Rennradsport Breitensport

Berichte vom Rennradsport - Breitensport.

Auch Breitensportler wieder gestartet!

Nachdem die geplante Zweitagestour Corona bedingt ausfallen musste und nun ein gemeinsames Training unter Voraussetzungen wieder gestattet ist, haben sich einige Mitglieder des RRG-Kleverland am vergangenen Samstag auf eine vom Vergnügungsausschuss organisierte Tagestour auf die andere Rheinseite aufgemacht. Über schöne und für die meisten bis dato unbekannte Wege ging es in einem großen Bogen rund um Doetinchen. Die verdiente Kaffeepause im Hahnfelder Bauerncafe nahe Anhold wurde aus der Vereinskasse bezahlt. Nach 106 km endete die Tour am Königsgarten, wo man den gelungenen Tag mit einem Bierchen gemütlich ausklingen ließ. Solche Touren dürfen gerne öfters organisiert werden, freuten sich die Teilnehmer über eine gelungene Tour.

Nanna bei der CYCLE Tour

Am 15.9. bin ich bei der CYCLE Tour mitgefahren, ein jährlich stattfindendes 100km-Rennen von Braunschweig nach Magdeburg. Ich bin mit meinem Uni-Team (Sportzentrum OVGU), aber natärlich im RRG-Vereinstrikot, gestartet. Es war mein zweites Rennen, das erste war das Hobbyrennen beim 21. Klever Radrennen, eine Woche zuvor.

Teilgenommen am Hobbyrennen haben insgesamt 518 Sportler, darunter 34 Frauen. Insgesamt fand das Rennen bei traumhaftem Wetter und angenehmem Rückenwind statt. Um 8:30 Uhr ging es los vom Braunschweiger Schlossplatz, die ersten Kilometer aus der Stadt heraus wurden neutralisiert gefahren. Die Strecke führte dann durch das Reitlingstal hoch auf den Tetzelstein im Naturpark Elm-Lappwald (300m).

Bis zum dem ersten Anstieg konnte ich mit der Kopfgruppe mithalten, allerdings kam ich am Ende des Anstieges, als die Gruppe oben noch mal ordentlich beschleunigte, leider nicht mehr hinterher, sodass ich warten musste, bis mich die nächste Gruppe wieder einholte.
Darunter war auch eine sehr starke Konkurrentin, die ich nach einem spannenden Kampf während des gesamten Rennens erst im Zielsprint am Domplatz in Magdeburg knapp schlagen konnte.

Verbunden mit diesem Sieg war auch der 1. Platz in meiner Altersklasse mit einer Zeit von 2:22:49,4 (was bei meiner Aufzeichnung am Ende einen Schnitt von 40km/h bedeutete).
Das Rennen hat definitiv Spaß gemacht, auch wenn es zwischendurch unglaublich anstrengend war. Aber so sollte es ja auch sein. Ich freue mich natärlich schon auf weitere Rennen, bei denen ich für unseren Verein mitfahren kann.
https://www.cycletour.de/event/rueckblick/09-2019/ergebnisse#1_A472E2
RRG-Starter beim Velomedian in Belgien

Der Velomedian im belgischen Ort La Roche en Ardenne darf als eines der härtesten Radrennen in Europa gelten. Über eine Distanz von 162 km müssen die Teilnehmer insgesamt 3.000 Höhenmeter erklimmen. Am besten gelang dies bei den RRGlern Daniel Aben, der sich mit einer 5er-Gruppe absetzen konnte. Nach 120 km musste er dem hohen Tempo jedoch Tribut zollen. Am Ende reichte es noch zu einem 43. Platz in der Altersklasse Ü30 und einem 116 Platz in der Gesamtwertung bei knapp 1.600 Teilnehmern, die es überhaupt bis ins Ziel geschafft haben. Die 162 km bewältigte er in 5:05 Std. Hinter ihm kam Rene Heister ins Ziel, der mit einer Zeit von 5:38 Std. den 96. Platz bei den Ü40 belegte. Nur wenige Minuten nach ihm erreichte Thorsten Arntz in 5:47 Std. das Ziel und belegte damit den 142. Platz in der AK Ü40. Einen hervorragenden 16. Platz in der AK Ü60 belegte Hans-Gerd (Pele) Eckermann mit einer Zeit von 6:18 Std. Ebenfalls sehr erfolgreich platzierte sich Karl Emmers als 23ter der AK Ü60, der das Ziel mit Robert Poetze (185ter AK Ü50) nach 6:30 Std. erreichte. Ebenfalls in der AK Ü60 erreichte Klaus Reintjes mit 6:51 Std. Fahrzeit den 43ten. Platz. Er erreichte zusammen mit Benjamin Frömming das Ziel, der in der AK Ü40 den 282ten. Platz belegte. Marita Reintjes und Jolanda Poetze-Steffen fuhren die 90 km-Distanz, die den Damen mit 1.300 Höhenmetern ebenfalls alles abverlangte.

Wie bereitet man sich richtig auf ein Einzelzeitfahren vor?

Wie bereitet man sich richtig auf ein Einzelzeitfahren vor?

Das ist eigentlich ganz einfach: Man weiß, wann das Rennen stattfindet und besorgt sich Monate im Voraus ein entsprechendes Zeitfahrrad, das gemäß der geltenden Bestimmungen auf den Fahrer eingestellt wird und dann trainiert man schon lange Zeit im Vorhinein regelmäßig mit dem Rad: um ein Fahrgefühl für das Rad zu entwickeln, um durch die Kurven kommen zu können und auch um die liegende Position halten zu können. Denn obwohl man ja geradezu auf dem Rad liegt, ist das weder bequem noch entspannend.

Wie bereitet man sich eigentlich nicht auf ein Einzelzeitfahren vor?
Man beantwortet am Dienstagabend die Frage "Willst du diesen Samstag beim Zeitfahren in Hommersum mitfahren?" mit "Klar, warum nicht?".
Tut man das, so wie ich, trotzdem, dann sind die Schritte bis zum Rennen, auch wenn es sich dabei "nur" um ein kleines Trainingsrennen handelt klar: Mittwochs packt man das Zeitfahrrad wieder aus und stellt es auf die eigene Grüße ein bzw. lässt es einstellen, setzt sich auf das Rad und führt. Erst mal, um halbwegs in Gang zu kommen, auf dem "Oberlenker" und nach so etwa 10 km, wenn man das Gefßhl hat, dass das Auf-dem-Lenker-fahren in die Arme geht, wechselt man auf den Aufleger. Spätestens dann stellt man fest, wie schwer sich so ein steifes Zeitfahrrad um die Kurven lenken lässt und nach weniger als 20 Minuten schmerzen die Handgelenke, die Oberarme und der Nacken.

Ich wollte mir die Strecke vor dem Rennen schon ein Mal angucken, also bin ich mittwochs hin. Zu meinem Glück war die Strecke ausgeschildert, ich konnte sie also nicht verfehlen. Dabei habe ich festgestellt, dass die Strecke zum Teil zwar sehr schön ist, zum Teil aber auch echt einer Buckelpiste ähnelt. Man kann da lang holpern, aber jede Bodenwelle schlägt ordentlich durch, wenn man auf dem Aufleger liegt. Die Kurven sind zum Teil auch mit dem Aufleger gut zu fahren, aber dann gibt es auch Kurven, die so schlecht eingesehen werden können oder so eng sind, dass manch einer durchaus auch mit dem normalen Rennrad Probleme hätte da flüssig durch zu fahren.
Donnerstags spanne ich das Rad dann in eine feste Rolle ein, um eine gute Stunde noch einmal den Nacken zu quälen. Und obwohl ich durchaus schon morgens gemerkt habe, dass mein Nacken Zeitfahrräder nicht mehr gewohnt ist, geht es schon wesentlich besser, als am Vortag. Gute 40 Minuten habe ich die Zeitfahrposition halten können. Und da ich nicht vor hatte beim Rennen für 21 km 40min. zu benötigen und ich den Vorteil habe, dass man auf der Strecke doch hin und wieder umgreifen muss, muss das reichen.

Freitags dann noch einmal ein Streckentest unter erschwerten Bedingungen. Es ist windig. Aber gut, windig wird es beim Rennen bestimmt auch sein. Schon allein, weil die Strecke über offenes Feld geht. Zusammen mit meinem Vater sehe ich mir die Strecke noch einmal gemeinsam an und wir fahren sie auch schon etwas flotter ab. Mein Vorteil: ich bin die Strecke schon vor zwei Tagen gefahren und "kenne" die Kurven. Ich kann mehr Kurven auf dem Aufleger durchfahren als mein Vater. Davon ab, kann ich hinter ihm fahren und bekomme die Zurufe, ob nach der Kurve Gegenverkehr wartet, oder die Straße frei ist.

Der Samstag beginnt nass - nicht die perfekten Bedingungen, aber schlecht fahrbar werden dadurch eigentlich nur die Kurven, die eh nicht so zeitfahrtauglich sind. Geradeaus fahren geht bei nasser Straße genauso wie bei Regen. Und am Nachmittag soll der Regen auch nachlassen. Tatsächlich hört es auf zu regnen.
Ich fahre zum Start und überlege noch schnell, wie ich mein Ziel definieren soll. Eine Zeit, mit der ich zufrieden wäre, sind 37 Minuten. Tags vorher haben wir für die Runde etwa 18:40min. gebraucht. Wenn ich es alleine schaffe, etwas schneller zu sein, und dann auch noch über 2 Runden, kann ich mich doch mehr als ganz zufrieden schützen. Und gut über einem 30er-Schnitt liegt das auch.

Mein Start läuft nicht ganz so, wie ich ihn mir erhofft hatte. Ich warte zu lange die erste Buckelpiste ab, bis ich auf den Aufleger umgreife und ich vergesse wieder, dass die erste Kurve nicht so eng ist, wie sie aussieht. Tatsächlich bremse ich etwas ab. Das war absolut unnötig, aber da kann man nichts machen. Danach versuche ich gleichmäßig schnell zu fahren. Ich muss mir meine Kräfte gut einteilen: nicht zu schnell starten, denn das Rennen ist noch lang. Ich fahre, vermutlich, recht gut und nach 8:30 min habe ich einen markanten Streckenpunkt erreicht. Ich merke mir die Zeit, damit ich für die zweite Runde einen Vergleichswert habe. Ich möchte die zweite Runde ja nach Möglichkeit noch etwas schneller fahren als die erste, wenn nicht, aber zumindest nicht viel langsamer. Einbrechen und damit meine Zeit versauen wäre schon ärgerlich. Aber wer weiß, ob ich es nicht vielleicht doch etwas schnell angegangen bin. Meine zweite private Zeitnahme ist an der Stelle, an der man von der Hauptstraße nach Hommersum wieder abbiegt. Allerdings strenge ich mich so an, dass ich die Zeit schon nach 200m wieder vergessen habe. Ich muss als mit meinen 8:30 min an der Brücke vorlieb nehmen. Zum Ziel hin hat die Strecke einige Kurven, aber ein Blick auf den Tacho gibt mir die Bestätigung, dass ich die erste Runde in 18:30min. schaffen kann, also gebe ich noch mal ein bisschen Gas. Das kann ich mir erlauben und sollte ich auch tun, denn auf der Buckelpiste nach der Start-Ziel-Linie kann ich nicht viel mehr Gas geben.

Selbst wenn ich gewollt hätte, in dem Moment, in dem ich meine zweite Runde beginne, ist eine große Ausflugs-Gruppe da und weiß nicht genau wo sie hinwill. Dabei belegt sie etwa die halbe Straße. Das ist ihr gutes Recht, aber für mich ist die Ideallinie blockiert. Immerhin komme ich diesmal besser um die erste Kurve.
Als ich mich meinem Zwischenpunkt nähere, stelle ich zwei Dinge fest: Erstens weiß ich nicht genau, wie lang ich schon in dieser Runde bin, denn ich habe verpasst, auf meinem Tacho die Zwischenzeit zu nehmen. Jetzt müsste ich rechnen, wie lange ich gebraucht habe, ausgehend von einer Rundenzeit, die ich dummerweise auch nicht kenne. Zweitens kann ich sagen, dass ich nicht viel langsamer geworden bin, denn meine Durchschnittsgeschwindigkeit bis zu diesem Punkt schwankte, wie in Runde 1 auch zwischen 34,4 und 34,8. Ich bin mir noch nicht sicher, aber ich glaube ich bin dieses Mal etwas schneller.

Dann habe ich aber die Rechnung ohne den Gegenwind gemacht, denn bis ich meinen zweiten Checkpoint erreiche, bin ich langsamer. Na dann bleibt mir nur noch gut durch die ganzen Kurven zum Ziel hin zu kommen. Zum Glück ist die Straße inzwischen halbwegs trocken. Nur in den tieferen Pfützen ist noch Wasser. Also kann ich durch die Kurven gut durchkommen, ohne Aquaplaning zu befürchten. Ich vermute, dass ich noch zwei Kilometer vor mir habe als ich für mich beschließe, dass das der Schluss ist, bei dem ich jetzt alles geben muss, was ich habe. Und wenn ich schon nicht im Aufleger um die Kurven komme, heißt das eben, dass ich danach früh und kräftig antreten muss. Aber ich habe keine Zeit zu gucken, ob mir das gelingt. Etwa einen Kilometer vorher, vielleicht sind es auch nur 800m, gibt es keine nennenswerten Kurven mehr. Ab jetzt kann ich alles geben, was die Beine noch können. Und da mein Tacho noch eine Zeit von etwas über 35 Minuten anzeigt, weiß ich, die 37 kann ich unterbieten. Und je nach dem, wie schnell ich jetzt noch fahre könnte ich vielleicht sogar noch so bei 36:40min. landen. Also wird noch mal bewusst einen Gang dicker geschaltet, Ich mache mich so flach wie möglich auf dem Rad und trete, dass die Beine noch mehr schmerzen. Meinen Nacken merke ich übrigens nicht mehr und die Oberarme tun auch nicht mehr weh, zumindest bekomme ich das nicht mit. Dafür bin ich zu sehr damit beschäftigt, am Lenker zu ziehen und trotzdem noch gerade aus zu fahren.

Im Ziel komme ich nach 36:22 min an. Und weil ich so früh gestartet bin, hat es vorübergehend für Platz 2 gereicht. Gleich hinter Klaus Reintjes. Das bleibt zwar noch ein Weilchen so, aber am Ende bin ich auf Platz 15 abgerutscht. Trotzdem bin ich die schnellste Frau, habe in der Frauenklasse gewonnen und habe auch noch einige Herren hinter mir gelassen. Ich bin damit sehr zufrieden.

Mannschaftszeitfahren in Ottersum

In der letzten Woche vor dem Zeitfahren sagte Tommy leider ab. Ihm schien es zu gefährlich im Team um die Kurven zu kommen. Wegen der Ferien konnten wir keinen Ersatzfahrer finden. So mussten Frank, Remy und Robin zu Dritt starten.
25 Mannschaften hatten sich angemeldet und starteten auch. Eine Lizenzmannschaft, zwei Jugendmannschaften und eine Damenmannschaft. So waren es noch 21 Teams in der Fun � Klasse.
Mit einem 41,3 km/h Schnitt konnten wir uns auf dem 5. Platz fahren. Die Vierten hatten rund 30 Sekunden Vorsprung und die Dritten eine Minute. Da wäre mit 4 Fahrern vielleicht noch ein Podestplatz möglich gewesen.
Es war eine schöne Veranstaltung, bei der wir im kommenden Jahr mit mehreren Teams teilnehmen sollten.


Alpentour 2019

Alpentour 2019

In diesem Jahr beschloss ich vom 25.06.2019 bis zum 02.07.2019 in den Dolomiten, in der Stadt Corvara meine Trainingsfahrten, zur Vorbereitung auf den Tannheimer Tal Radmarathon, zu starten.
Am 25.06.2019 startete ich meine erste Fahrt. Sie fährte nach La Villa, weiter Berghoch
nach San Cassiano zum Valparola Pass (2192 m hoch).Nach einer kurzen Abfahrt erreichte ich den Falzarego Pass (2105 m hoch). Bei der Abfahrt passierte ich die Städte Cernadoi, Andraz und Livinallongo. Bei Pezzei fuhr ich dieselbe Strecke zurück. Ich kam auf 75 km.
Am 26.06.2019 nahm ich an einer geführten Tour von Dolomite Biking teil. Startort war La Villa. Wir fuhren die Sellaronda die das ( Grödner Joch 2121 m hoch, Sella Joch 2244 m hoch, Pordoi Joch 2239 m hoch und den Campolongo Pass 1875m hoch) beinhalten. Es wurden 60,97 km und über 1686 Höhenmeter.

Am 27.06.2019 wanderte ich im Sellagebirge bis zur Franz Kostner Hätte in 2500 m Höhe und anschl. zurück nach Corvara.

Am 28.06.2019 nahm ich erneut an einer geführten Tour von Dolomite Biking teil.
Die Tour führte über den Campolongo Pass, das Pordoi Joch zum Fedaia Pass ( 2105 m hoch) mit Blick auf die Marmolada. Nach 4:38 Stunden, 93 km und vielen Höhenmeter kamen wir in Corvara wieder an.
Am 29.06.2019 fuhr ich zur Seiser Alm (1680 m hoch)mit Blick auf den Schlern. Auf dem Weg dorthin passierte ich das Grüdner Joch die Städte Wolkenstein, St. Christina, St Ulrich und fuhr über den Panider Sattel(1437 m hoch).Nach der Abfahrt von der Seiser Alm fuhr ich zum Nigerpass(1688 m hoch) mit Blick auf den Rosengarten. Am Ende der Abfahrt auch auf den Latemar. Nach kurzen Anstieg erreichte ich den Karerpass (1752 m hoch). Weiter fuhr ich nach Canazei, hoch zum Pordoi Joch, nach Arabba, zum Campolongo Pass und zum Tourstartpunkt Corvara zurück. Es wurden 162 km.
Am 30.06.2019 nahm ich zum 3. mal an eine gefährte Tour von Dolomite Biking dran Teil. Ziel war der Giau Pass(2233 m hoch) mit einer Anstieg Länge von 10 km mit einer Steigung von 9,5%. Es wurden 82,97 km.
Am 01.07.2019 führte mich meine letzte Fahrt zu den 2 Zinnen. Der Weg dorthin führte über La Villa, Valparola Pass, Falzarego Pass, Pocol, Cortina d'Ampezzo, Cimabance ( 1529 m hoch). Zu den 3 Zinnen führt eine 7,5 km lange Mautstraße mit Steigungen von 16 und 14% . Auf 2320 m Höhe war das Ziel erreicht. Bei der Abfahrt kam ich ins Gewitter rein. Im nächsten Restaurant stand Verpflegung und aufwärmen auf dem Programm. Die Rückfahrt führte über den Misurina See, Tre Croci Pass( 1805 m hoch), Cortina d' Ampezzo, Pocol, Falzarego Pass, Valparola Pass, La Villa zurück nach Corvara. Es wurden 129 km und über 3000 Höhenmeter.

Vom 02.07.2019 bis 078.07.2019 war mein Urlaubsort Tannheim in Österreich.
Zum 2. mal nahm ich an der Rennrad-Woche von Marcel Wüst teil.
Am 03.07.2019 schloss ich mich der Racergruppe an und habe mit Marcel Wüst die Allgäu Runde gefahren, die u.a. Über Oberjoch, Wertach, Oberellegg,, Vorderburg, Kranzegg, Rettenberg .......Oberjoch führte. Den Oberjoch durfte jeder so schnell hochfahren wie er konnte. Als 3.kam ich oben an. Es wurden 130 km mit 1681 Höhenmeter.

Am 04.07.2019 fuhr ich mit der Hobbygruppe mit. Der größte Teil der Fahrt führte durch das Allgäu und führte u.a. durch Leiterberg. Der Name war Programm. Mit steilen und weniger steilen Anstiegen imitierte der Berg eine Leiter. Landschaftlich eine schöne Runde. Es wurden 120 km mit 1162 Höhenmeter.

Am 05.07.2019 nahm ich am Fahrtechnik Workshop mit Marcel Wüst teil.
Themen waren Kurven fahren, Vollbremsen, Trinkflaschen hinstellen, umwerfen und aufheben. Um Trinkflaschen fahren, mit dem Rad springen, den Vordermann ans Hinterrad fahren, Wiegetritt und bei Stehendem Rad in den Pedalen bleiben. Anschließend gab es noch eine kleine Ausfahrt.
Am 06.07.2019 wurde mit Marcel Wüst vom Start-/Zielort Tennishalle Sägerklause in Tannheim eine Vorbereitungsfahrt von 1:49 Stunden und 511 Höhenmeter für den Rad-Marathon durchgeführt.
Am 07.07.2019 startete um 6 Uhr der Tannheimer Tal Radmarathon mit 220 km und 3500 Höhenmeter. Nach dem Start könnte ich mich gut weiter nach vorne fahren. Nach gut 30 Minuten setzte ein Gewitter ein. Nach gut 2 Stunden hörte der Regen auf, so das ich trocken den Riedbergpass hochfahren konnte. Die anschl. Verpflegungsstation ließ ich aus. Zu Zweit, später zu viert fuhren wir zur Verpflegungsstation Schoppenau nach 132 km. Den Hochtannenbergpass fuhr ich alleine hoch bis zur Verpflegungsstation Warth nach 151 km. Bei der anschl. Abfahrt gab es durch große Hitze auf einer Länge von 2 km zu Asphaltschäden. Vorsicht war geboten.
Zu dritt fuhren wir zur nächsten Verpflegungsstation nach Elmen nach 186 km. Mit einer ganzen Gruppe wurde die Fahrt fortgesetzt. Nach einigen km verlor ich meine Aufstecklampe und musste die Gruppe fahren lassen. Nach einiger Zeit ging es zu zweit durch das Lechtal. Nachdem eine größere Gruppe uns überholte konnte wir uns in den Windschatten reinhängen bis zur Verpflegungsstation Weißenbach nach 201 km. Ich fuhr weiter den Gaichpass hoch. Zu zweit später zu fünft fuhren wir bei Gegenwind bis zum Ziel durchs Tannheimer Tal. Als 198. in der Gesamtwertung, 192. Mann und 91. in der Masters 1 Wertung bei einer Zeit von 8:19:50 Stunden verbesserte ich mich gegenüber dem Vorjahr um 20 Minuten.
Zufrieden trat ich am nächsten Tag den Heimweg an.
Lg Benjamin

Jedermannrennen "Tour de Energie" in Göttingen

Am Sonntag, den 28. April startete der German Cycling Cup (GCC) sein erstes Saisonrennen 2019 mit der TDE (Tour de Energie) in Göttingen.

Für die RRG Kleverland hatten hier Thomas Thissen und Pele Eckermann für die 100 km-Strecke gemeldet. 2 weitere RRG-Aktive starteten auf dieser Strecke für das Leeze-Team.

Am Anreisetag (Samstag) herrschte noch überwiegend Regenwetter, doch am Renntag waren die Wetterbedingungen gut.

Ab 10:50 Uhr ging es in 7 Startblöcken (je ca. 300 TN) erst mal auf neutralisierter Strecke los (ca. 2 km). Ab dann war Renntempo und -einteilung angesagt. Nach der ersten Rennhälfte mit noch moderaten Steigungen warteten noch 2 längere Steigungen, die das Fahrerfeld sondierten. Hier mussten zunächst ca. 250 HM auf 6 km bezwungen werden bevor mit dem "Hohen Hagen" die letzte Steigung (mit tw. über 10%) einschl. Bergsprintwertung wartete. Nach diesen Belastungen mit Annäherung an den Maximalpuls ging es anschließend auf Suche nach einer Gruppe, um die Resttrecke möglichst schnell absolvieren zu können.
Nach Aufsammlung einzelner Fahrer fuhren wir dann in einer 10er-Gruppe die letzten 25 km Richtung Ziel.
Die Ziellinie wurde dann nach 2:47:13 überfahren. Erst mal zufrieden ohne Sturz, techn. Defekt und guten Wetterbedingungen das Ziel erreicht zu haben, war das Ergebnis für mich nicht ganz zufriedenstellend: Rang 372 im Fahrerfeld, bzw. Rang 13 in der Altersklasse MAS4.

Klar, dass unser RRG-Topfahrer Daniel Aben schon länger im Zielbereich wartete. Sein Leeze-Team hatte nicht nur die ersten beiden Podestplütze in der Einzelwertung, sondern auch die Teamwertung gewonnen. Hierzu hat Daniel einen erheblichen Beitrag geleistet. In der Spitzengruppe fuhr er als 20. Über die Ziellinie, ohne im Zielsprint mitgespurtet zu sein. Hut ab und weiter so!

Die weiteren Ergebnisse:
Thomas Thissen (RRG Kleverland): 3:11:42, Rang 992, Rang 265 MAS2.
Christian Janßen (RRG'ler im Leeze-Trikot): 3:12:15, Rang 1002, Rang 268 MAS2.

Mit sportlichen Grüßen
Pele