vorsichtig mit einem anderen Teilnehmer whrend die fnf doch recht zgig bergab rasten. Sie hatten ungefhr 200m Vorsprung, da fuhr ein Traktor in die Rennstrecke und wir beiden mussten dahinter bleiben. Es dauerte eine ganze Weile bis wir berholen konnten. Die Rennstrecke ist nmlich nicht abgesperrt und man fhrt im normalen Verkehr.
Es folgten noch zwei Berge und eine schmale gefhrliche Abfahrt. Auf den Flachstcken konnten wir die Gruppe vor uns sehen und kamen nher, auf den Steigungen fuhren sie uns wieder weg.
Kurz vor dem Ziel konnten wir noch zwei Fahrer einholen und die 400 m langen 14% Zielankunft lie ich mich auf keinen Sprint mehr ein.
Rund als 70. kam ich ins Ziel, das heit, dass noch gut hundert Fahrer hinter mir waren. In der Altersklasse konnte ich rund 10 Minuten auf den Zweiten gewinnen.

Bergzeitfahren
Eine Wetterbesserung ist nicht in Sicht, die Schneefallgrenze soll bei rund 1300 bis 1400 m Hhe liegen und das anvisierte Ziel auf 1770m. Deshalb wurde die Strecke verkrzt bis zu einer Htte auf rund 1400 m Hhe. So stehen 10 km mit 1000 Hhenmetern an.
Bei durchschnittlich 10% Steigung kann man sich ber die flacheren Stcke gar nicht freuen, da man wei, dass dann steilere Teile kommen mssen.
Mein Vorsprung in der Altersklasse ist komfortabel, so gebe ich mir eine Durchschnittsleistung vor und hoffe sie bis zum Ziel halten zu knnen. In 30 Sekunden Abstand wird gestartet und schon am Ortsausgang berholt mich der 1. Fahrer, meinen Vordermann habe ich noch im Blick, aber berwiegend blicke ich auf die Anzeige meines Computers und stelle fest, dass ich doch etwas zu schnell gestartet bin, dadurch wird es auf den letzten Kilometern langsamer, das gesteckte Ziel erreiche ich. Unterwegs kommen noch 4 oder 5 Fahrer an mir vorbei, sie sind im Ergebnis ohnehin vor mir und so ist es mir egal. An der Marke 1000 m bis zum Ziel bekomme ich den vor mir gestarteten Fahrer wieder in Blickweite, verzichte dann wegen der morgigen Schlussetappe aber darauf, zu versuchen ihn noch einzuholen. So wurde es mein schlechtestes Ergebnis, aber immer noch eineinhalb Minuten Vorsprung vor dem Zweiten meiner Kategorie.

6.Etappe - Wintersportrunde

Schlussetappe
Heute geht es zum letzten Mal ber die Berge. 94 km sind noch zu absolvieren. Auf der Fahrt zum Start schmerzen die Oberschenkel schon bei einer kleinen Steigung. Es wrde reichen neben dem zweiten meiner Altersklasse her zu fahren und vielleicht am letzten Berg versuchen davon zu ziehen, oder ihn auch gewinnen lassen. Der Vorsprung in der Gesamtwertung ist so gro, dass selbst bei einem kleineren Defekt der Gesamtsieg nicht in Gefahr ist.
Nach der Neutralisation geht es einige Kilometer flach. Nach ca. 3 km bin ich in die Spitze des Feldes gefahren und muss so bei den Attacken der jungen Fahrer doch jedes Mal mitgehen, ich denke es ist besser vorne im Feld so um Platz 30 zu verbleiben, dort ist mehr Windschatten und ich muss nicht so hart mit antreten. Den ersten kleinen Anstieg kann ich mich so im Feld halten. Doch beim zweiten ungleich lngeren Berg falle ich langsam durch das Feld zurck dann aus dem Feld heraus. Es bildet sich wieder eine 8 Fahrer starke Gruppe, aber auch die muss ich auf dem letzten Kilometer ziehen lassen.
Selbst auf der Abfahrt vergrert sich mein Rckstand. Darauf warte ich bis von hinten ein nchster Fahrer in Sicht kommt und zu mir aufschliet. Gemeinsam fahren wir den flachen Teil und nach den ersten Kehren der folgenden Steigung sehen wir hinter uns weitere Fahrer kommen. Ich fahre ein gemigtes Tempo um dann in der Gruppe bleiben zu knnen. Es gelingt mir auch und so rollen mit mir 14 Renner den Berg hinab. Es folgt ein langer flacher Abschnitt. Nach einigen Versuchen gelingt es mit sieben Fahrern einen Kreisel ans laufen zu bringen, die restlichen beteiligen sich nicht oder werden ausgeschlossen, da sie nur stren.
Whrend ich vorne mit kreisel, denke ich es ist eigentlich bldsinnig hier mit an der Spitze zu fahren, es stehen noch etliche Hhenmeter aus. Aber auf dem flachen kann ich mich nicht zurckhalten, selbst wenn es sich nachher rchen soll.
So kommt es dann auch, am letzten Berg kann ich kurz vor der Kuppe nicht mehr mithalten. Zum Ziel geht es dann nach einer Kurve 100 m steil bergauf, ein kurzer flacherer Abschnitt und die letzte 100 m nochmals steiler um eine Kurve, hier muss ich nicht mehr spurten.
Nach dem Zieleinlauf setze ich mich erst einmal erschpft in den Wagen und sehe so knapp 10 Minuten nach mir auch meinen Konkurrenten ins Ziel kommen.
Da kommen dann Zweifel auf, ob ich nchste Jahr diese Qulerei nochmals in Angriff nehme.
Diese Zweifel hatte ich nach dem Ende der Rundfahrt im letzten Jahr genauso.

Ergebnisse, Berichte und Bilder des Etappenrennens findet ihr HIER


Altstadtrennen Nürnberg am 17.05.2015

Im Rahmen der Schlussetappe der Bayernrundfahrt fr Profis fand in Nrnberg ein Jedermann Rennen statt. 400 Teilnehmer waren zugelassen, davon gingen ber 230 auf die 70 km Strecke.
Es ist eine 5 km Runde ohne groe Kurven, aber mit doch erheblichem Hhenunterschied hinauf zur Burg. Auf ca 500m geht es ber 30 m hinauf, wobei die letzten 100 m die steilsten sind.
Wie blich ging es mit Vollgas los, fr mich war es besonders hart, da ich wieder zu weit hinten stand und einige Fahrer vor mir nicht in die Pedale kamen oder los fuhren wie bei einer Touristik. Dadurch waren die ersten beiden Runden die hrtesten fr mich. Danach war ich in dem vordersten Feld und konnte mich dort gut halten. Kurz vor der Hlfte des Rennens gab es groe Aufregung und einen dicken Sturz, da ein Bus der Verkehrsgesellschaft auf der Rennstrecke war. Das auf dem schnellsten Abschnitt. Links stand der Bus und rechts fuhren einige eingeholte Fahrer der kleinen Strecke. Mit groem glck konnte ich den gestrzten Fahrern ausweichen, berhrte zwar noch einen liegenden Rennfahrer konnte danach aber wieder zum Feld aufschlieen.
Zwei Runden spter stand fast an derselben Stelle ein Bus der Cofidis Mannschaft auf der Strae, dieses Mal ging es zum glck sturzfrei ab.
Vorne setzten sich zwei 3er Gruppen ab. Da ich froh war den Anstieg im Feld mitzukommen, war es keine Option in der Spitze mitzufahren.
Mit einem Feld von etwas mehr als 40 Fahrern ging es zum Endspurt. Auf der langen Zielgerade kam ich nun immer weiter nach vorne, als 150m vor dem Zielstrich ein weiterer Sturz passierte, es war das dritte Mal in diesem Rennen, dass ich meinen Reifen auf dem Asphalt radieren hrte. Zwischen zwei am Boden liegenden Fahrern konnte ich gerade hindurch, aber nicht mehr weiter nach vorne, es kam mich keiner mehr berholen. So wurde es wieder ein Sieg in meiner Altersklasse und ein 30. Gesamtrang.

Videos von dem Rennen auf youtube unter MPS Cycling.







Rund um Keltern am 10.05.2015 und Zollernalbtour 13. und 14.05.2015


Rund um Keltern am 10.05.2015

Samstag wurde aufs Training verzichtet und die Reise nach Wrttemberg angetreten. Sonntags startete mein Rennen um 10.00 Uhr. Ein Kurs der es in sich hatte. Eine rund 3,4 km lange Strecke, mit einem Anstieg von rund 30 Hhenmetern, von denen rund 20 auf die 200m lange Strecke bis zum Ziel entfielen. Im Ort selbst waren einige enge Kurven, die etwa 2 Kilometer auerhalb des Ortes wiesen keine Schwierigkeiten auf.
Im Rennen selbst waren alle von dem Anstieg beeindruckt, so dass auf dem restlichen Teil der Strecke wenig Aktivitt war. Einige Male probierte ich abzufahren, hatte jedes Mal aber wieder das gesamte Feld hinter mir. Ein Mal hatten wir mit 5 Fahrern einen kleinen Vorsprung, jedoch auch diese Mal wollten sich zu viele fr den Steigung schonen und es kam erneut zum Zusammenschluss.
In der letzten Runde an der Ortseinfahrt begann der Sprint praktisch schon. Dort lag ich an sechster Stelle. Zwei Kurven vor der Zielkurve lie der vierte einen groen Abstand und die ersten drei bekamen dadurch einen Vorsprung von rund 10 Metern. Den konnte ich nicht mehr wettmachen und musste mich mit dem vierten Platz zufrieden geben.

Bericht von der Zollernalbtour Vom 13.-14.05.2015

Am 13. und 14. Mai fand wieder die Zollernalbtour fr Jedermann statt. Dieses Jahr nur an zwei Tagen, sonst waren es drei.
Die Tour trgt dem demografischen Wandel Rechnung und fhrt eine eigene Wertung fr die Senioren vier ein. Vor zwei Jahren musste ich mich noch mit den Senioren drei messen.
Vormittags schaute ich mir die Rennstrecke an, ich hatte eine Rundenlnge von einem Kilometer im Kopf und fand die angesehene Strecke recht schn.
Beim einfahren musste ich dann feststellen, die Strecke war lnger. Dieser Streckenabschnitt war dann nicht ganz so schn. Es ging noch ein paar Meter hher, das war noch nicht so schlimm, aber dann kam die Abfahrt mit zwei Haarnadelnkurven, von denen hatte die Rechtskurve zudem noch ein Geflle zur falschen Seite. Etwas, was mir berhaupt nicht liegt.
Direkt nach dem Start ging es schnell zur Sache und jede Runde rutschte ich weiter nach hinten im Feld. Vor mir war noch ein Schweizer aus meiner Altersklasse als ich abreien lassen musste. Ich konnte aber erkennen, das er es auch nur 500 m lnger im Feld ausgehalten hatte.
Bald hatte sich eine Gruppe mit rund 15 Fahrern gebildet in der fr mich nur dieser Konkurrent geblieben war. Leider kam er die Haarnadelnkurven besser herum als ich. So war es immer ein Kampf bis zur Zielgeraden wieder aufzuschlieen.
Kurz vor Schluss berholte uns der Fhrungswagen, der Spitzenreiter war nicht weit hinter uns, die Rundenanzeige hatte deshalb schon die Nummer 1. Da der Spitzenreiter jedoch nicht mehr in unsere Gruppe hinein fuhr zhlte diese Anzeige nicht fr uns. Ich merkte, dass nicht alle Fahrer von uns das richtig mitbekamen. So spurteten dann die meisten eine Runde zu frh. Ich war beim dem Schweizer am Hinterrad und htte versucht noch vorbei zu fahren, hrte dann aber die Glocke zur letzten Runde fr uns. Whrend alle, die in diesem Augenblick vor mir waren, die Beine hngenlieen gab ich nochmals Gas. Zwei weitere Fahrer fuhren mit, so konnte ich in meiner Klasse gewinnen und einen Vorsprung von 19 Sekunden heraus fahren. In der Gesamtwertung wurde ich damit 17.

Die zweite Etappe wurde auf einer lngeren Runde gefahren , mit jeweils rund 30 Hhenmetern auf 3 km Lnge und ber 60 Rennkilometer.
Dieses Mal wurde nicht so schnell gestartet wie am ersten Tag. Dennoch war es ein schnelles Rennen. Mein Konkurrent blieb immer in meiner Nhe und ein weiterer Fahrer, von dem ich dachte er wrde in unserer Altersklasse gehren kam auch immer wieder an mir vorbei. Die beiden immer im Auge ging es in den Endspurt. Es ging eine lange Gerade mit leichtem Geflle mit einer leichten Rechtskurve auf den letzten 150 m bis zum Ziel.
Auf der linken Seite machte ich mich gerade daran den Fahrer zu berholen, den ich fr einen Senior 4 hielt, als eine Welle mich nach auen an den Bordstein drckte. Mit Tempo 65 rieb mein linker Schuh den Bordstein lang und ich musste mir groe Mhe geben auf dem Rad zu bleiben. Dabei musste ich aber soviel Tempo herausnehmen, das noch rund 10 Fahrer auf der anderen Straenseite an mir vorbei kamen. So wurde aus einem 15. oder 16. Platz ein 26. Der Schweizer, der hinter mir lag konnte dem Bordstein nicht mehr ausweichen und kam zu Fall. Er wurde aber da es im Zielsprint war gewertet und zweiter. So gab es wieder ein Siegertrikot, dafr muss ich mir nun neue Rennschuhe kaufen.




die Ergebnisslisten des Renntages findet ihr HIER


Fläche Wallonie Freitag, 15. Mai 2015 - 17:16

Der Wallonische Pfeil (La Flche de Wallonie) oder "wieso tut man sich als Niederrheiner sowas an".

Da ich die Radmarathonweltmeisterschaft (Glocknerman) diese Jahr nicht fahre, kann ich wieder zur Fleche. Ein Auge weint eines freut sich. Es geht um 4:15Uhr aus dem Bett und um 5:10 bin ich mit dem Auto auf dem Weg in Richtung Spa in Belgien. Die Temperatur bei Ankunft ist etwas niedriger als erwartet.


"Serviert" werden heute ca. 212km mit ca. 4.000m Hhenunterschied. Da es eine RTF Veranstaltung ist, gibt es auch Strecken von 85-176km im Angebot. Die Fleche ist in letzter Zeit etwas in den Schatten von Lttich-Bastogne-Lttich geraten, da in dem Event L-B-L bei 280km ganze 4.500m Hhenunterschied bewltigt werden und damit der "Heldencharakter" grer. Trotzdem zhlt die Fleche zu den eher "harten Brocken" unter den Radmarathons. Es gibt in Deutschland noch den Rhnradmarathon der zwar hnliche Werte aufzeigt was Lnge und Hhenunterschied angeht, jedoch ist in den Ardennen kein Hgel nicht mit einer fiesen Rampe versehen die dich im ersten Gang in den Wiegetritt zwingt.

7:30Uhr und damit als "letzter" erfolgt mein Start, die meisten sind um 6:30 - 7Uhr los gefahren. Ich folge dem Feld damit und versuche so viele wie mglich einzusammeln. Das bringt zwar etwas Motivation, jedoch bedeutet es zeitgleich das keiner mein Tempo mitgehen wird. Kurzes "einrollen" und wir fahren vor eine Wand namens Cote de Creppe. Es geht sofort von 250m auf 600m hinauf, so soll jeder wissen was Ihn auf den nchsten 200km erwartet. Der Aufstieg ist unrhythmisch typisch fr die Ardennen immer mit kleinen flach Stcken versehen und kurzen Rampen. Das Glanzstck der Veranstaltung, der Stockeu, erwartet uns aber erst bei km 171, dort drfen wir dem Monument von Eddy Merckx huldigen und in Ehrfurcht unsere Beine in Krmpfe "baden". Das kommt davon wenn man ein Monument an einen 20% Anstieg baut.
Das Wetter wird immer besser und die Sonne schaut ab und zu hervor, so dass meine Knielinge etwas warm werden. Fr die steilen Abfahrten bentigt man diese aber immer noch.
Der Weg Westwrts wird eigentlich ohne groe Steigungen getan aber hat heute einen feinen Gegenwind zu bieten. Ich halte mich an so ca. 250 - 280Watt, im Nachhinein betrachtet etwas niedrig gewhlt. Bei derzeitigem Trainingsstand htten es ruhig 280 - 300Watt sein knnen. Ich fahre konstant wie immer das Programm ab und lasse alle Verpflegungen links liegen. Wer bentigt ernsthaft bei km44 etwas zu trinken oder zu essen?
Rund um Verpflegung 1 ist es flacher und man kann Tempo machen, was viele dazu bringt in meinem Windschatten Boden gut zu machen. Selten kommt jemand nach vorne zur Ablse, aber so richtig will ich das auch gar nicht, es wird jedes Mal etwas langsamer dann.
Nach ca. 3h geht es auf eine Hochebene die uns bis zum Stockeu auf einer Hhe ca. 400m hlt. Es geht rund um Vielsalm recht wellig zu und ich finde meinen Rhythmus nicht so recht. Tank leer? Doch besser eine kurze Pause nach 5h, verdient wre sie. OK, Flaschen fllen und Honigkuchen unters Trikot und weiter geht es. Ich habe seit langem meinen Radcomputer auf "Stumm" geschaltet, ich sehe nur die Leistung und das Tempo. Bei den vielen Hgeln kann es teilweise deprimierend sein zu sehen wie wenige km man gefahren ist ;-).
Ab jetzt geht es etwas lnger fast gleichmig bergab und man sollte immer mittreten um das Tempo hoch zu halten. Jetzt folgt der schne Teil. Alle werden auf den letzten Hgeln Ihre Reserven herausholen mssen.

Ortsschild "Stavelot"...Das innere Kind ist wieder da und freut sich. Eine relative steile Abfahrt mit schlechtem Asphalt fhrt uns in die Stadt. Um das ganze interessant zu machen ist der Start zum Stockeu mit Schotter und einer 180 Kehre versehen worden Vollbremsung und bei null km/h starten. Unten steht ein Reparaturservice, die meisten verschalten sich oder reien Ihre Kette gleich ganz ab.
Gleichmig steil nimmt es jeder noch mit Fassung, bis es zum ersten Waldstck kommt mit den ersten 21%. Das Feld lichtet sich, jedoch ist das hoch gehen in Belgien so verpnt das sich jeder in menschenverachtender Weise die Drecks Rampe hochwuchtet. Mancher macht ne Rally daraus, ohne zu wissen das sowas nochmal kommt und wird an der zweiten Rampe prompt "eingefangen". Am Monument von Eddy ist viel los, alle machen Fotos und ein paar Fahrer wollen um jeden Preis wie Eddy ab diesem Punkt attackieren. Das kann man auch... Wenn man denn die Beine eines Eddy hat... Wenn nicht...Naja man wird halt dafr "bezahlen" mssen. Der Wanneranval ist nicht weit, das Skigebiet von Belgien. Ein wirklich bler Anstieg nach dem Stockeu, da keine Ende finden will. Oben gibt es Verpflegung, die ich aber links liegen lasse. Es riecht nach Ziel! Nur noch 3 Hgel, mittlerweile sind die km egal geworden man zhlt nur die Hgel. Die Abfahrt nach Trois Ponts ist fr mich als leichter Fahrer zu flach, ich muss mittreten um das Tempo zuhalten.

1. Hgel "Coo", ein kleiner Hgel der aber weh tut, mittlerweile merke ich das mehr geht und erhhe den Einsatz auf 300Watt und mehr am Hgel.
2. Hgel Haute Levee, endlos zieht sich dieses "Ding" mit einem Windplateau als Geschenk an den Fahrer.
3. Hgel Rossier est, auch wieder was lngeres um die Zeit zu vertreiben ;-).

Alles erledigt nach ca. 205km und nun geht es den Cote de Creppe von heute Morgen abwrts nach Spa. Ich trete immer noch mit. In einer Kurve setze ich kurz mit der rechten Pedale auf und heble mich fast aus. Auch die 300m flach zum Ziel werden noch getreten. Ab durch den Zielbogen in einer Fabelzeit von 7h 35min brutto und da ich nur 8min. Standzeit hatte gibt es Brutto die absolute Topzeit von 7h35min.

Ich bin fertig, aber glcklich wieder ins Ziel gekommen zu sein.
Im Vergleich zum Radmarathon in Rees am 10.05.15 war die brutto Power schlechter und auch die NP war nicht auf dem Niveau. Ich denke es liegt viel an der Temperatur und vor allem habe ich es gerne wenn ich gejagt werde um somit "gezwungen" zu sein die Pace hher zu halten als sonst. Getreu dem Motto: "Niemals kapitulieren, niemals aufgeben, jeder cm Abstand wird verteidigt oder muss vom Verfolger hart erkmpft werden"

Ich hoffe das, wenn ich die Fleche 2016 wieder fahre, ein paar RRG'ler mitkommen auf eine Abenteuerreise in die Ardennen und Wallonie.

Bis zum nchsten Mal,
Andreas






die Aufzeichnung des Rennens findet ihr HIER


64. Rund in Refrath 14.05.2015

Es ist Christi Himmelfahrt.
Oder Vatertag.
Oder Zeit fr ein richtig gutes Rennen.
Denn an Christi Himmelfahrt findet das Rennen in Refrath, welches ich auch gerne "Rund fr die Edelsalami" nenne statt.

Und dieses Rennen ist toll! Einfach nur schn.

Der annhernd viereckige Kurs ist schnell!
Nach dem Start geht es ein Stckchen geradeaus bis die erste Kurve erreicht ist. Danach fhrt man eine kleine Welle hoch, die sich aber leicht fahren lsst und wenn ich das schon sage, muss es auch so sein. Ich persnlich finde die Welle ist im Rennen fast nur optisch. Danach geht es flach weiter mit ein paar Kurven, und parallel zu Bahngleisen. Ich bin mir nicht sicher, ob da Bahnen fahren, habe ich da keine vorbei fahren sehen, vielleicht war ich aber auch zu beschftigt.
Die dritte Seite geht leicht bergab, ist angenehm zu fahren. Die Strae ist gut asphaltiert, aber mit Schikanen: 2 Verkehrsinseln zwingen die Fahrer gut aufzupassen. Nach der zweiten Verkehrsinsel sind etwa 150m Zeit bis zur Zielkurve. Und wre die Zielgerade nicht so elendig lang, dann wre heute vermutlich einiges anders gelaufen.
Eigentlich wollte ich heute mit Sabine gemeinsam nach Refrath fahren, damit Sabine auch einmal ihr erstes Lizenz-Rennen fhrt. Da sich Sabine allerdings krankheitsbedingt nicht fit genug fhlte, musste ich leider alleine fahren.
Ich finde mich, nachdem ich mich warm gefahren habe, pnktlich zum Start ein. Ich htte auch zu spt kommen drfen, denn durch die Siegerehrungen ist der Zeitplan leicht berzogen. So viel zur optimalen Vorbereitung
Und dann werden wir auf die Strecke gelassen. 34 Mal wollen und sollen wir ber die Ziellinie fahren. 1,5 Kilometer ist die Runde gro. Also sollte nach 51km dann die Siegerin ins Ziel kommen.
Unser Feld ist gro fr ein Frauenfeld. Bis Startnummer 46 sehe ich Rckennummern. Ob alle dabei sind kann ich nicht sehen, aber ich vermute dass nicht viele abgemeldet haben. Und das Rennen beginnt fr mich schlecht. Obwohl ich es mal geschafft habe nicht weit hinten in der Startaufstellung zu stehen ist mein Start suboptimal: Ich komme nicht ins Pedal. Aber immerhin geht es auch anderen wie mir. Ich kann zwar nicht sagen wo die anderen Fahrerinnen ihre Probleme haben, aber einige im Feld "eiern" los.
Die erste Runde dient dazu die Strecke kennen zu lernen. Aber nur die Erste. Sobald wir das erste Mal das Ziel durchfahren ist es aus mit der "Ruhe", denn die erste Prmie wird angesagt. Einige Fahrer haben sich wohl gedacht, dass die ersten Prmien noch nicht so gefragt sind, aber das Tempo das in den ersten Runden schon an den Tag gelegt wird ist ordentlich. Nach 4-5 Runden beruhigt sich das Feld etwas. Man kennt jetzt die Strecke und man kann erahnen wer viele Prmien abgreifen will. Mir reicht es noch im Feld mitzufahren. Die Sprints sind schon nicht ohne und ich merke, dass irgendwas nicht stimmt. Entweder ich bin gerade ganz schlecht drauf, oder aber alle anderen sind um einiges strker als ich. Nach den Doppelprmien kommt es vor, dass ich mich eher im hinteren Teil des Feldes aufhalte. Aber ein Blick um mich herum sagt mir, dass die Fahrerinnen, die ich Strkentechnisch mir hnlich einordne, auch hinten am Feld um Anschluss kmpfen. Die anderen sind also strker als ich.
Die Runden werden gefahren und auch wenn wir auf der Gegengerade hin und wieder gemtlich rollen, weil keiner angreift, am Ziel ist hchste Konzentration angesagt. Jede Runde gibt es scheinbar eine Sprintprmie.
Wird doch einmal eine Attacke gefahren verluft diese sich sehr schnell in den ersten zwei Dritteln des Rennens. Doch als eine "Sachprmie" 12-13 Runden vor Schluss ausgerufen wird schaffen es 2 Fahrerinnen sich aus dem Feld zu lsen. Da nicht gesagt wurde um was fr eine Sachprmie es sich handelt hat kaum einer ernsthaft versucht die zu bekommen. In den letzten Jahren wurde eigentlich immer ausgerufen, dass als Prmie wieder eine "groe Edelsalami" ausgelobt ist. Dieses Mal bekommen wir nur Bescheid, wenn wieder eine Bargeldprmie oder eine Doppelprmie angekndigt wird, hin und wieder von wem die Sachprmie gesponsort wird.
Die zwei Fahrerinnen setzen sich ab und kommen auch gut davon. Zwischenzeitlich haben sie gut 300m Vorsprung rausgefahren, doch dann beschlieen die Damen vorne im Feld, dass vielleicht doch noch einige Ambitionen haben selbst zu gewinnen und das Tempo wird verschrft. Zu dem zeitpunkt haben wir bereits eine Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp unter 40km/h. Nach 7 Runden ist die Verfolgungsjagd vorbei und es wird minimal ruhiger. Ich kann wieder zur Trinkflasche greifen, ohne dass mir groe Lcken reien.
Langsam scheint es auf ein Sprintfinale hinaus zu laufen. Auch die Sprints jede Runde am Ziel sind nicht mehr so hart, oder bin ich blo gut warmgefahren? Es liegen noch 5 Runden vor uns. Ich schiebe mich in einige Lcken, fahre in den Kurven weiter nach vorne und pltzlich bin ich vorne angekommen. Fast komme ich sogar als erste ber die Ziellinie, aber diese Prmie ist mit nicht vergnnt. Die Fahrerinnen, die sich Chancen auf einen Sprintsieg im Finale ausrechnen beugen sich anscheinend. Mir ist klar, dass ich, wenn es gleich auf einen Sprint hinausluft keine Chance habe unter die ersten 15 zu kommen. Um nicht mit ganz leeren Hnden nach Hause zu kommen werde ich halt jetzt versuchen noch eine von den letzten Prmien zu bekommen. Das ist mein Plan. Und in der nchsten Runde komme ich gut durch die Zieleingangskurve und auch auf der Zielgeraden berholt mich keiner. Ich hre noch, wie der Moderator erzhlt, dass sich eine "neue Fahrerin unter die Prmiensammler mischt, die sich vorher noch nicht gezeigt hat" ich fahre um die erste Kurve, die kleine "Rampe" hoch und es passiert das, was mir vorher noch nie passiert ist! Ein verwirrter Blick in die Fensterscheibe eines Hauses an der Strecke zeigt mir, dass unmittelbar hinter mir niemand ist. Und der Blick ber die Schulter zeigt: Ich habe das Feld ein ganzes Stck hinter mir. Das ist jetzt meine Gelegenheit. Do or die trying! Schwimmen oder untergehen. Noch sind sich die anderen uneinig, wer mir nachsetzt und ich gebe Gas! Ich trete, was die Beine hergeben! Und scheinbar wird mein Vorsprung grer. Ein bisschen wenigstens.
Ich hole mir noch eine Prmie und 3 berrundete Fahrerinnen. Die Beine schmerzen, aber ich habe nicht wirklich die Zeit um einen Blick ber die Schulter zu werfen, um zu sehen, wie weit das Feld noch weg ist. Auf der langen Zielgerade herrscht Gegenwind, aber wenn ich mit einigem Vorsprung da hin komme, knnte ich es ganz vielleicht, unter Umstnden, eventuell und garantiert alles gebend vorne ins Ziel schaffen. Ich bekomme das Glockenzeichen fr die letzte Runde und die Information, dass ich 10 Sekunden Vorsprung habe. Wenn ich den noch bis zur Kurve behalte, wre alles in Ordnung. Meine Beine strampeln, ich gebe alles. Wrde der Fhrungswagen doch nicht so weit vor mir fahren, sondern eher so nah vor mir, wie er nach den Kurven fhrt und ich mir etwas Windschatten erahnen. (Heit das ich bin in der Kurve schneller als ein Auto?)
Ich fahre um die Kurve, sehe das Ziel und versuche noch mal alles in meine Beine zu stecken was ich habe, doch etwa 300m vor dem Ziel hat mich das Feld und rauscht im Schlusssprint an mir vorbei. Das ist der Moment, in dem ich den Druck aus den Pedalen nehme. Ich habe es versucht, aber das Feld hat mich noch geschnappt. An denen komme ich jetzt auch nicht mehr vorbei. Und so lassen ich mich ins Ziel rollen.
Spter hole ich mir meine Prmien ab. Eine Bargeldprmie und einmal die EDELSALAMI! Wie viele Jahre lang wollte ich die schon gewinnen? Einige! Lecker ist sie! Und gro! Wie lange brauche ich wohl die 2 Kilo zu verputzen?
Beim nchsten Mal halte ich mich wieder krzer ;)

Bis dahin,
Birte






die Ergebnisslisten des Renntages findet ihr HIER


Rund um die Kö am 10.05.2015

Heute geht es nach Dsseldorf zum Radrennen auf der Shoppingmeile K.
Michael Herrmann startet in der Hobbyklasse um 11:30Uhr und darf 30mal ber die Meile jagen.

Fr mich fllt um 12:30Uhr fr 66 Runden der Startschuss!
Nach einem kurzen Warmfahren ging es an den Start, um schn weit vorne einen Platz zu erwischen. Auf dem kurzen Kurs standen ber 150Mann am Start, was bedeutet das man sich im Rennen immer vorne aufhalten muss, sonst hat man schon verloren.

Das Rennen wurde gestartet und es ging direkt richtig los.

Dann ist es passiert. Nach 10 gefahrenen Runden ist mir die Kette gerissen, somit war das Rennen fr mich frhzeitig vorbei!
Es sollte nicht sein.

Jetzt nutze ich den verbleibenden Tag und das schne Wetter fr einen Trainingsausfahrt!
Bis bald

Daniel


Hobby Rennen - Michael Herrmann

Am Muttertag wird auf der Knigsallee ein Rundstreckenrennen angeboten.
An diesem schnen Event mchte ich gerne teilnehmen.
Nachdem ich in D`dorf die Startnummer erhalten habe suche ich mir kurz eine Strecke zum Warmfahren.
Neben dem Rundkurs gibt es eine kleine Strae, wo wir alle die 100 m zum Warmfahren nutzen.
Irgendwie s, wie wir alle da so hin und her huschen.
Neidisch schauen wir ab und an auf die Sportkollegen, die an einen Rollentrainer gedacht haben.
Die Startlinie wird freigegeben und es rollen alle zum Start.
Ich habe einen tollen Startplatz in der zweiten Reihe.
Whrend der Moderator nett die Regeln und die 33 Runden erklrt, schaue ich mir das Fahrerfeld an.
Es sind 3 grere Teams und ein paar 2 bzw. 3er Teams da, der Rest verteilt sich auf Einzelstarter.
3.2.1. Start, es klappt alles gut.
Durch die greren Teams hat sich schnell eine erste Gruppe gebildet,
in der konnte ich gut bleiben.
Ein schner Rundkurs von je 500 Metern, der ber eine Brcke auf beiden Seiten zurck fhrte.
Schnell ging es zur Sache, 500 Meter Vollgas knackiges Bremsen vor der Brcke und schnell wieder anfahren.
Als der Moderator eine Rundenprmie vom Uerigen fr den nchsten Rundenersten ausrief, fuhr ich nach vorne.
Dort konnte ich bis Ende der nchsten Runde bleiben.
Auf dem Tacho steht eine 6 vorne ; cool.
Der kleine Kasten Bier ist mein.
Ich geniee die Strecke und die Kurven.
Schn da vorne, fast so wie auf der Bahn.
Da bleibe ich erst mal, zum Ende der 3.Fhrungsrunde nehme ich einen Gang raus bevor die sportlichen Kollegen mich verhungern lassen.
Runde 16 auf der Brcke, mein Vordermann schlingert , ich muss stark bremsen mein Hinterrad hebt ab. Es hlt.
Mein Hintermann ruft unschreibbare Worte.
Nichts passiert , Glck gehabt.
Wenn Ausreiversuche stattfanden konnte ich immer dran bleiben.
Leider wurden auch die Teams immer schnell wach und konnten auch dranbleiben.
Die Stimmung ist toll , man ist versucht alles Drumherum mit in sich aufzunehmen.
Ich gehe auf der Zielgeraden links raus.
Sofort sind 3 Verteidiger von einem Team bei mir.
Mein Puls bleibt im Maximalbereich.
Die Glocke lutet,
die letzte Runde rollt an,
die Teams positionieren sich.
Kurze Handzeichen,
schnelle Rufe.
Die Entwicklung und Taktik ist spannend.
Schn zu beobachten.
Ups; da sind die 3 und nehmen mich in die Zange.
Fr den Zielsprint komme ich da zu spt raus.
Geschafft,es wird noch der 11 Platz.
Ein tolles Rennen bei schnstem Wetter.
Schwer zu toppen.
Glckliche Gre
Michael





die Ergebnisslisten des Renntages findet ihr HIER


Landesverbandsmeisterschaft NRW in Bad Holzhausen am 3.05.2015

Heute geht es in das 230km entfernte Bad Holzhausen. Zum Glck ist der Start erst um 14:15 Uhr, somit Zeit genug, den Tag entspannt und gut ausgeschlafen zu beginnen.

Eigentlich war fr heute Regen angesagt, aber bislang bleibt es bei warmen 20Grad trocken ... Toi-Toi-Toi ... wir hoffen, dass es so bleibt.

Das Rennen ist geschafft und ich auch!!!!!

Leider kein Landesverbandsmeister...
das wre in der C-Klasse auch nicht mglich gewesen. Unser Rennen wurde normal gewertet.

Das Starterfeld war heute sehr berschaubar. Mit 45Min. Versptung machten sich ca. 50Mann auf die 3,4km lange und hgelige Runde.
Ich konnte mir einen Startplatz in der ersten Reihe sichern. Die ersten Runden wurden sehr schnell gefahren und somit das Feld schnell kleiner.

Auch durch meine Arbeit am Berg und auf der Zielgeraden haben wir es geschafft mit mehreren Fahrern weg zu kommen. Runde fr Runde mussten weitere Fahrer aus unserer Gruppe abreien lassen.

Schlussendlich waren wir noch acht Mann und das Rennen wurde fr uns ruhiger und gleichmiger.
Leider beteiligten sich nicht alle Fahrer an der Fhrungsarbeit und hielten sich aus allem raus.
Das wird im Feld nicht gerne gesehen...
Auch meine Versuche eine Windkante auf der Zielgerade auf zu bauen blieben erfolglos, die "Anhngsel" hatten sich festgebissen.

Die letzte Runde wurde locker gefahren und jeder bereitete sich auf den Sprint vor. Aufgrund meiner 80%tigen Fhrungsarbeit whrend des Rennens, hat es fr einen zufriedenstellenden fnften Platz gereicht. Die Beine waren leer!

Nchste Woche auf der "K" auf ein Neues ......dann leider flach (die K ist leider nicht hgelig) und sehr kurz, aber bei gutem Wetter einer super Stimmung!!!

Bis dann,
Daniel






die Ergebnisslisten des Renntages findet ihr HIER


Jedermannrennen SKODA Velotour am 01.05.2015 in Frankfurt

Leider mute der Radrennklassiker von Frankfurt abgesagt werden, die mgl. Terrorgefahr war einfach viel zu hoch.
Sehr enttuscht, aber dennoch voller Verstndnis machten sich Robin, Birte, Yvonne, Wolfgang und Pele nach der langen Anreise noch am gleichen Tag wieder auf den Heimweg.

Terrorgefahr: Radrennen abgesagt Polizei zeigt Prsenz rund um Frankfurt

"Das Radrennen rund um Frankfurt ist abgesagt, doch die Polizei ist vorsichtig: Sie will weiterhin die geplante Rennstrecke kontrollieren. Gegen die verhafteten Terrorverdchtigen wird derweil Haftbefehl erlassen.

Der fr diesen Freitag geplante Radrennklassiker "Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt" ist wegen mglicher Terrorgefahr abgesagt worden. Die Polizei wird aber dennoch an der Strecke prsent sein. Das Traditionsrennen am 1. Mai war am Donnerstag abgesagt worden, weil es mglicherweise Ziel eines islamistischen Anschlagsversuchs war. Zwar sitzt ein verdchtigtes Paar aus Oberursel in Untersuchungshaft. Es war zunchst aber unklar, ob es Komplizen hat.
Das Ehepaar wohnte in Oberursel, in unmittelbarer Nhe der Radstrecke. Im Keller des 35 Jahre alten Mannes und seiner 34 Jahre alten Frau hatten die Ermittler in der Nacht zum Donnerstag eine funktionsfhige Rohrbombe, 100 Schuss scharfe Munition, Teile eines Sturmgewehrs G3 und eine bungsgranate fr eine Panzerfaust sichergestellt. Das Material sei geeignet, eine Vielzahl von Menschen zu tten oder zumindest schwer zu verletzen, sagte die Prsidentin des hessischen Landeskriminalamts, Sabine Thurau."







Andreas Schwalger fährt eine 400km Brevet am Niederrhein am 01.05.2015

1. Mai. 2015, es ist 21Uhr. Startschuss zum 400km Brevet am Niederrhein, genauer gesagt in Twisteden.
Die Startzeit wurde extra so gewhlt, um den Nachtstart bei Paris-Brest-Paris (PBP) dieses Jahr zu simulieren. Da ich nicht teilnehme bei PBP, ist es fr mich nicht mehr als ein notwendiges bel.
Wie immer starte ich in der ersten Welle von Fahrern, mit ca. 30 Fahrern geht es auf die Strecke.
Schon vor dem Start wurde ich fter auf den 300er angesprochen, den ich ab km60 alleine gefahren bin und 1h vor der Gruppe ins Ziel kam. Da der Wind aber fast nicht da war und auch wenn dann von hinten kam, war so etwas heute nicht zu erwarten. Ich hatte mich mit einem Vorrat an Flssignahrung eingedeckt und hatte auf Grund der Streckenfhrung auch die Befrchtung das die Versorgungslage mit Wasser und Essen sehr dnn sein wird.
In der Dmmerung geht es los und es wird sehr moderat gestartet mit ca. 26-27km/h. Die Gruppe bleibt im flachen ganz dicht bei einander und die Fhrung wird von wenigen geleistet. Eine Flucht oder hnliches ist sinnlos.
Bis zur Grenze bleibt es moderat flach, dann biegen wir auf ein Teilstck des Amstel Gold Race ein und es wird etwas "spannender". Ich begebe mich ruhig aber mit Druck nach vorne um an dem etwas lngeren Hgel einen Abstand zu fahren. 4-5 Leute kommen mit, kein Problem, alles Bekannte die das auch knnen. Ab jetzt fahre ich jeden Hgel im Bereich von 300 - 330Watt so dass die Gruppe etwas gesprengt wird.
Die Nacht wird kalt und die Hoffnung das die 3/4 Hose reicht schwindet. Wir kommen in belgische Gefilde wo der Straenbelag klassischerweise etwas schlechter wird. Eine meiner Flaschen mit Flssignahrung kann es nicht halten und ergiet sich ber das Sitzrohr, zum Glck werde ich nicht vollgesaut. Das wre bei Eiwei echt belgeworden und es wre doppelt kalt geworden.
Es ist zwar Nacht aber die Ortsschilder bringen mich wieder in Schwung, es folgt Limbourg und ich wei jetzt kommt "meine Welt". Jalhay und dann ist es nicht weit bis Spa, das letzte Mal bin ich dort bei der Fleche Wallone durch gefahren. Ich habe es hbsch in Erinnerung, mit einer tollen Strae und Casino etc. Leider ist das diese Nacht nicht der Fall, es sieht aus wie ein Puff und ein Billigcasino.
Bis nach Spa gab es etwas Arbeit die einen warm gehalten hat, die Abfahrt zur ersten Kontrolle (Remouchamps) ist steil und alles friert ein.
Wir machen die Kontrollfotos und werden von ein paar Fahrern eingeholt. Allgemeines "wrmer anziehen", ich ziehe berschuhe drber und Winterhandschuhe an sowie die Windjacke. Die nchtliche Stille wird von Polizisten in einem Volvo Gelndewagen beugt. Sie fahren weiter...kurz darauf kommt ein VW Bus von der Polizei... Nehmen die uns jetzt mit ? ;-). Kurzer Plausch auf Franzsisch und der Mann wnscht uns viel Glck und mchte noch wissen woher wir kommen und wo es jetzt hingeht. Soviel Verstndnis und Freude schlgt einem sehr selten entgegen (mitten in der Nacht in der Pampa erst recht).
Jetzt noch die angenehme Seite zur Eddy Merckx Statue rauf und gucken wer das Ding gebaut hat. Vorsicht ist geboten, die Statue ist nicht auf der Spitze und wer vorbeifhrt darf den Steilen (21%) Weg wieder rauf fahren. Da ich den Ort kenne fahren wir vorsichtig hin und lassen es Bergab scheppern. In Stavelot erwartet uns ein schner Kopfsteinpflasterweg an der Abtei entlang. Pltzlich ein PPPFFFF und Tom hat nen Plattfu. Es ist mittlerweile bitterkalt und Tom hat Schwierigkeiten den Mantel abzubekommen. Ich hasse Stillstandszeiten und in der Klte sind diese doppelt schlimm. Ich bemerke zudem das ein weiteres Flschchen meiner Flssignahrung undicht geworden ist. Also auf Ex und weg damit.
Ab Waimes geht es auf einen der viel Ravel(http://de.wikipedia.org/­wiki/­RAVeL-Netz ) in Belgien. Wir fahren auf der Linie 48 und es wird langsam hell. Die Klteste Zeit ist jetzt erreicht und wir erschrecken vor den zugefrorenen Fenstern der Autos. Alles Gras ist mit Frost bedeckt. Toms Garmin denkt ber -3C nach aber realistischer sind Christofs -1,5C.
Wir kommen wieder nach Deutschland und sehen zum ersten Mal eine Tankstelle und damit eine Versorgungsmglichkeit!! Wir fuhren also ca. 10h mit den Flaschen und dem Essen das wir in Twisteden mitgenommen hatten!! Alle Flaschen waren leer. Michael den wir wieder eingeholt hatten war mit Stogebeten das letzte Gel am essen kurz vor der Tanke.
Ich kaufte nur Wasser und eine Bifi (Man will ja schlank bleiben ;-)) 2 Flschchen Nahrung waren noch da. Es wurde ab jetzt rasant wrmer, vor allem da wir die Hhe von 500m verlassen hatten.
Der Rckweg war altbekannt ber Geilenkirchen etc. Das zieht sich ganz schn... Es wurde so warm das wir alles auszogen was wir verstauen konnten. Da nun alles verfgbar war tranken wir so viel wir konnten. Entsprechend fielen die Pinkelpausen aus.
Michael blieb bei uns und fuhr im Windschatten mit, an jedem Hgel musste er ziehen lassen. Wir warteten obwohl er stndig was rief von "fahrt ruhig" und so weiter... Bldsinn, jetzt muss er da durch ;-). Ich erinnerte mich an den 300er und fuhr vorne ein hohes Tempo, ich hielt die gleiche Leistung wie beim 300er, ca. 230-250Watt. Es kam keiner mehr zur Ablsung nach vorn, egal ich wollte jetzt heim bei der Hitze.
Kurz vor dem Ziel der Ruf von hinten fr die letzten Meter krzer zu fahren. Ein letzter Hgel auf dem Touristischen Weg und Michael ist wieder weg. Wir fahren aber zu viert ins Ziel. Zum ersten Mal steht dort eine versammelte Mannschaft und klatscht. Die sind aber nicht fr uns dort, sondern wegen der U17 Fuballmannschaft der Mdels. Es ist genau 13Uhr und Christoph sollte recht behalten mit 16h Bruttozeit.

Durch die 2 Plattfe haben wir ca. 40-45min. Verloren. Dann noch etwas Geplnkel wegen Klamotten. So kam eine Stillstandszeit von ca. 1,5h zu Stande. Beim 300er stand ich lediglich 23min. Je weniger ich steh desto lieber, denn dann kann ich 2km/h langsamer fahren ;-).

Ein gelungenes Brevet mit drei tollen Mitfahrern.






Ein interessanter Link zur Garmin Seite HIER


Radrennen Rund in Fischeln 26.04.2015

Kirmes in Fischeln

Heute stand fr mich das zweite Hobbyrennen in Fischeln an.
Es sollte nass werden.
Es wurde bestes Radwetter.
Das Warmfahren lief gut und die Organisation war problemlos.
Das Starterfeld war um die 40 Fahrer.
Eine schne Gre fr mich, um weitere Erfahrungen zu sammeln.
Nun schn zum Start fahren.
Leider wurde woanders der Zugang zum Start geffnet, als da wo wir standen .
Tja , so durfte ich hinten starten .
Der Start verlief problemlos .
In der erstes Runde wurde sportlich die Strecke erkundet .
Der Rundkurs bestand aus 7 knackigen Kurven .
Doch pltzlich lieen die Vorderen die erste Gruppe ein Loch ziehen.
Als ich den Abstand sah, versuchte ich ein paar Mitstreiter zum Kreiseln zu motivieren .
Sie besttigten .
Nun fuhr ich motiviert nach vorne.
Dort durfte ich auch bleiben, trotz Zeichen kam keiner zur Ablsung .
Nach weiteren 2 Runden war der Abstand zur erste Gruppe sichtbar .
Ich legte einen Gang zu.
Es ging auf!
Ich konnte aufschlieen .
Die 2. Gruppe konnten wir spter berrunden .
Es wurde in jeder engen Kurve um die Position gekmpft.
In der viertletzten Runde ging es auf und ich konnte mich an die Spitze fahren.
Gegen die geschlossenen Teams hielt ich die Position nur 2 Runden.
Dann noch kurz der knackige Zielspurt.
Es wurde wieder der 14. Platz.

Pannenfreie Gre
Michael






die Ergebnisslisten des Renntages findet ihr HIER


5. großer Frühjahrspreis der Gemeinde Bürger am 19.04.2015

Das Rennen in Brger ist ein schnes Rennen. Ich bin es nicht das erste Mal gefahren und kann daher sagen, dass man ein ordentlich groes Feld auf der Strecke hat. Der Kurs selbst ist mit seinen 13,4 km nicht gerade kurz und deshalb nicht mit Zuschauern gesumt, aber sehr abwechslungsreich.
die Straen sind in einem super Zustand, hervorragend zu fahren und wurden sogar vor Rennbeginn gefegt, sodass in keiner der Kurven die Gefahr eines Sturzes wegen Dreck und Steinchen bestand. Das ist nicht unbedingt blich, auch wenn der Kurs ber Feldwege und ber Straen durch Waldgebiete fhrt. Die leicht wellige und je nach Streckenabschnitt windanfllige Strecke war allerdings gut zu fahren, dass der Wind im Vergleich zum Vortag nachgelassen hatte.
Mein Rennen geht ber 4 Runden. Und mit Beginn des Rennens ndert sich mein Ziel, dass ich mir gesteckt hatte. Wollte ich anfangs noch nach Mglichkeit unter die ersten 10 Fahrerinnen kommen nderte schon ein Blick auf das Groe Fahrerfeld diesen Vorsatz und ich wre mit einem Platz unter den Ersten 20 zufrieden gewesen.
Mit einem ordentlichen Tempo geht es die lange Gerade nach dem Start entlang und als wir einige Kurven spter das erste Mal die kleine Rampe, ein Stckchen mit Steigung, zwar durch umliegende Bume windgeschtzt, aber dennoch fies, erreichen ndert sich mein Ziel erneut: die Platzierung ist mir egal, ich mchte nur mit dem Feld ankommen. Dann wre ich das Rennen besser gefahren als die Jahre zuvor.
Nach die Steigung das erste Mal bewltigt ist wird unser Rennen seltsam. Es versucht keine Fahrerin ernsthaft davon zu kommen und unser Tempo schwankt zwischen 25 und 45 km/h hin und her und unser Feld knubbelt sich auf den recht schmalen Straen. Noch fehlt mir der Blick fr das Feld, mit dem man schnell erkennt wo sich Lcken auftun, die man nutzen kann um weiter nach vorne zu kommen. Auch traue ich mich nicht so recht in schmale Lcken vor mir zu fahren nur um von andern wieder abgedrngt zu werden. Ich merke, dass mir noch ein bisschen was fehlt um mich wieder sicher im Feld zu bewegen.
In der Dritten runde ndert sich mein Ziel noch einmal. Nach einer Kurve verschaltet sich eine vor mir fahrende Niederlnderin und strzt. Ich komme zwar vorbei, aber sturzfrei ins Ziel zu kommen ist dann Prioritt Nummer 1 als ich zum Feld aufschliee.
In der letzen Runde versuchen alle sich eine gute Ausgangsposition zu sichern. Und immer ist das Geschrei gro, wenn eine Fahrerin der anderen ans Hinterrad kommt. Es kommt zum Glck nicht zu weiteren Strzen. Auch wenn das im Schlusssprint nicht unbedingt gegeben ist.
Eine Fahrerin steht sich durch die Zielkurve und die hinter ihr kommenden Fahrerinnen mssen stark in die Eisen gehen um nicht mit ihr zusammen zu stoen. Dieses Bremsverhalten setzt sich die Reihe nach hinten weiter durch, nur dass die letzen so stark bremsen mssen, dass die Hinterrder eine andere Richtung einschlagen als die Vorderrder ist unschn. Ich wei nicht, wie es mir gelingt mein Hinterrad wieder in Fahrtrichtung zu bekommen, ohne vorher mit hohem Tempo abzusteigen, aber es gelingt mir und ich trudel als 21te ins Ziel. Sturzfrei. Damit habe ich mein Ziel erreicht und setze mir fr die nchsten Rennen hhere Ziele.
Bei den Senioren 3 & 4, bei denen mein Vater startet verluft das Rennen anders. Es kann sich zwar keine Gruppe wirklich absetzen, aber immer mal wieder bilden sich kleine Grppchen, die Ausreiversuche unternehmen. Robin ist auch einmal bei einer 5 Kpfigen Gruppe dabei, aber auch sie werden wieder vom Feld geschluckt. Da sich keine Gruppe losmachen kann luft alles auf einen Schlusssprint hinaus und die letzten 3 km werden sehr unruhig gefahren, schlielich will jeder nach vorne. Auch bei den Mnnern machen scheinbar Fahrer Stehversuche und auch mein Vater hat das Pech, hinter so einem gelandet zu sein. Er schafft es dann aber als 5ter seiner Altersklasse ins Ziel.

Bis zum nchsten Mal,
Birte






die Ergebnisslisten des Renntages findet ihr HIER


Rund um Düren am 19.04.2015

Schutzengel im Einsatz - Pechvogel im Gepck!

Ich hatte zwar nicht wirklich Gepck dabei, aber irgendwie hat der Typ sich reingeschmuggelt... Aber nun der Reihe nach...

Heute ging es fr mich um 5:30Uhr Richtung Dren zu einem Radklassiker der im Kalender nicht fehlen darf!
Die Strecke fhrt durch die Eifel, insgesamt mussten in meiner Klasse zwei "Eifelrunden" gefahren werden.
Das Rennen wurde bei khlen 1Grad neutralisiert gestartet, das heit die ersten 5km bis Ortsausgang Kreuzau durfte das Fhrungsfahrzeug bei lockerer Fahrt nicht berholt werden.

In dieser Phase wurde direkt der erste Anstieg bewltigt. Ich habe dieses genutzt um mich im Feld nach vorne zu arbeiten.

Als das Rennen freigegeben wurde, hatte ich mein Ziel erreicht und war im vorderen Feld vertreten.
Das Rennen wurde direkt recht schnell und ich habe weiter die Flucht nach vorne gesucht um bei einer sich evtl. bildenden Ausreiergruppe dabei zu sein.

Nach lngerer "Soloflucht" kam das Feld zurck.
Als es in die Eifel ging und die ersten lngeren Anstiege gefahren wurden, mussten immer mehr Fahrer abreien lassen. Von den 220 gemeldeten Fahrern waren vor der Einfahrt in die zweite Eifelrunde noch ca. 100Mann brig.
Ich konnte mich immer schn weit vorne aufhalten und bin die Anstiege von vorne gefahren.

Am letzten Anstieg wurde das Tempo nochmal richtig angezogen und es bildete sich die entscheidende 12Mann starke Spitzengruppe.....und ich gehrte dazu !
Wir haben gut zusammengearbeitet und so schnell einen groen Vorsprung rausgefahren.

Leider hat mich der Pechvogel in der letzten Abfahrt 5km vorm Ziel erwischt. In einer Linkskurve ist der Fahrer vor mir geradeaus gefahren und hat mit seinem Schaltwerk mein Vorderrad erwischt.
Zum Glck bin ich nicht zu Fall gekommen.
Das Ergebnis: zwei gerissene Speichen und ein geplatzter Schlauchreifen.

!!!!rgerlich!!!!

Mit dem Rennverlauf bin ich sehr zufrieden. Ich fhle mich gut und freue mich auf das nchste Rennen.
Dann geht es mit repariertem Vorderrad wieder rund.

Bis dahin, Daniel






die Ergebnisslisten des Renntages findet ihr HIER


Cup der RSG Emsdetten am 11.04.2015 und 14. Rund um Steinfurt am 12.04.2015


Cup der RSG Emsdetten

Fr mich geht es an diesem Wochenende fr zwei Tage in den Kreis Steinfurt - heute zum Rundstreckenrennen nach Emsdetten ber 39 Runden und 70,2 km und am Sonntag zum Straenrennen in Steinfurt ber 8 Runden und 75,2 km.

Es hat auf der Hinfahrt nach Emsdetten stndig geregnet und es versprach kein schner Tag zu werden. Ich war gerade dabei mich warm zu fahren, da fiel es richtig raus und so stand ich gut durchnsst am Start.

Einschneidender war fr mich aber das Ergebnis einer krperlich sehr anstrengenden "Urlaubswoche" zu spren. Fr einen, im Berufsleben sogenannten Sesselpupser, waren die Auswirkungen der ungewohnten Ttigkeit deutlich zu spren. Bei jedem Antritt tat mir das Steibein sehr weh und ich kam wegen der Schmerzen einfach nicht in den Tritt. Ich bin immer wieder nach hinten gefallen.
Das Rennen war sehr schnell. Nach ca 20 Runden (von 39) hatte das Fahrerfeld sich bereits halbiert. Zehn Runden vor Ende habe ich beschlossen aus dem Rennen aus zu steigen. Es ging einfach nicht mehr, man kann es nicht erzwingen!

Nach dem Rennen bin ich direkt ins Hotel gefahren. Jetzt heit es ausruhen und hoffen, dass es morgen besser luft. Die Runde ist grer und somit hoffentlich gleichmiger mit weniger Antritten.

Ich freue mich auf das Rennen, bei (laut Wetterbericht) ein wenig Sonnenschein!

Bis morgen, Daniel

14. Rund um Steinfurt

Ein Rennwochenende zum vergessen!!!

Heute ging es so weiter wie es am Samstag aufgehrt hat.
Nach einer unruhigen Nacht mit einer Fete in der Nachbarschaft bis zwei Uhr nachts, habe ich mich nicht wirklich gut erholt auf den Weg zum Rennen nach Steinfurt gemacht.
Die Runde dort ist sehr schn, aber durch den Mhlenberg auch recht anspruchsvoll.
Das Rennen wurde neutralisiert gestartet, schon in dieser Phase gab es einen schweren Sturz. Ich konnte gerade noch ausweichen.
Der Sturz ereignete sich in einer engen Passage, weshalb das Rennen erstmal komplett angehalten und nach einiger Zeit schlielich neu gestartet wurde.

Fr mich lief es Runde fr Runde schlechter, mein Rcken macht mir echt zu schaffen.
Nach 40km habe ich beschlossen "Wochenende abhacken und auf nchste Woche freuen"!

Zum Glck ist der Urlaub vorbei und ich kann zurck an meinen Schreibtisch, um mich bei gewohnter Arbeit fr das nchste Rennen zu erholen ;-)

Bis nchste Woche!
Daniel




die Ergebnisslisten des Renntages findet ihr HIER


Großer Osterpreis der Bade- und Rotweinstadt Ahrweiler am 06.04.2015

Der Ostermontag fand fr uns wieder einmal in Ahrweiler statt. Da die Senioren 4 bereits um 10.00 starteten mussten Birte und ich hier sehr frh abfahren. Knapp zwei Stunden Fahrtzeit hatte ich eingeplant, und das fr ungefhr 30 km Rennen bei mir. Fr Birte standen 45 km auf dem Programm.

Das Wetter war diesmal trocken, doch immer noch sehr kalt. 5 bis 6C , wrmer wurde es nicht. Als ich dann zehn Minuten vor dem Start zur Aufstellung fuhr, stand ich beinahe in der letzten Reihe. Bei einem Feld mit rund 50 Senioren 3 und 20 Senioren 4 ist es schon recht weit hinten.
Das rchte sich dann in den ersten zehn Minuten des Rennens. Nach zwei Runden waren schon fast alle hinter mir stehenden Fahrer abgehangen und danach rissen sie Lcher vor mir.
Vier Runden lang fuhr ich nach einer scharfen Kurve hinter dem Ziel an den Fahrern vor mir vorbei und musste zwischen 10 und 30 m gut machen um das Ende des Feldes zu erreichen. Ich konnte nicht weit genug nach vorne fahren um ausruhen zu knnen.
Nach zehn Minuten und etlichen Sprints um den Anschluss zu halten war die Kraft zu Ende.
Da waren nur noch 3 Senioren 4 im Feld geblieben. So sammelten sich in unserer Gruppe 8 oder 9 Fahrer aus meiner Altersklasse. Sechs Runden vor Ende wurden wir dann vom Feld eingeholt.
Im Spurt um Platz 4 wurde ich zweiter und kam somit auf Rang 5 in diesem Rennen.

Drei Stunden nach mir war Birte am Start. Merklich wrmer geworden war es nicht.
Die Frauen mussten zusammen mit den Junioren starten. Das ist die Klasse mit der die Frauen am wenigsten gerne zusammen starten. Die Junioren gaben direkt nach dem Start richtig Gas und nach drei Runden waren nur noch drei Frauen im Juniorenfeld und auch diese drei fielen nach ca. 12 Runden aus diesem Feld heraus.

Birte fuhr die erste Zeit in einer elf Frauen starken Gruppe. Bis sie dann zum ersten Mal von den Junioren berrundet wurden. Bei dieser Gelegenheit konnten sich wieder einige Frauen an das Feld dranhngen, Birte war es leider nicht gelungen. In den folgenden Runden war es schwer den berblick zu behalten, da auch das Juniorenfeld in einzelne Gruppen zerfiel und die Frauen nochmals berrundet wurden, weiter zurckliegende sogar mehrfach.
Im Schlusssprint ihrer Gruppe wurde Birte dritte und das bedeutete den 12. Platz in der Frauenwertung und damit den ersten Punkt fr die Rangliste.

Bis bald, Robin






die Ergebnisslisten des Renntages findet ihr HIER


Radrennen Düren-Merken 29.03.2015

Heute stand das Rennen in Dren/ Merken auf dem Programm. Leider haben die Wettervorhersagen nichts Gutes versprochen!

Trotzdem machten wir uns auf den Weg zum Rennen. An der Strecke war die Stimmung nicht all zu gut. Es regnete und es war sehr windig.
Nachdem ich meine Startnummer geholt hatte, habe ich versucht mich ein wenig warm zu fahren - Was sich im Regen immer als sehr schwierig erweist.

Das Rennen wurde mit 10 Minuten Versptung gestartet. Es ging direkt richtig rund und das Feld wurde von Runde zu Runde kleiner, was auch mit den vielen Strzen zu tun hatte. Vor allem im Kreisverkehr gingen fast jede Runde Fahrer zu Boden.
Nach Runde 12 konnte sich erst eine vierkpfige Spitzengruppe absetzten. Ein Fahrer hat das Tempo der Gruppe nicht halten knnen. Die Anderen haben ein sehr starkes Rennen gefahren und konnten sogar einen Rundengewinn rausfahren.

Das Feld hat vier Runden vor Schluss um Platz vier gesprintet. Den Sprint des Hauptfeldes hat Philipp Spath von Squadra-Colonia gewonnen und sich somit Platz sechs erkmpft!
Ich selber bin mit dem Feld ins Ziel gekommen.

Mit dem Ausgang des Rennens bin ich nicht zufrieden. Ich hoffe, dass wir in zwei Wochen beim Rennen in Emsdetten und Steinfurt besseres Wetter haben und ich ein gutes Rennen fahren kann.

Bis in zwei Wochen!
Daniel






die Ergebnisslisten des Renntages findet ihr HIER


1. Griesson de Beukelaer Radrennen 22.03.2015

1. Griesson de Beukelaer Radrennen
Oder: was tut man nicht alles fr eine Packung Kekse!

Das erste Rennen in dieser Saison fand fr mich heute in Form des Jedermannrennens in Polch statt. Gefahren wurden drei Runden 9,3km auf einem (fr mich) recht hgeligem Kurs. Fr den Ausrichter war das 1.Griesson de Beukelaer Rennen heute Premiere und so kam es leider ber den Tag zu ein paar Verzgerungen und organisatorischen Problemen.
So wurde das Jedermannrennen nach der Startaufstellung immer wieder weiter nach hinten verschoben und wir 50-60 Jedermnner und 5 Jederfrauen starteten so ca. eine Stunde versptet - mitlerweile, bei windigen 6 Grad, sehr ausgekhlt.

Im Rennen habe ich meine Kontrahentinnen im ersten Kilometer hinter mir gelassen und mich an das fhrende Mnnerfeld gehngt. An der ersten lngeren Steigung nach ca 6km musste ich die Jungs allerdings ziehen lassen und war froh,dass es dem ein oder anderen hnlich ging und wir nach 4-5km Einzelkampf eine kleinere Verfolgergruppe von 5-7 Fahrern gebildet hatten. Ich war mir zu dem Zeitpunkt zwar relativ sicher,die anderen Fahrerinnen (und ca. 1/4 der Mnner) hinter mir gelassen zu haben, aber nicht ob sie weit oder nur ein paar Sekunden hinter mir waren. Ich gab also alles, meine Mnnergruppe nicht zu verlieren und es geling mir auch immer wieder den an den Steigungen entstandenen Abstand mit einem Sprint zuzufahren und auf dem Flachen einige Fhrungen zu fahren. Wir blieben als Gruppe bis zum Schlusssprint zusammen und ich konnte mich im Ziel vergewissern, dass tatschlich die wenigen anderen gemeldeten Frauen hinter mir ber die Ziellinie fuhren.

Bis zur Siegerehrung vergingen leider wegen Problemen mit der Zieleinlaufsliste weitere 4 Stunden und nachdem es erst eine falsche Ankndigung bei der Jederfrauenwertung gab, durfte ich doch noch die sehnschtig erwartete Prinzenrolle (+ Pokal) auf dem Treppchen entgegennehmen.

Mein nchster Auftritt im schicken neuen RRG-Kleverland Outfit folgt am Sonntag in Kalkar (Duathlon). Danach bin ich vielleicht doch bald mutig genug mich an ein Frauenlizenzrennen zu trauen (.....vorausgesetzt es gibt Kekse im Ziel ;-) )

Bis dahin, Sabine






die Ergebnisslisten des Renntages findet ihr HIER


Radrennen in Gesmold 22.03.2015

Um kurz nach 7 Uhr in der Frh ging es fr Familie Schumann los zum Rennen nach Gesmold um pnktlich vor Ort zu sein. Und whrend der Himmel immer blauer wurde konnte die Temperatur nicht mit dem Frhlingsanfang mithalten. Bei frischen Wind und 2-3C, gefhlten -4C, wurde noch in Winterkleidung gefahren.

Die Strecke ging ber 3,4 km auf guten Straen, endete nur leider in einer Zielgerade mit Gegenwind.
Der Start erfolgt um 10.39 Uhr und das Feld, bestehend aus Senioren 4, Frauen Elite und Jugend, begab sich auf seine Fahrt ber 10 Runden. Die erste Runde wurde noch locker gefahren und man nutzte die Gelegenheit die Strecke kennen zu lernen. Die zweite Runde wurde schon mit einem ordentlichen Tempo gefahren und in der folgenden Runde fiel Birte zusammen mit einigen vor ihr fahrenden Fahrern aus dem Feld, da durch Unachtsamkeit eines Fahrers eine Lcke riss, die nicht wieder geschlossen werden konnte.

In Runde 4 machte Robin den Versuch mit 3 anderen Senioren 4-Fahrern abzufahren. Man kam auch etwa 100m davon, aber die Gruppe war sich nicht einig und lief somit nicht ganz rund, sodass das Feld nach wenigen Kilometern, angefhrt von der Jugend wieder aufschloss.
Der Zieleinlauf war einiger Maen chaotisch, da nicht nur alle Klassen aus dem Feld gleichzeitig Schlussspurt hatten, sondern auch die Spitzenreiter aus einer anderen Rennklasse, die in das Feld hinein gefahren sind. Da scheinbar kaum ein Fahrer wusste, wie viele Runden fr welche Klasse vielleicht doch noch zu fahren sind wurde der Sprint verschleppt und Robin sprintete nicht mehr mit. Ein paar Fahrer kamen so noch vorbei und Robin rollte auf Platz 7.

Birte kam, nachdem sie einen Groteil des Rennens allein gegen den Wind gefahren ist als 4te in ihrer Klasse ins Ziel.

Bis zum nchsten Mal, Birte






die Ergebnisslisten des Renntages findet ihr HIER


Wir bekommen unser neues Outfit! 21.03.2015

Mit etwas Versptung - die Radsportsaison ist schon eine Woche alt - erhalten wir heute unsere neuen Trikots und Rennhosen. Jedes Mitglied bekommt einen Satz gestellt!
So "schick" macht das Fahren noch mehr Spa!







Frühjahrsrennen in Herford am 15.03.2015

Heute wurde die Radsportsaison beim Frhjahrsrennen in Herford erffnet - leider noch im alten Trikot.
Am nchsten Donnerstag bekommen wir mit etwas Versptung unser neues Outfit und knnen zuknftig im neuen Dress starten.

Los ging es fr mich um 6:30 Uhr. Whrend der doch recht langen Anreise regnete es. Letztes Jahr waren am Renntag noch frhsommerliche 20 Grad, heute leider nur kalte 5 Grad.

Der Renntag startete fr mich um 9:45 Uhr in der C-Klasse. Trotz des widrigen Wetters waren von den gemeldeten 150 Fahrern gut 120 Mann am Start. Ab Runde eins wurde ein hohes Tempo gefahren. Leider kam es in der ersten Runde zu einem Sturz und das Loch musste erst mal wieder zu gefahren werden.

Nach Runde 5 konnten sich zwei Fahrer absetzen und sehr schnell einen schnen Vorsprung raus fahren. Diesen konnten sie Runde fr Runde weiter ausbauen und bis zum Ziel halten.

Ich habe mich im Hauptfeld weit vorne aufhalten knnen, ohne groe Fhrungsarbeit leisten zu mssen.

Bis auf die zwei fhrenden Ausreier bereitete sich das Hauptfeld (ca. 50 Fahrer) auf den Sprint vor.
In der letzten Runde war ich gut platziert. Im Sprint hat es fr einen 10. Platz im Hauptfeld und fr den 12. Platz in der Gesamtwertung gereicht.

Um 12:45Uhr stand Robin Schumann bei den Senioren 4 und um 16:00Uhr Michael Herrmann beim Hobbyrennen fr die RRG-Kleverland am Start

Die Saison ist erffnet und ich freue mich auf das nchste Wochenende, wenn dann zum ersten Mal mehrere RRG-Rennfahrer am Start in Polch stehen.

Bis nchsten Sonntag, Daniel






die Ergebnisslisten des Renntages findet ihr HIER


Jedermannrennen Sparkassen Münsterland Giro 03.10.2014


Mit "alle Mann" on Tour!

Am frhen Sonntagmorgen so gegen 5.00 Uhr sammelte Pele einige mde und noch recht verschlafene Gestalten ein... Ein ausfhrlicher Bericht folgt!!!

"Randnotizen"

ber Telefon und Whats App hatte sich schnell und unkompliziert eine Fahrgemeinschaft gebildet und ich "durfte" auch mit, um unsere Sportler zu fotografieren.
Die Hinfahrt verlief recht ruhig, denn jeder - bis auf den Fahrer natrlich - wollte noch etwas Schlaf nachholen.
In Mnster erwartete die "Renners" eine groe Runde. Marita hatte sich fr die 70 km gemeldet und Yvonne, Robin, Klaus, Gnter, Pele und Paul standen 110 km bevor.
Somit boten sich mir, anders als bei den blichen Straenrennen, nur am Rande Gelegenheiten, die FahrerInnen zu fotografieren und die Stimmung einzufangen.
Was die einzelnen RadsportlerInnen auf ihrer langen Tour so erlebt haben, knnen wir vielleicht in noch folgenden Berichten nachlesen...
Gegen 14.00 Uhr machten wir uns nach einem erlebnisreichen Tag wieder auf den Heimweg.

Euer "Sportfotograf"

Corny

Beim letzten Rennen des German Cycling Cup meldete die Radrenngemeinschaft Kleverland ein Team zur 110 km Strecke an. Leider konnte nicht die Bestbesetzung angemeldet werden, weil Andreas Hendricks noch durch die Sturzverletzung vom Rennen Velomediane ausfiel und Robin Schumann erst kurzfristig melden konnte.
Bei dieser 110 km langen Strecke erreichten 1350 Fahrer und Fahrerinnen das Ziel.
Das Rennen startete sehr schnell und mit Tempo 50 km/h ging es aus Mnster heraus. Denn jeder wollte nach 20 Kilometern vorne sein wenn es die erste Steigung zu bezwingen galt. Hier konnten sich auch 40-50 Fahrer absetzen, sie wurden aber bald wieder eingeholt und das groe Feld fuhr weiter.
An dieser Steigung kam das frhe aus fr Paul Klebba, der in einen Sturz verwickelt wurde und das Rennen dann im Besenwagen beenden musste.
Auch bei der zweiten Steigung trennte sich das Feld wieder, diesmal erfolgte gleichfalls wieder ein Zusammenschluss.
Erst nach rund 75 km an der letzten Bergwertung kam es zur entscheidenden Spaltung des Feldes. 30 Fahrer konnten sich absetzen, wurden dann von einer zwlf Fahrer starken Verfolgergruppe, in der sich auch Robin Schumann befand, eingeholt.
In der folgenden Gruppe konnte sich Gnter Daamen behaupten, die brigen Klever Fahrer mussten diese Gruppen ziehen lassen. Die Spitzengruppe konnte ihren Vorsprung auf gut ber eine Minute ausbauen. Fr Robin Schumann spielte der Endspurt keine Rolle mehr, da er als einziger Fahrer seiner Altersklasse in dieser Gruppe und somit der Sieg nicht zu nehmen war.
Gnter Daamen spurtete in der zweiten Gruppe auf den 55. Platz und wurde damit 13. in der Klasse M2.
In den weiteren Gruppen trafen dann Hans Gerd Eckermann als 130. und 6. in der Klasse M3 ein, Klaus Reintjes erreichte als 156. das Ziel und wurde 9. in der M3.
Als einige Frau der RRG Kleverland wurde Yvonne Bintig 8. in der Gesamtwertung und verpasste als vierte ihrer Altersklasse knapp das Podium..
Bei der 70 km langen Runde startete eine weitere Frau aus Kleve, Marita Reintjes kam hier auf den 84. Rang und damit wurde sie 14. in der Altersklasse 3.
Der Mnsterland Giro war das letzte Straenrennen dieser Saison, nach einer kleinen Trainingspause beginnt dann schon im November die Vorbereitung auf die Saison 2015.

Robin



die komplette Ergebnissliste aller Fahrer findet ihr HIER


Meller Gewerbepreis am 21.09.2014 (Niedersachsen)


In der Woche vor dem Rennen bekam ich eine Mail mit dem Inhalt wegen der vielen Meldungen starten die Senioren 4 in einem eigenem Rennen ber 41 km. Einerseits gefiel mir das recht gut, andererseits musste ich nun damit rechnen, dass alle an meinem Hinterrad kleben.
Direkt nach dem Start zogen 3 Fahrer davon, bevor sie auerhalb der Sichtweite waren bin ich hinterher und hatte sie bald ein. Es wurde dann aber nicht mit der richtigen Intensitt gefahren, deshalb wurden wir nach 10 Runden wieder eingeholt.
Die nchsten Runden waren verhltnismig langsam, es gab zwar vereinzelte Ausreier, aber bei dem Wind war es sehr schwer alleine zu fahren.
Dann fuhr ich nach vorne und wollte das Tempo hochhalten und es beteiligten sich noch drei bis vier andere Fahrer daran. Dadurch wurde das Feld kleiner. Wieder folgte eine ruhige Phase. Dann lie ich drei Fahrer davon ziehen und hoffte, dass sich weitere an der Verfolgung beteiligen wrden, das geschah leider nicht. Dann setzten sich Heinrich Kulms und Simona Janke vom Feld ab. Kurz darauf konnte ich zu Ihnen aufschlieen, nur sie konnten das Tempo nicht steigern, wir kamen der ersten Gruppe nicht nher.
Im Spurt berraschte Simona mich dann und gewann den Spurt unserer Gruppe vor mir. Das War dann ein fnfter Rang in diesem Rennen.





die Ergebnissliste findet ihr HIER


Die Fahrt zur WM in Ljubljana von Robin

Der Saisonhhepunkt fr Robin Schumann war die Masters Weltmeisterschaft in Ljubljana.
Zur Vorbereitung nutze er wie viele andere Teilnehmer der WM vorher noch das Weltpokalrennen in St. Johann in Tirol.

Weltpokalrennen in St. Johann (Tirol)

Pnktlich mit dem Warmfahren vor dem Start setzte der Regen ein und das bei nur 13, fr Ende August nicht das richtige Wetter. So fand das Einfahren auf der Rolle unter dem Schutz der Heckklappe seines Wagens statt.
Das Rennen begann hektisch mit stndigen Antritten und Ausreiversuchen.
In der letzten Runde ca. 25 km vor dem Ziel setzte sich der Deutsche Ulli Rottler ab und konnte seinen Vorsprung bis ins Ziel halten. In der 16-kpfigen Verfolgergruppe versuchte Robin Schumann mehrfach auch davon zufahren, die Gruppe blieb aber bis zum Zielspurt nach 76 km zusammen. Hier kam der Kleverlandfahrer dann auf den 8. Platz und wurde insgesamt damit 9.

Der Wilder Kaiser Pokal

Ein weiteres Vorbereitungsrennen war dann der Wilder Kaiser Pokal, ein Bergrennen ber 12 km hinauf zur Griesner Alm. An der letzten 15%igen Steigung fuhren 3 Bergspezialisten davon, mit dem deutschen Vizebergmeister Grbel, der vor dem Tschechen Burgr dann gewann. Dahinter kmpften dann der deutsche Meister Gerd Hack, Robin Schumann und der sterreicher Hinterholzer in dieser Reihenfolge um die nchsten Pltze.
Nach diesen Rennen ging es nach Slowenien...

Das Ziel der Fahrt die WM in Ljubljana

Donnerstags startete die Weltmeisterschaft mit dem Einzelzeitfahren. Als einziger Deutscher Fahrer hatte sich Robin Schumann dafr in seiner Altersklasse qualifiziert. Vom Ergebnis war er danach etwas enttuscht, da er im Vergleich zum Vorjahr rund 30- 40 Sekunden auf der 19 km langen Strecke auf seine Konkurrenten einbte. An der Wende lag er noch auf Platz 17, rutschte dann aber auf den 19.Rang zurck.
Beim abschlieenden Straenrennen waren 4 deutsche Fahrer am Start, der sptere Weltmeister Ulli Rottler, der Deutsche Meister Gerd Hack, Josef Foschum und Robin Schumann. Das Rennen ging ber knapp 100 km und damit ber die doppelte Distanz der in Deutschland blichen Strecken. Bis zum letzten Berg behauptete sich Schumann in der 20 Fahrer starken Spitzengruppe, musste in den Steigungen abreien lassen, ebenso wie mehrere andere Fahrer. Auf der serpentinenreichen Abfahrt kamen bis auf Hack und Schumann sowie dem Weirussen Baklanau die anderen wieder in die Spitzengruppe. Im weiteren Verlauf schlossen noch einige Fahrer wieder zu den Deutschen auf. Den Sprint dieser Gruppe um Platz 18 gewann der Franzose Yves vor Hack und Schumann.
Auch wenn das Zeitfahren nicht so gelaufen war wie gehofft, sind die Pltze 19 und 20 bei einer WM doch ein groer Erfolg.




Zaungäste - beim Radrennen "Rund um's Tönnissen-Center"

Trotz Nieselregen lieen es sich die Anwohner an der Rennstrecke nicht nehmen, die Radsportler anzufeuern... sowie die Grillwrstchen und ein Stck Kuchen zu genieen.

Weitere Bilder sind in der Bildergalerie zu finden!







Berichte Radrennen "Rund um`s Tönnissen Center" 17.08.2014


Der Tag meines ersten Radrennens!

Bericht von Stefan Lenzen

Da war er also, der Tag meines ersten Radrennens. Warum auch nicht, dass was man im Training simuliert und wofr man sich mitunter schindet, mal auf die Strasse bringen und schauen wozu es gut ist?
Im Hauptfeld mitankommen, dass wre doch ein ehrbares Ziel. Die harten Intervalle am Samstag kann ich meistens mitgehen und berhaupt, 30 km mal voll reinlangen, in den Kurven die erlernte Technik ins Spiel bringen und nach beherztem Antritt im Kurvenausgang dem Sog des Feldes folgen, das drfte mir als "krftigem" Fahrertyp garnicht so ungelegen sein. Grau ist bekanntlich die Theorie. Meine war schnell dunkelgrau bis schwarz.

Da das Rennen mit 30 km kurz ist und somit hart angegangene erste Runden zu erwarten standen, war ein grndliches "Warmfahren" angeraten. So begann fr mich der Renntag eine halbe Stunde vor geplantem Start mit kurzen Sprints und lockerem Beinefreikurbeln.

Da das Jugendrennen etwas lnger dauerte als geplant nutzte eine Vereinskameradin (die an dieser Stelle natrlich anonym bleibt) die, vermeintlich, gewonnene Zeit fr einen letzten schnellen Toilettengang. Ich bernahm den Radhalte-Assist. Dann ging alles recht schnell. Ich gebe ihr das Rad zurck, wir drehen uns um und wollen Richtung Start rollen, von den anderen Warmfahrern niemand mehr in Sichtweite und Sekunden darauf der Startschuss...Ohne uns...500 Meter entfernt...Hm, uncool.

Nach zwei Sekunden Gedankenpause - Was`n das? Jger in der Klever Innenstadt? Silvester im August? fiel nach dem Startschuss bei mir der Groschen. Also gab es nur noch eins, GAS GEBEN, alles was geht. 50 km/h in der ersten Kurve, 45 km/h auf der Hoffmannallee, vorbei am Besenwagen, vorbei am Begleitfahrzeug, vorbei an den ersten die das Feld nicht halten konnten, mitten durch das Gullideckel El Dorado der Sdstrasse, Gas geben, alles was geht. Gegenwind auf der Albersallee, Start- und Ziel, Leute jubeln, ich hre meinen Namen, ich fahre ein Rennen.

Also nicht aufgeben, weitermachen befehle ich mir selbst. Allerdings muss ich nach den ersten beiden Runden im 40er Schnitt einsehen, dass es aussichtlos ist das Feld einzuholen. Aber aufhren ist fr mich zu diesem Zeitpunkt keine Option mehr, immerhin werde ich an verschiedenen Stellen der Strecke angefeuert. Also neues Renncredo, statt "Feld halten" dann halt "Feld fern halten". In einer Mischung aus Trotz und einem anderen Gefhl, welches ich vom Rennen gucken auf der Couch bis dato nicht kannte (spter sollte es sich als Ehrgeiz herausstellen), beschloss ich mich solange wie mglich gegen die unvermeidliche berrundung durch das Feld zu stemmen.

Nach der vierten Runde fanden sich hier und da dann auch mal Fahrer mit denen eine kurze Zusammenarbeit mglich war. So "sprang" ich von Gruppe zu Gruppe. Der Puls war zu diesem Zeitpunkt regelmig jenseits von -kardiologisch unbedenklich-, die Lunge spuckte Feuer aber die Beine machten ihren Job. Nur auf dem Anfang der Albersallee, brauchte ich ab und zu eine Mglichkeit mich vor dem Wind zu verstecken, der hier mittlerweile hart von vorn kam und die leichte Bergaufpassage zu einem verdammt harten Brocken Arbeit werden lie.

Immerhin sieben Runden und somit gute 14 km im 38er Schnitt sollte es schlielich dauern bis mich das Feld berrundete.

Kurz habe ich mich vom Feld mitziehen lassen aber zum Einen war ich nach meinem, nennen wir es mal "intermittierndem Einzelzeitfahren", geringfgig angeknockt und zum Anderen waren mir die Renngepflogenheiten nicht so ganz gelufig (darf ich mich ins Feld einreihen?, gehrt sich das? usw.), weshalb ich mich entschloss mich aus dem Hauptfeld fernzuhalten. Dem Feld folgte eine kleine Vierergruppe mit einem Vereinskameraden. Denen schloss ich mich fr den Rest des Rennens dann an. Da die Gruppe mit einer satten Pace unterwegs war, konnte ich auch noch einige Pltze gut machen. Schneller als erwartet (lustige Reminiszens an den Start) war das Rennen dann auch zu Ende. Am Schluss waren ein 38er Schnitt und die Tatsache, dass ich nur einmal berrundet wurde, als positives Fazit zu verbuchen.

Das Rennen war so zwar gnzlich anders gelaufen als geplant aber dennoch war ich zufrieden und irgendwie auch stolz diese besondere Herausforderung gemeistert zu haben. Die Stimmung beim Vereinsstand beim Vorbereiten der Rennen, die Spannung beim Rennenschauen, das eigene Rennen, die nachfolgenden Rennbesprechungen haben in der Summe einen grandiosen Sonntag ergeben. Ich kann allen Vereinsmitgliedern nur nahelegen, sich in den kommenden Jahren aktiv einzubringen ob zum Helfen oder als Fahrer/in.

Also dann, Radrennen Rund um`s Tnnissen-C.E.N.T.E.R, bis zum nchsten Jahr, ich komme sicher wieder, dann aber rechtzeitig.

Das Erste Mal - Rennbericht aus Sicht eines Radrenn-Neulings

Bericht von Sabine Schulte

30km Jedermannrennen: Fr die meisten RRGler kein Grund zur Panik. Ein Rennen das man schon einige Male gefahren ist, jeder Gullideckel ist bekannt, die Kurven sitzen, Renntaktik ist keine Fremdsprache und wie der Wind steht wei man auch ohne erst auf die groen Flaggen des Toennissen Centers schauen zu mssen ! Fr ein paar von uns war dieses Rennen allerdings Prmiere, der Sprung ins kalte Wasser sozusagen (leider kein Pool.... eher in ein Haifischbecken; zu 44 mnnlichen und nur 7 weiblichen Haien!). Fr alle die, die sich nicht mehr so ganz daran erinnern, wie es sich als Neuling anfhlt, hier ein kleiner Bericht aus der Perspektive einer Renn-Anfngerin:
17.August 2014 - 16.Klever Radrennen: Es ist windig, kalt, sieht nach Regen aus, es schauen viel zu viele bekannte Gesichter zu und mir fallen noch mindestens 100 andere dmmliche Grnde ein, doch noch am Renntag einen Rckzieher zu machen. Aber der Name steht auf der Liste, die Startnummer ist auch schon am Trikot und zu das Wetter scheint doch zu halten .... Ich bin Sportlerin aus Leidenschaft, Wettkmpfe und Rennen sind keine Neuheit-auf 2 schmalen Reifen allerdings schon! Diese Geschwindigkeit...wenn da was passiert.... was hab ich mir da schon wieder fr einen Sport ausgesucht ?! In Laufschuhen oder einem Ruderboot wrde ich mich gerade deutlich wohler fhlen. Das Training der letzten Wochen sollte allerdings auch nicht so ganz ohne "Leistungscheck" ablaufen und dass ich frher oder spter Rennen fahren mchte kam Hand in Hand mit der "Schnappsidee" vor nicht allzu langer Zeit ein Rennrad zu kaufen. Die grte Angst ganz klar: die Kurven! Nur nicht bremsen ! Worst case scenario wre es, einen Auffahrunfall zu verursachen und als "Blondine am Steuer" will ich das bestehende Klischee wirklich nicht noch mehr manifestieren.
Es sind noch 30 Minuten bis zum Start, da muss man kein Sportwissenschaftler sein um zu wissen, dass es eigentlich hchste Zeit frs Warm-Up ist. Beim Aufwrmen frage ich mich, ob ich mich nicht in der Zeit vertan habe: Warum sehen alle so aus wie die absoluten Profis die sich fr das Elite Rennen einfahren und warum sind hier nur Mnner?! Zu meinem Glck treffe ich Klaus, der mich um die ein oder andere Kurve zieht und mir letzte Tipps gibt (danke!! Ich htte mich sonst wohl beim warmfahren "ganz ausversehen" Richtung Holland verfahren). Im Kurventraining hat das alles noch recht gut funktioniert aber heute die reinste Katastrophe! Die ersten Fahrer stellen sich an die Startlinie und um Robins Rat zu folgen ("stell dich nicht ganz hinten an") fahre ich dann doch Richtung Start, allerdings zu spt fr die Anweisung "Frauen nach vorne in die erste Reihe -Ladies First!". Nur ein paar Sekunden spter geht der Startschuss. Moment...... ein paar aus dem Team fehlen doch noch !! Starte ich hier gerade im falschen Rennen ?? Ein paar bekannte Gesichter sind dann doch dabei und ich entscheide mich Gas zu geben. Wir wurden ja vorgewarnt, dass die ersten Runden sehr flott werden, um die Spreu vom Weizen zu trennen, aber dass ich schon vor der ersten Kurve mehr zur Spreu als zum Weizen gehre war nicht so ganz mein Rennplan. Glcklicherweise waren schnell ein paar weitere Verfolger gefunden und man half sich durch die nchsten Runden-das fhrende Feld war bald schon gar nicht mehr in Sichtweite. Von den nchsten Runden wei ich nicht mehr viel, auer dass ich erst nach ca. 5 Runden auf die Idee gekommen bin mein Garmin zu starten, ich ziemlich schnell die bersicht ber die Rundenanzahl verloren hatte und dabei bei JEDER der ersten 10 Runden vergessen hatte auf die Anzeigentafel zu schauen-ob wir jetzt schon 8 Runden gefahren sind oder 80...keine Ahnung ! Der Puls ist am Anschlag, in meinem Blut fhren Adrenalin und Laktat ihr eigenes kleines Rennen um den Spitzenwert in 2014 und der Gegenwind fhlt sich momentan auch eher nach Orkanstrke 11-12 an. Noch 5 (?) Runden: Der Rennmoderator kndigt uns als das "fhrende Frauenfeld" als wir an ihm vobeirollen-fhrend? Schmarrn-kann nicht sein! Er hat bestimmt nur die schnellen Mdels im vorderen Feld bersehen! Kurz darauf fhrt ein schicker schwarzer Wagen an uns vorbei-das Feld berrundet uns. Ich versuche mich dranzuhngen aber falle in jeder Kurve ein Stck mehr zurck-kein Wunder wenn man mehr bremst als durchtritt. Wo ist das Gelernte aus dem Kurventraining hin? Der Groteil vom Feld ist Weg, meine Gruppe ist weg-bin ich jetzt letzter?! Der Blick nach Hinten beruhigt: einige Mitstreiter/-innen sind dicht hinter mir und auch danach fahren noch ein paar Grppchen. Aber wer gehrt hier eigentlich noch zum schnellen Feld und wer hat sich mitziehen lassen? Noch eine Runde ! Oder 2, wegen der berrundung ? Die Verwirrung ist gro, die Reserven umso kleiner ! In meiner Nhe sind zwei Mdels, wir nhern uns der Zielgeraden in der letzten (oder doch vorletzten?!) Runde. Das Tempo wird hher, die Reihe wird aufgelst und die Haltung wird unruhiger-ich habe keine Ahnung wie stark meine Konkurrenz ist aber dieses Tempo kann man meiner Meinung nach nur mit bermenschlichen Krften weitere 2 Kilometer durchziehen: das ganze sieht mir dann also doch schon eher nach dem Schlusssprint aus! Endlich ! Also runter mit den Pedalen, Zhne zusammenbeien und rausholen was geht. Ein bisschen was ging sogar noch und ich hatte zumindest in dieser Gruppe im Ziel knapp die Nase vorne.
Das erste Rennen war geschafft! Ohne Sturz berlebt und hinter mir schienen auch noch ein paar ins Ziel zu kommen-mehr wollte ich doch gar nicht! Dass ich im Endeffekt als 2te Siegerin der Frauen auf dem Podest stand hat mich deshalb umso mehr berrascht-die breite Masse war schlielich vor mir!!
Frs nchste Rennen nehme ich daher mit: Auch im Radsport hat es wohl (momentan noch ;-) !) wenig Sinn sich als Frau mit dem Mnnerfeld zu messen-das mit der getrennten Geschlechterwertung hat schon so seinen Sinn, ob Mann/Frau es einsehen will oder nicht =).

Ich danke daher vor allem den "flotten RRG-Mnnern"-obwohl sie mich berrundet haben- fr das viele tolle Training in den letzten Wochen und entschuldige mich falls ich doch bei dem Ein oder Anderen durch meine (nicht vorhandene oder uerst merkwrdige) Renntaktik fr Verwirrung gesorgt habe! Beim nchsten Rennen werde ich dann auch dran denken in den Kurven durchzutreten-versprochen ;-) !





17.08.2014 - 16. Klever Radrennen - Die Ergebnisse

Das 16. Klever Radrennen rund um's Tnnissen C.E.N.T.E.R war ein voller Erfolg.

Hier die Ergebnisse unserer Fahrer in allen Klassen

Klasse SENIOREN 4
Platz 2 - Schumann, Robin

Klasse JEDERMANN
Platz 13 - Hendricks, Andreas
Platz 16 - Reintjes, Klaus
Platz 28 - Eckermann, Hans-Gerd
Platz 30 - Lenzen, Stefan

Klasse JEDERMANN weiblich
Platz 2 - Schulte, Sabine
Platz 7 - Bintig, Yvonne

Hier nun alle Ergebnisse der Klasse SENIOREN 4 - Distanz 44 km

Platz 1 - Ribbers, Joop - Stofwolk
Platz 2 - Schumann, Robin - RRG Kleverland
Platz 3 - Schrder, Bernhard - RRG Osnabrck e.V.
Platz 4 - Kopp, Joachim - RSV Nassovia Limburg e.V.
Platz 5 - Neuhaus, Klaus - RRG Osnabrck e.V.
Platz 6 - Dunschen, Norbert - RSV Sturmvogel Bad Neuenahr-Ahrweiler
Platz 7 - Hollenberg, Cornelis - RRG Osnabrck e.V.
Platz 8 - Petermann, Detlef - RSV AC Leipzig e.V.
Platz 9 - Wenzel, Manfred - RV 1899 e.V. Hochheim
Platz 10 - Schpermeier, Peter - Team Starsbikeweer
Platz 11 - Freitag, Frank - RC Tornado Rees 1994 e.V.

Hier nun alle Ergebnisse der Klasse JEDERMANN - Distanz 24 km

Platz 1 - Fischer, Erik - RV Blitz Spich 1908 e.V.
Platz 2 - Weikert, Carsten - RV Germania Delitzsch e.V.
Platz 3 - Meeen, Frank - RSV Dren
Platz 4 - Klassen, Thorsten - Team Hackmann univativ
Platz 5 - Michieis, Kristian - /
Platz 6 - Janke, Klaus - Radon Factory Racing
Platz 7 - Ochs, Manuel - RV Adler Lttringhausen 1952 e.V.
Platz 8 - Veringa, Bram - NSWV Mercurius
Platz 9 - Sternkopf, Norbert - /
Platz 10 - Weber, Joshua - Team Strssacker
Platz 11 - van Strien, Remy - /
Platz 12 - von der Lahr, Thomas - Team Journal Trier Luxemburg
Platz 13 - Hendricks, Andreas - RRG-Kleverland
Platz 14 - Knig, Philip - Moskowskaya Cycling Crew
Platz 15 - Schute, Moritz - RSC Dorsten
Platz 16 - Reintjes, Klaus - RRG-Kleverland
Platz 17 - Breuer, Robert - /
Platz 18 - Kersten, Willi - /
Platz 19 - Schmidt, Clemens - Radsport Team Bockum
Platz 20 - Benders, Marcus - RSC Erkelenz
Platz 21 - Stefer, Michael - TriFUN Kleve e.V.
Platz 22 - Ransijn, Aryan - NSWV Mercuris
Platz 23 - Hagedorn, Lennard - /
Platz 24 - van Neerven, Jeroen - /
Platz 25 - Scheerbarth, Dennis - RV Germania Delitzsch e.V.
Platz 26 - de Palma, Michele - RV Blitz Spich 1908 e.V.
Platz 27 - Ulrich, Hgen - Feuerstarter
Platz 28 - Eckermann, Hans-Gerd - RRG-Kleverland
Platz 29 - Dreis, Andreas - VfR Bttgen
Platz 30 - Lenzen, Stefan - RRG-Kleverland
Platz 31 - Sibben, Jan - /
Platz 32 - Cox, Thomas - TV Goch
Platz 33 - Kiecko, Gregor - Team Hackmann univativ
Platz 34 - Lieske, Magnus - /
Platz 35 - Klebba, Paul - /
Platz 36 - Wijnen, Paul - Wedrenners
Platz 37 - Tippel, Robert - /
Platz 38 - Straetmans, Michael - TV Goch
Platz 39 - Helbing, Volker - GIOS Inetpool Cycling Team
Platz 40 - Wijnen, Peter - Wedrenners
Platz 41 - Patrick, Vonthron - RSV Staubwolke.Refrath
Platz 42 - Somberg, Stephan - Feuerstarter
Platz 43 - Pawlowski, Thomas - Radsport Team Lutz e.V.
Platz 44 - Klug, Michael - GIOS Inetpool Cycling Team

Hier nun die Ergebnisse der Klasse JEDERMANN WEIBLICH - Distanz 24 km

Platz 1 - Schirm, Johanna - Pulheimer SC 1924/57 e.V.
Platz 2 - Schulte, Sabine - RRG-Kleverland
Platz 3 - Erkens, Christina - SC Union Nettetal 1996 e.V.
Platz 4 - Krfenbring, Katja - RC Staubwolke Quadrath-Ichendorf
Platz 5 - Schumann, Birte - Team Robins Radshop
Platz 6 - Fielitz, Dana - Essener RG 1900 e.V.
Platz 7 - Bintig, Yvonne - RRG-Kleverland

Hier nun alle Ergebnisse der Klasse HOBBY KINDER - Distanz 2 km

Platz 1 - van der Valk, Lukas - Haltern am See
Platz 2 - van der Valk, Tom - Haltern am See
Platz 3 - Wiemers, Anton - Korschenbroich
Platz 4 - /
Platz 5 - Kujawinski, Kryspin - Kleve
Platz 6 - Vierrether, Nick - Goch
Platz 7 - Fillep, Nick - Kleve
Platz 8 - Jschke, Philipp - Kleve
Platz 9 - Michalevicz, Jakob - /
Platz 10 - Kruck, Julian - Bedburg-Hau
Platz 11 - Adar, Cahit - Kleve
Platz 12 - Oraca, Dennis - Kleve
Platz 13 - Koenen, Constantin - Kleve
Platz 14 - Grtz, Maximilian - Kleve
Platz 15 - Luerweg, Henry - Kleve
Platz 16 - Tnnissen, Nick - Kleve
Platz 17 - Janen, Hendrik - Kleve
Platz 18 - Vierrether, Tim - Goch
Platz 19 - Luerweg, Henry - Kleve
Platz 20 - Oraca, Azad - Kleve
Platz 21 - Fillep, Mika - Kleve
Platz 22 - Kersten, Luca - Kleve
Platz 23 - Aland, Luis - Kleve
Platz 24 - Setzpfandt, Conner - Kleve
Platz 25 - van Essen, Richard - Kleve
Platz 26 - Wenten, Maurice - Grieth
Platz 27 - Narvg, David - Kleve
Platz 28 - Hoymann, Moritz - Kleve
Platz 29 - Kaus, Nino - Kleve



die komplette Ergebnissliste aller Fahrer findet ihr HIER


05.07.2014 - Radsporttraining in den französischen Alpen 2014

Am 05.07.2014 zog es die Vereinsmitglieder Klaus Reintjes, Andreas Hendricks, Rene Heister und Stefan Lenzen in bergige Gefilde. Geographisches Ziel war zunächst der ans Vercors-Gebirge angrenzende Tourismusort Villard-de-Lans in der Region Rhüne-Alps.

Am frühen Samstagmorgen startete die Anreise im voll bepackten PKW. Dank wenig befahrener Mautautobahnen konnte die gebuchte Unterkunft gut elf Stunden später bezogen werden. Für die nächsten Tage hieß das Motto der Viererunterkunft "Männer-WG mit Selbstversorgung". So gab es im Vorgriff auf die kommenden Aufgaben ein stärkendes Abendessen und anschließend eine kurze Ortserkundung, samt Beschallung der weltbesten Countryband beim örtlichen Westernfestival.

TOUR 1

Sonntags morgens starteten die vier Rennradfahrer dann bei bestem Wetter ihre erste Tour in Richtung Vercors-Nationalpark. Nach einem kurzen Einrollen konnten erstmals die Systeme geprüft und die Waden in Bergauf-Position gebracht werden. Der erste Gipfel der Col d'Herbouilly auf 1370 m. Da der Startort Villard-de-Lans je-doch bereits auf knapp 1000 m Höhe liegt, war der Aufstieg entsprechend schnell erledigt. Lohn der morgendlichen Mühe, die erste alpine Rennradabfahrt der Woche.

Anschließend zeigten sich alle Tourteilnehmer erstmals begeistert von Andreas Hendricks Streckenplanungsfähigkeiten, der die Truppe trotz bereits ruhiger Straßen über noch idyllischere gut befahrbare Nebensträßchen in Richtung Tageshighlight führte. Nach einem längeren Anstieg zum Col de la Machine eröffnet sich ein unvergesslicher Blick über Tal der Isäre. Der folgende Streckenabschnitt, die Combe Laval, ist eine der spektakulärsten Bergstraßen der Alpen. 600 m senkrecht über dem Talbecken schlängelt sich die Straße durch Felsentore und Bergüberhänge. Durch die teilweise in den Fels gesprengten Galerien ist eine einzigartige und außergewöhnliche Straßenpassage entstanden.

Nachdem alle die Eindrücke ausgiebig aufgesogen hatten und die anschließende Abfahrt absolviert war, begann ab Pont-en-Royans der gut 20 km lange Schlussan-stieg in Richtung Villard-de-Lans. Und hiermit gleich der nächste Tourhöhepunkt. Die Gorges de la Bourne. Eine von gleich mehreren Schluchten im Gebiet des Vercors. Durch mehrere Tunnels und unter überhängenden Felsen hindurch verläuft die Straße zwischen Pont-en-Royans und Villard entlang der Schlucht Gorges de la Bourne.

TOUR 2

Am Montag startete die zweite Tour bei diesigem Wetter mit Zielrichtung Chartreuse. Die Chartreuse ist ein voralpines Gebirgsmassiv aus Kalkstein. Um dieses Massiv zu erreichen ist ein Transfer ber die Stadt Grenoble ntig. Daher begann die Tagestour zunchst kraftschonend mit einer langen und sehr gut zu fahrenden Abfahrt. Die gut 700 Meter Hhenunterschied machten sich dann auch in einem deutlichen Anstieg der Temperatur bemerkbar. Dank eines Grenoble umgebenden Radwegs, lie sich die Stadt sehr gut umkurven und kurz darauf begann der Anstieg zum Col de la Placette. Einsetzender Regen und ringsum aufziehende Wolken machten eine Kursnderung ntig. Den soeben "bezwungenen" Berg Richtung Tal hinabrasend, konnten die Radsportler starkem Regen zunchst ausweichen. Nach erneuter Passage von Grenoble waren die am Anfang des Tages noch rasant bergab gefahrenen 700 Hhenmeter nunmehr an anderer Stelle als Aufstieg zu bewltigen. Hier lie sich dem Regen dann auch nicht mehr ausweichen, so dass sich smtliches Regenabwehrequipment beweisen durfte. Die spektakulre Aussicht auf Grenoble, welches mit zunehmender Hhe immer mehr zu einer Miniatur verkam, konnte auch das Wetter nicht vermiesen. Und was so ein richtiger Radsportler ist, dem kann das bisschen Regen. Zumal in der Unterkunft sporternhrungsmige Bestversorgung vermittels Rene Heisters patentiertem Spezialbananenshake lockte.

TOUR 3

Nach dauerverregnetem Morgen, startete die 3. Tour erst am fortgeschrittenen Nachmittag, was eine Improvisation in der Routenfhrung ntig machte. Die alternative Strecke sollte sich spter als eine Werbefilmveranstaltung fr die landschaftlichen Attraktionen des Vercors entpuppen.

Zunchst gibt es sicher "Schlimmeres" als eine 25 km lange Abfahrt im 50er Schnitt durch die montags noch aufwrts erklommene Bourne-Schlucht. An dieser Stelle ein Warnhinweis, 35 Minuten lang im gestreckten Galopp um enge Felsvorsprnge und auf ein unglaubliches Bergpanorama zu peitschende Rennradabfahrten fhren zu lnger anhaltendem Dauergrinsen, was evtl. missverstanden werden kann. Nach einer flachen Durchfahrt verschiedener Tourismusorte galt es wieder ca. 800 Hhenmeter zu berwinden. Entlang der Route des Petit Goulet wurde die Kletterarbeit mit herrlichen Aussichten beim Durchfahren der Vernaison-Schlucht, die teils parallel zur Bourne-Schlucht verluft, erleichtert. Dabei wurde der Grand Goulet mittels 1,7 km Tunnel "durchfahren", was den Vorteil mit sich brachte, dass zuvor aufgekommener Regen auf der anderen Bergseite verpufft war.

TOUR 4

Der Mittwoch zeigte sich leider in ergiebigem Dauerregen wenig Freude erregend und auch der euphorische Nachhall des am Abend zuvor erlebten furiosen WM-Halbfinales konnte nicht darber hinwegtuschen, dass die Temperatur mit 7 Grad eine fr Brasilianer weniger lustige Erinnerung an die Anzahl der deutschen Tore darstellte fr das Radfahren in den Bergen jedoch schlicht sauverdammtzukalt war. Somit wurde der Tag zum Packen und Klarschiffmachen der Unterkunft fr die Abreise zum zweiten Zielort am Donnerstagmorgen genutzt.

Die zweite Station fr die folgenden Tage sollte ein Hotel im Ort La Mure sein. Nach Bezug der Zimmer, startete fr die vier RRGler am Mittag die erste Tour in neue Landschaftsbilder. Bei zunehmender Bewlkung war der erste Tourhhepunkt, die Brcke Pont de Ponsonnas, nach einer rasanten Abfahrt schnell erreicht. Hier wur-den die vier zufllig Zeugen eines Bungee-Sprungs von einer der hchsten Brcken Europas. Die Brcke spannt sich in 103 m Hhe ber den Fluss le Drac und bietet eine spektakulre Aussicht in die umliegenden Tler. Die anschlieenden Kilometer erstreckten sich ber einzelne kurze Anstiege und Abfahrten auf stets fantastischen und wenig befahrenen Nebenstraen.

Nach einer guten Stunde Fahrtzeit war der Startschuss zum langen Anstieg auf den Col de l'Allimas freigegeben. Hier galt es auf knapp 20 km insgesamt ber 800 Hhenmeter zu bewltigen. Waren bis dahin die berwiegenden Berge als moderat ansteigend zu bezeichnen, war jetzt die Zeit fr den ersten wirklich knackigen An-stieg gekommen. Die Tachonadel hing kontinuierlich bei Steigungswerten von 10-12 % fest. Mhsam pedalierend und so zwangsentschleunigt den Col erklimmend, konnte die Zeit genutzt werden, sich in Ruhe die umgebende Landschaft anzusehen und die fantastischen Bilder tief ins Langzeitgedchtnis aufzunehmen.

Gndigerweise folgte nach 15 km eine kurze Abfahrt fr ca. 2 km. Die letzten 2,5 km stellten dann, mit einer durchschnittlichen Steigung von 13 % eine Herausforderung dar, die es zu berwinden galt und die beim Ein oder Anderen die Funktionsweise der Muskelbersuerung herrlich lebhaft veranschaulichte. Am Gipfel angekommen, ffnete der Himmel seine Schleusen und machte die nachfolgende Abfahrt bei 8 Grad Auentemperatur zu einer bitterkalten Angelegenheit. Da in geplanter Fahrtrichtung wenig nderung zu erwarten war, wurde die Tour kurzerhand umgeplant. Eine schnelle, kurvige, spektakulre und vor allem trockene Abfahrt in Richtung Hotel stimmte die Radsportler dann doch noch vershnlich und so lie sich auch diese Erfahrung mit einem positiven Fazit abschlieen.


Leider sollte dies auch die letzte Tour sein. Die Wetteraussichten fr die kommenden Tage lieen die geplanten Ausflge ins Hochgebirge nicht zu und auch am Aufenthaltsort und der weiteren Umgebung waren trockene Stunden und Temperaturen im deutlich zweistelligen Bereich nicht mehr zu erwarten. Da am heimischen Niederrhein zu diesem Zeitpunkt bereits Hochsommer herrschte, war die vorzeitigte Heimreise schnell beschlossen. So war es nach der Heimfahrt am Freitagmorgen, fr die vier Radsportler ein nicht minder schner Abschluss der Trainingswoche am Samstag sowie Sonntag mit groen Gruppen am jeweiligen Vereinstraining teilzunehmen.

Ein weiterer Besuch des Vercors-Nationalparks steht so gut wie fest. Denn wenn das Wetter mitspielt, bietet sich hier dem Radsportler bzw. der Radsportlerin ein grandioses Landschaftsbild, das jederzeit die "erfahrenen" Strapazen mit unfassbar einprgsamen Eindrcken vergessen lsst.



18. - 23.05.2014 - Tour de Kärnten

Es war noch Urlaub aus dem Vorjahr, der genommen werden musste, was lag da näher als nach einem Etappenrennen zu suchen, das ist interessanter als alleine für sich ein Trainingslager zu machen. Nach einigem Suchen fand ich einen Hinweis auf die Tour de Kärnten

Ein sechstägiges Rennen in der dritten Auflage mit Start jeden Tag in Ossiach. Nicht gleich erkannt hatte ich, dass das Ziel eigentlich nie in Ossiach war mit Ausnahme des Zeitfahrens am letzten Tag. Es standen vier Straßenrennen, ein Bergzeitfahren und ein Zeitfahren auf dem umfangreichen Rennprogramm. Insgesamt waren es fast 400 km mit rund 6700 Höhenmetern. Auf der ersten rund 85 km langen Etappe ging es zum Schluss zur Ruine Landskron bei Villach mit Steigungen bis zu 18 % hinauf. An einer 13%igen Steigung rund 8km vor dem Ziel war ich mit einem Fahrer aus meiner Gruppe heraus abgefahren, ich wusste zwar es kommt ein steiler Zielanstieg aber nicht wie steil er in Wirklichkeit war. Sie 18% Steigung ließ den Wunsch aufkommen vom Rad zu steigen und das Rad ein Stück zu schieben. Da niemand sonst den Wunsch zu haben schien, quälte ich mich die letzten Meter bevor es in die Toreinfahrt ging und es wieder ein wenig flacher wurde. Hinter mir kamen dann Fahrer ins Ziel geschoben, die es nicht mehr schafften selbst auf dem flacheren Teil wieder anzufahren

In Abständen von 30 Sekunden gestartet, konnte ich bald den vor mir ins Rennen geschickten Fahrer ein- und überholen. Später ereilte mich das gleiche Schicksal und ich wurde von 2 oder drei Fahrern überholt.

Wie bei jeder Etappe ging es nach dem Start die ersten Kilometer neutralisiert bis durch den nchsten Ort und dort begann sofort eine Steigung. Es bildeten sich dann wieder die kleinen Gruppen, in denen man sich immer wieder mit denselben Fahrern zusammen fand. Ich war die Strecke am Vortag mit dem Wagen abgefahren und hatte eine Vorstellung des diesmal recht kurzen Schlussanstiegs. So fuhr ich 2 km vor dem Ziel aus meiner Gruppe heraus und musste dann feststellen, dass die Steigung steiler und die Zielgerade lnger war, wenn man auf dem Rad sitzt als es vom Auto her scheint. So kamen auf der Ziellinie noch drei Fahrer an mir vorbei.

Nicht nur die Gesamthhenmeter machten diese Etappe zur schwersten, es galt einen 5 km langen Schlussaufstieg mit durchschnittlich 11% und an den steilsten Stellen mit 18 % Steigung zu bezwingen. Hier galt es die Krfte richtig einzuteilen. Das gelang auch, so konnte ich auf den letzten Kilometern einige Fahrer die vor mir lagen wieder berholen.

Es folgte eine mit 1500 hm aber nicht so extremen Steigungen mittelschwere Etappe.

Nach einer 30 km langen Fahrt in einer zweier Gruppe, holten uns 8 km vor dem Ziel noch zwei Gruppen wieder ein. Bei dem Spurt aus dieser gemeinsamen Gruppe musste ich einen Fahrer vorlassen

Bei allen Etappen war ich in meiner Altersklasse der schnellste. In der Gesamtwertung war das schlechteste Ergebnis ein 60. Platz beim Bergzeitfahren. Bei den anderen Rennen konnte ich mich vom 55. Platz kontinuierlich verbessern und wurde auf der letzten Etappe, dem Zeitfahren gesamt 38. Ein Ergebnis, mit dem ich sehr zufrieden war, bei 116 Teilnehmer und Fahrern, die in sterreich zur Spitze gehren.